Windows 11: Biostars Support-Liste endet 2017

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Windows 11: Biostars Support-Liste endet 2017 (1)
Quelle: Biostar

Biostar hat eine Support-Liste veröffentlicht, die alle garantiert unter Windows 11 lauffähigen Mainboards nennt. Alles vor 2017 ist demnach aus dem Rennen und auch einige I/O-Hubs danach sind nicht mit Windows 11 kompatibel, weil sie nicht die Kette von TPM 2.0 und Secure Boot erfüllen.

Microsoft sorgte doch für einiges an Verwunderung, als man für Windows 11 mindestens TPM 2.0 voraussetzte. Damit grenzte man gleich eine ganze Reihe Rechner aus - und darunter auch noch relativ moderne Systeme. Wie die Sache dann in der Praxis laufen wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Systemintegratoren etwa sollen die Anforderung umgehen können und es machte auch bereits eine Anleitung die Runde, die einen Windows 11 ohne die Voraussetzung installieren lässt.

Biostar sorgt derweil gleich mal für Fakten: Man hat eine Liste an hauseigenen Mainboards veröffentlicht, die garantiert Windows-11-kompatibel sind. Und wie erwartet reißt das relativ schnell ab. Bei Intel ist bereits hinter dem recht neuen Sockel LGA1200 Schluss; mit einer Ausnahme: dem B250 für Sockel LGA 1151 Rev 1. Bei AMD ist die Lage ähnlich angespannt: Unterstützt werden Mainboards ab Sockel AM4 mit den I/O-Hubs der 300er, 400er und 500er Serie. X399 und TRX40 sucht man vergebens. Nach Microsofts Vorgaben ist Hardware vor 2017 nicht mehr upgradefähig; und je nach Laune auch deutlich neuere Technik.

Intel Series AMD Series
Z590 series A520 series
B560 series B550 series
B460 series X570 series
H510 series B450 series
B250 series X470 series
J4105NHU X370 series
  B350 series
  A320 series

Die Diskussion um das Vorgehen von Microsoft, so gut gemeint das Anliegen auch in der Theorie sein mag, dürfte damit nicht weniger werden. Nutzer mit Hardware, die nicht TPM 2.0 und Secure Boot unterstützt, werden letztlich einfach bei Windows 10 bleiben. So ganz im Interesse von Microsoft dürfte das auch nicht sein, denn man muss den Support parallel gewährleisten - zumindest bis zum Support-Ende von Windows 10 am 14. Oktober 2025. Die dann mindestens acht Jahre alten Rechner aus 2017 und zuvor hätten in IT-Zyklen zwar ein recht stattliches Alter, aber mit der Verlangsamung der Entwicklung insbesondere im CPU-Bereich ist das nicht zwingend Elektroschrott; gerade für Multimedia-/Surf/Office-Maschinen.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von MrVulture
        MS geht es bei Windows für Heimanwender immer um den größtmöglichen Marktanteil damit möglichst jeder maximal an Windows gewöhnt ist.
        Das stimmt(e) bis jezt auch zu 100%
        ABER die Zeiten ändern sich. MS ist dabei -wie gefühlt alle großen Firmen- alles in ein "Game as a Service" umzuwandeln. Mit Glück bleibt alles beim alten oder -was ich eher vermute- MS nutzt diesesmal die Chance und es wird früher oder später TPM scharf geschaltet.
        Man kann es gerne mal mit Steam vergleichen. Erst schmuseweich und dann kommt langsamm aber sicher die Keule.
        MS braucht da nicht so lange da die schon ein verdammt großen Marktanteil haben.
        Ich habe mir an DRM schon die Finger verbrannt; das gleiche an einem BS und ggf. inc. den Daten muss da nicht sein.
        Zitat von Löschzwerg
        Aber sind wir doch mal ehrlich, Wer braucht denn bei einem älteren System überhaupt Windows 11? Letztendlich tut es da Windows 10 bis zum offiziellen Supportende und bis dahin kann sich doch jeder überlegen auf Linux umzusteigen.
        Das mit Linux höre ich schon seit ~8 Jahren verstärkt.
        Auch das man nicht upgraden brauch / muss; komischerweise ist der Marktanteil von Win XP / Win 7 aber sehr klein geworden.

        Man braucht leider viel Zeit um sich da einzuarbeitem.
        Ich bin immer wieder mal dran inc. Raspberry Pi 400 aber komme ich da wegen Zeitmangel kaum weiter.
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von MrVulture
        MS geht es bei Windows für Heimanwender immer um den größtmöglichen Marktanteil damit möglichst jeder maximal an Windows gewöhnt ist.
        Das stimmt(e) bis jezt auch zu 100%
        ABER die Zeiten ändern sich. MS ist dabei -wie gefühlt alle großen Firmen- alles in ein "Game as a Service" umzuwandeln. Mit Glück bleibt alles beim alten oder -was ich eher vermute- MS nutzt diesesmal die Chance und es wird früher oder später TPM scharf geschaltet.
        Man kann es gerne mal mit Steam vergleichen. Erst schmuseweich und dann kommt langsamm aber sicher die Keule.
        MS braucht da nicht so lange da die schon ein verdammt großen Marktanteil haben.
        Ich habe mir an DRM schon die Finger verbrannt; das gleiche an einem BS und ggf. inc. den Daten muss da nicht sein.
        Zitat von Löschzwerg
        Aber sind wir doch mal ehrlich, Wer braucht denn bei einem älteren System überhaupt Windows 11? Letztendlich tut es da Windows 10 bis zum offiziellen Supportende und bis dahin kann sich doch jeder überlegen auf Linux umzusteigen.
        Das mit Linux höre ich schon seit ~8 Jahren verstärkt.
        Auch das man nicht upgraden brauch / muss; komischerweise ist der Marktanteil von Win XP / Win 7 aber sehr klein geworden.

        Man braucht leider viel Zeit um sich da einzuarbeitem.
        Ich bin immer wieder mal dran inc. Raspberry Pi 400 aber komme ich da wegen Zeitmangel kaum weiter.
      • Von Löschzwerg BIOS-Overclocker(in)
        Das wird ja ebenfalls in der Registry ausgeknipst und wird genauso drin bleiben, allein schon weil es manche Enterprise Kunden so wollen. Auch hier gilt: Im schlimmsten Fall brauchst du ein Custom Image.

        Aber sind wir doch mal ehrlich, Wer braucht denn bei einem älteren System überhaupt Windows 11? Letztendlich tut es da Windows 10 bis zum offiziellen Supportende und bis dahin kann sich doch jeder überlegen auf Linux umzusteigen.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von Löschzwerg
        Weil MS die Option ohne TPM den OEMs offiziell anbietet und damit ganz regulär sämtliche Updates des OS gefahren werden können.
        Es ist ja nicht nur das TPM wichtig, sondern SecureBoot ist auch ein Bestandteil der Windows ¹¹ Installation. Umgeht man dies nicht, dann lässt sich Windows ¹¹ auf nicht SecureBoot fähiger Hardware auch nicht installieren.
        Ich muss diese Wege gehen und noch andere damit Windows ¹¹ installiert werden kann.
      • Von MrVulture Kabelverknoter(in)
        Zitat von Mazrim_Taim
        und es ist garantiert auch 100% sicher das MS das beim nächsten Update nicht unterbindet oder die Installation sogar sperrt.
        Ist natürlich möglich aber ich glaube nicht, dass Microsoft Workarounds unterbinden wird. MS geht es bei Windows für Heimanwender immer um den größtmöglichen Marktanteil damit möglichst jeder maximal an Windows gewöhnt ist. Ist auch der Grund warum du Windows 10 mit keinen wirklich relevanten Einschränkungen auch ohne Aktivierung nutzen kannst. Hauptsache Marktanteil. Daher halte ich es für unwahrscheinlich, dass sie den Großteil der Heimanwender von ihrem neusten Windows ausschließen werden. Die OEMs sind glücklich das sie an unbedarfte neue Hardware verticken können und der versierte Anwender kann seine alte Kiste weiter laufen lassen. Windows 11 kriegt so seine Marktanteile und alle sind glücklich.
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Finde es erschreckend wie viele hier naiv und dreist hier sind.
        Ein Registry eingriff kann ja jeder und es ist garantiert auch 100% sicher das MS das beim nächsten Update nicht unterbindet oder die Installation sogar sperrt.
      Direkt zum Diskussionsende
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