Kommt Intel mit einem blauen Auge davon? Umfrage zum verwendeten I/O-Hub im Q1 2020
Alle Zeichen deuten darauf, dass AMD im Jahr 2020 massiv bei den CPU-Marktanteilen gegenüber Intel zulegen wird - Ryzen 3000 und Zen 3 zum Jahresende soll es richten gegen Comet Lake. Mit den neuen AMD-Prozessoren kamen auch neue Eigenheiten bei den I/O-Hubs. Wir wollen in unserer Q1-Umfrage wissen, was sich an den Mainboards unserer Leser geändert hat.
Die Redaktion fragt ihre Leser regelmäßig nach der Hardware, die diese in ihren Systemen einsetzen. Das hilft uns bei der Einschätzung, welche Plattformen und Produkte für Sie besonders spannend sind. In der heutigen Umfrage geht es dabei um I/O-Hubs im ersten Quartal 2020. Kann AMD sein Ergebnis aus dem dritten und vierten Quartal erneut erreichen oder sogar verbessern? Muss Intel darum fürchten, in der Lesergunst weiter abstürzen?
Die Wortwahl erscheint drastisch, aber wenn man sich aktuelle Statistiken bei PC-Komponenten-Enthusiasten ansieht, relativieren sich solche Aussagen. Zuletzt erreichte AMD bei den PCGH-Leser stabil einen I/O-Hub-Marktanteil von knapp über 60 Prozent. Während im Q3 2109 noch X570, X470 und X370 fast gleichauf mit rund 14 Prozent unterwegs waren, waren es im Q4 schon knapp 20 Prozent X570, 11 Prozent X470 und 12 Prozent X370 bezogen auf die Gesamtauswertung. Hier zeigt sich der Aufrüstwille der PCGH-Leser. Betrachtet man nur die Gruppe der AMD-Nutzer, liegt der X570 bei einem Marktanteil von satten 33 Prozent. Etwas anders sieht es bei der Intelfraktion im Forum aus: Z170 und Z270 stellen kombiniert die größte Gruppe mit 7 Prozent, Z390 folgt mit 6,6 Prozent, gemessen am Gesamtmarkt. Betrachtet man nur Intelnutzer, stehen die beiden Gruppen bei 18 und 17 Prozent.
I/O-Hubs im Q1 2020
Der I/O-Hub, von früher noch als "Chipsatz" beziehungsweise bei Intel als "Platform Controller Hub" (PCH) bekannt, ist für Mainboards eines der wichtigsten Bauteile. Über ihn kommuniziert die CPU mit den externen Geräten und auch für besondere Features wie das Übertakten kann ein bestimmter I/O-Hub vorausgesetzt werden.
Insbesondere auf AMDs aktuellen AM4-Sockel kam es dabei zu einigen Eigenheiten. Im Bezug zur (In-)Kompatibilität verschiedener Prozessoren und I/O-Hubs gab es hier einige Verwirrung und in Form des neuen X570 auch ein neues, spezielles Modell: Erstmals seit Jahren sind Lüfter zur Mainboard-Kühlung wieder häufig zu sehen. Außerdem ist der X570 der erste I/O-Hub, der PCI-Express 4.0 unterstützt.
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(Ich suche seit langem vergeblich nach einem Beispiel für reine SoC-Konfigurationen)
Das AMD System tat sich bei bedien Anfangs schwerer. Ich meine auch nicht, dass Intel besser ist, aber AMD hätte beim B-Chipsatz echt mehr machen müssen, gerade wenn es um die Funktionsfähigkeit von Ryzen 3000 geht. Das ist für mich vergebens Potential. Ein B455 mit voller Kompatibilität hätte meine Meinung nach den Absatz noch verbessert.
Am Ende steht es ja außer Frage, dass das AMD System überlegen ist. Hätte ich es nicht für einen Freund als Geburtstagegeschenk für den Sohn zu einem guten Kurs abgegeben, hätte ich Intel auch nicht angefasst. Aber danach hatte ich einfach mal wieder Bock ein Intel System zu bauen. Und für 419 war der 9900 non k durchaus konkurrenzfähig.
Ist für mich auch immer noch ein Grund gegen X570 (neben dem Preis).
Ich hab das anfangs getestet: Wenn der X570 Kühler auf dem Mobo anspringt und alles andere aus ist, hört man bei geschlossenem Gehäuse ungefähr so ein Rauschen wie bei einer alten HDD. Juckt aber wie gesagt in der Praxis nicht, da normalerweise off und wenn on, machen andere Dinge mehr Radau.
Auf einem Asus Crosshair VI Hero.
Zuerst mit einem 1700 und seit Release von Zen2 mit einem 3700X.
Super Plattform, nur die Bootzeit könnte besser sein. Die hat sich mit dem 3700X nochmal verlängert....
A/B/X300 Boards gibts ja glaube nicht in der freien Wildnis ?