Asrock Z890 Taichi Aqua: Eines der teuersten Sockel-1851-Mainboards für Core Ultra 200 [Update]

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Asrock Z890 Taichi Aqua: Eines der teuersten Sockel-1851-Mainboards für Core Ultra 200
Quelle: Oliospec

Jetzt aktualisiert: Bei der Computex ist auch Asrock dabei und stellt seinerseits Mainboards der nächsten Generation vor. Darunter auch ein Z890 Taichi Aqua, welches wassergekühlt wird und auf USB-Typ-A-Anschlüsse komplett verzichtet.

Original-Artikel vom 6. Juni 2024: Zeigt her, eure Mainboards - das ist die Devise bei der aktuellen Computex, und mit neuen I/O-Hubs für kommende CPU-Generationen haben die Hersteller auch reichlich Anlass. Auch Asrock zeigte sich bei der Technikmesse in Taiwan und stellte seine neuen Taichi-Boards vor, sowohl mit Intels Z890 als auch AMDs X870. Interessant ist dabei das Z890 Taichi Aqua, welches mit einer Wasserkühlung ausgestattet ist und bei den Anschlüssen mit einer Besonderheit aufwartet.

Wassergekühltes Taichi Aqua verzichtet auf USB-Typ-A

Asrock hat seine High-End-Taichi- mit der Aqua-Namensbezeichnung für seine Mainboards zusammengetan, wie der Hersteller zur Computex verlautbaren ließ. Daher kommt bald das Z890 Taichi Aqua auf den Markt. Im VRM-Bereich ist das Mainboard mit einem Heatsink-Modul ausgestattet, welches eine integrierte Wasserkühlung enthält. Verpflichtend ist der Gebrauch der Kühlung nicht, kann von Anwendern aber genutzt werden, um das Mainboard herunterzukühlen, etwa bei Übertaktungsvorhaben.

Z890 Taichi Aqua (2) Quelle: Club368 Z890 Taichi Aqua (3) Quelle: Club368

Weiterhin soll es sich um ein 33-Phasen-Board handeln, welches zweimal PCI Express 5.0 x16 sowie vier DDR5-DIMMs bietet. Hinzu kommen bis zu sechs M.2-Slots, von denen zwei Gen5 und der Rest Gen4 sind. Die erwähnte Besonderheit liegt derweil bei den USB-Anschlüssen. Das Taichi Aqua verfügt über zehn Typ-C-Anschlüsse, während Typ A nativ überhaupt nicht vorkommt. Hier muss entweder die Verbindung zum Front-Panel mit USB-A-Anschlüssen hergestellt oder mit Adaptern gearbeitet werden, um auf Typ A zuzugreifen. Letztlich bleiben zwei LAN-Anschlüsse, einmal 5 GbE und einmal 10 GbE.

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Teurer Spaß nur mit USB-C-Anschlüssen

Update vom 15. Oktober 2024: Das Z890 Taichi Aqua von Asrock ist nun mittlerweile im Handel erhältlich und kann bei den deutschen Händlern Mindfactory und Alternate vorbestellt werden. Allerdings kostet das Mainboard satte 858 Euro. Damit geht die Bronzemedaille an das Z890-Board, welches auf USB-Typ-A komplett verzichtet. Teurer unter den neuen Mainboards mit Sockel 1851 ist nur noch das ROG Maximus Z890 Extreme von Asus sowie das MEG Z890 Godlike von MSI. Das Maximus Extreme bekommt man aktuell für 1.433 Euro (bei Asus selbst) und das MEG Godlike für 1.279 Euro (bei Alternate).

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Quelle: via Club368 / Videocardz, PCGH-Preisvergleich

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Joshu4
        Ich selber finde das Board optisch gelungen, aber da hört es schon auf mit meiner Begeisterung.
      • Von Joshu4
        Ich selber finde das Board optisch gelungen, aber da hört es schon auf mit meiner Begeisterung.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Maddoc6
        Und genau aus diesem Grund ist das Board nichts weiter als ein absoluter Blender.
        Sehe ich auch so, vor allem der falsche Sockel

        Bei AM5 mit vernünftigen Preisen wäre ich in einigen Jahren vlt. schwach geworden, aber so...
      • Von iPain3G Schraubenverwechsler(in)
        Ich denke in 2-3 Jahren werde ich mich kaum an den Thread erinnern 😅
        Aber falls doch spiele ich gerne den Leichenflederrer.
        Wobei mir ein USB-C Gerät einfällt was tatsächlich schon das gewünschte Alter erreicht hat und das sind die Switch Konsolen von mir und meiner Freundin. Unsere beiden Hauptkonsolen sind beide aus dem ersten Releasejahr. Meine ist aus Dezember 2017 und die meiner Freundin aus März 2018. Bei beiden musste ich in der Zeit die Stick aus den Joy Cons tauschen aber die USB-C Anschlüsse funktionieren immer noch einwandfrei und sind stramm wenn man direkt ein Kabel anschließt. Ich bleibe vorerst dabei. Wer USB-C kaputt bekommt bekommt auch jeden anderen Anschluss kaputt.
        Ich glaube dein Bias ist generell wesentlich negativer weil du in einem Reparaturbetrieb arbeitest.
        Immer mehr Geräte haben USB-C und der wird auch exzessiv genutzt. Gleichzeitig werden heute wesentlich höhere Stückzahlen als noch von ~8 Jahren verkauft. Gefühlt lassen die Leute heute auch wieder mehr reparieren weil das Geld für Neuanschaffungen knapper ist.
        Das alles in Kombination macht den Vergleich wahrscheinlich auch ein wenig schwieriger.
        Ich bin ein großer Fan von USB-C wie einst vom Lightning Anschluss. Davon haben wir auch noch Kabel die aus der iPhone 5 Ära sind und immer noch funktionieren 💁🏼‍♂️
      • Von Wulfric Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Nathenhale
        Das USB-C nicht Standard ist bei vielen erweiterten Eingabegeräten, war mir bewusst. Habe ich aber vergessen zu erwähnen mein Fehler.
        kann bei jedem von uns Vorkommen, meinen Respekt für deine Ehrlichkeit. Kommt heute viel zu selten vor.

        Zitat von Nathenhale
        Dafür das es 100 varianten bei USB-C Kabel gibt. Dafür kann der Stecker nichts. Das ist ein Ding das die USB Leute verschissen haben. Ist bei USB-A genau so.
        Das ist nicht der Fehler des Steckers, aber der Fehler des Systems aus Kabel und Stecker, bei den USB-A kabeln ist der Vorteil dass man in der Regel datenübertragung erwarten kann, aber in der Regel kein Ladekabel, außer bei speziellen Kabeln.
        Das Problem ist, dass die USB-Implementers forum hier zu viel in einen Anschluss zu quetschen versucht hat.
        Gut das USB-IF ist auch an der ganzen USB 3.1, 3.2. USB SS usw Misere schuld, weil sie zu viel auf die Werbeabteilung der Firmen gehört hat, die den Kunden gerne USB 3.0 als USB 3.2 verkauft.
        Zitat von Nathenhale
        Nur das USB-A wie gesagt, keine Power Delivery kann kein DisplayPort Alt mode und kein 40Gibs es kann also weniger. Oder Siehts du das anders?
        Er hat es primär nicht, weil er nicht dafür spezifiziert wurde und der Stecker hätte umkonstruiert werden müssen um das zweite Adernpaar/weitere Anschlusskontakte dafür benötigt hätte. Ein neuer Stecker wäre dadurch so oder so nötig geworden. Und da wurde sich auf USB-C festgesetzt. Allerdings funktioniert das wieder nur mit USB-C mit beidseitigen Kontakten. Die Einseitigen kontakte können maximal 3.1.
        Zu Displayport alt siehe oben und es ist schwächer als der richtige Displayport

        Ein anderer Formfaktor für Fullsize Computer wäre dennoch wünschenswerter geworden. Speziell bei der Power Delivery, da je mehr Strom in einem kleinen stecker für mehr Stress und Widerstand sorgt.
        Zitat von Nathenhale
        Ok, das mir nichts Kaputt gegangen ist, heißt natürlich nicht das es nicht bei anderen so gehen kann. Das wollte ich damit auch nicht sagen.

        Was man so liest und ich aus meiner Erfahrung im iT-Bereich sagen kann ist das USB-C nicht anfälliger ist als USB-A.
        Jedenfalls im bereich Laptops,Computer zeugs.
        Meine Erfahrung sieht da leider anders aus. Ich kann dir leider keine ganz genauen Daten liefern, weil das Interna wären, aber wir haben hier ca. 150-250 Geräte jeden Monat zum reparieren. Der Median liegt so bei ungefähr 190 Geräten im Monat. 3/4 davon kommen wegen "USB-C Fehlern" bei denen ca. 16 von 20 die USB-C Fehlermeldung BS ist (80%). Entweder ist gar nichts, oder

        3/4 von 190 =142,5
        80% von 142,5=114
        20% von 142,5=28,5 Geräte mit USB-C Schaden (Kein Bild, kein Netzwerk, oder keine Eingabe über externe Eingabegeräte)

        Wir haben also ca. 28,5 Geräte mit USB-C Schaden pro Monat, wenn wir das auf die 21 Monate die ich dort arbeite aufrechnen sind das 598,5 Geräte mit USB-C Schaden.

        Im Vergleich zu einem Schaden am USB-A Stecker und zwei bei denen die Ports auf den Systemboards das Flachbandkabel für das Daughterboard für den Sekundären USB-A Port nicht mehr halten konnten, also die Verbindung abbrach.
        Das liegt nicht am USB-A Port, sondern an der Materialqualität des Herstellers bei den Systemplatinen des Labtops (Lenovo T14 Gen 1).

        Sprich wir haben also ca. 3990 Labtops die durch die Werkstatt gingen wovon 598,5 einen USB-C Schaden hatten oder 15%.
        Und 1 mit USB-A Schaden oder 0,0251%.
        Wovon wir hier sprechen sind mehr als zwei Größenordnungen, oder die 598,5-fache Wahrscheinlichkeit eines Fehlers.

        Und ja ich behalte die Kommazahlen, weil es nach Monat variieren kann.

        Ja ich habe hier eine ordentliche Stichprobengröße, aber es kann auch sein, dass durch die Einsatzart, im Außendienst in einem Labtopkoffer die Schadensanzahl höher ausfällt. Gut die Gleichgültigkeit mancher Kunden tut ein Übriges.

        Zitat von iPain3G
        Ich habe eine CSL DD mit 8Nm und noch nie auch nur einmal ein Problem mit dem USB C Port gehabt.

        Mein Pixel 7 lade ich seit 1,5 Jahren täglich über USB C und der Anschluss ist so stramm wie am ersten Tag. Bei dem iPad Pro mit M1 was seit Day 1 hier liegt genauso.
        Tastatur und Maus sind auch über USB C dran und bei der Maus nutze ich das selbe Kabel wie beim Pixel.
        Ok die Geräte sind also noch praktisch neu mit 1,5-3 Jahren. Kannst du in ca. 2-3 Jahren nochmal einen Erfahrungsbericht machen? Einfach aus Interesse, da ein guter Teil der Labtops mit denen ich arbeite älter als 3 Jahre sind.
        Zitat von iPain3G
        USB C ist robust und langlebig, wesentlich langlebiger als die Kack Micro USB Anschlüsse und Kabel. Wer den USB C Anschluss kaputt bekommt bekommt auch USB A ohne Probleme kaputt. Das sind in der Regel die Vollhonks die immer am Kabel reißen statt am Stecker zu ziehen.
        Niemand vergleicht hier USB-C mit Micro-USB, sondern USB-A, ja USB-C ist besser als micro-USB, aber das ist für den vergleich unerheblich.
        Und nein um einen USB-A Anschluss oder stecker kaputt zu kriegen, muss man sich wesentlich mehr anstregen. Dazu S.O.
        Ich habe hier einfach eine ein bisschen andere Stichprobengröße als 2-3 Geräte
        Zitat von Nathenhale
        Ja an einem Ladegerät, aber hast du schonmal einen PowerDelivery A port gesehen am PC oder am Laptop ?
        Ich nicht. Heißt natürlich nicht das es das nicht gibt. Aber scheint jedenfalls sehr selten zu sein.,
        jepp, und mein altes Board für Phenoms hatte es.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Nur ganz ehrlich, im Zweifel ist ein standardisierter, dedizierter Ladestecker besser als USB-A oder USB-C. Durch die kann man sicher 120W und mehr durchprügeln, während die erste Generation USB-C Ladgeräte auf 45 und 65W beschränkt war.

        P.S. Ich bitte um Entschuldigung für diese Nekromantik, ich bin wider auf Arbeit, nachdem ich im Krankenstand war und daher hat sich die Antwort so lange verzögert. Ich dachte einfach es wäre interessant noch etwas Information zum Thema USB-C vs. A zu bringen, auch wenn wir dafür wahrscheinlich bald einen eigenen Thread aufmachen sollten.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von INU.ID
        Da irrst du dich. Mein GaN-Charger (2xC + 1xA) kann auch am USB-A 5-20V ausgeben.
        Ja an einem Ladegerät, aber hast du schonmal einen PowerDelivery A port gesehen am PC oder am Laptop ?
        Ich nicht. Heißt natürlich nicht das es das nicht gibt. Aber scheint jedenfalls sehr selten zu sein.,
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