Wachstum erwartet: Mainboard-Hersteller mit guten Aussichten - auch dank Ryzen 9000 und Core Ultra 200

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Wachstum erwartet: Mainboard-Hersteller mit guten Aussichten - auch dank Ryzen 9000 und Core Ultra 200
Quelle: PCGH

Nach einigen großen Ausschlägen in den letzten Jahren ging es im Mainboard-Markt nun ein zweites Mal in Folge aufwärts: 2024 sollen erneut etwas mehr Platinen verkauft werden. Das liegt unter anderem an Ryzen 9000 und Core Ultra 200.

Wie die gesamte PC-Industrie, haben auch die großen Mainboard-Hersteller Asus, Asrock, Gigabyte und MSI einige lebhafte Jahre hinter sich. Nachdem 2019 37,6 Millionen Mainboards verkauft wurden, gab es 2020 einen drastischen Einbruch. Darauf folgte 2021 ein immenses Wachstum auf den bisherigen Höchstwert von 44,5 Millionen verkauften Platinen, bevor es 2022 durch das Ende der Corona-Pandemie und den russischen Angriffskrieg einen weiteren Einbruch auf nur noch 31,5 Millionen Mainboards gab.

Gute Aussichten

Letztes Jahr ging es dann wieder etwas nach oben, 2023 wurden 37 Millionen Mainboards verkauft. Und in diesem Jahr, 2024, soll es ein weiteres Mal bergauf gehen. Wie Tom's Hardware mit Verweis auf Digitimes berichtet, wird für dieses Jahr die Auslieferung von insgesamt 38,8 Millionen Mainboards erwartet. Vom Höchstwert 2021 ist man damit zwar noch ein gutes Stück entfernt, allgemein stehen die Zeichen im Mainboard-Markt aber offenbar auf Entspannung.

Als treibende Kraft werden dabei zwei Gründe genannt. Einerseits die erneute Öffnung des chinesischen Markts nach dem Ende der Pandemie, auch wenn die PC-Verkaufszahlen dort derzeit wieder schwächeln. Und andererseits sollen die Mainboard-Verkaufszahlen zudem auch durch die neuen Prozessorgenerationen von Intel und AMD angefeuert werden. Intel dürfte dabei wohl die wichtigere Rolle zukommen - aufgrund des größeren Marktanteils.

Zudem steht dort zudem ein Sockel-Wechsel bevor: Arrow Lake alias Core Ultra 200 wird neue Mainboards mit Sockel LGA 1851 erfordern, während AMDs Ryzen 9000, Codename Granite Ridge, auf den bisherigen AM5-Mainboards verwendet werden kann. Auf die Mainboard-Verkaufszahlen dürfte das aber wohl nur bedingt einen Einfluss haben, denn DIY-PCs, und damit auch CPU-Upgrades, sind im Gesamtmarkt die Minderheit.

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In jedem Fall dürfte ein gesund wachsender Markt - ohne zu starke Nachfragesprünge und damit Lieferschwierigkeiten - aber eine gute Nachricht sein. Am besten soll das Jahr dabei für Asus laufen. Von der 38,8 Millionen erwarteten Verkäufen sollen 15 Millionen Platinen von dort stammen. Auf Platz zwei kommt Gigabyte mit 10,3 Millionen, dicht gefolgt von MSI mit 9,3 Millionen und schließlich Asrock, die es mit 4,2 Millionen Platinen auf den vierten Platz schaffen sollen.

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Quelle: Tom's Hardware (Digitimes)

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