USB 3.1: Kompatible Asus-Mainboards wohl noch im Februar

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USB 3.1: Kompatible Asus-Mainboards wohl noch im Februar
Quelle: PC Games Hardware

Bereits Ende Februar soll der taiwanische Hersteller Asus erste Modelle mit USB 3.1 vorstellen. Da die aktuellen Intel-Chipsätze den neuen Standard nicht unterstützen, muss das Unternehmen auf Chips von Drittanbietern ausweichen. An dieser Stelle gibt es Produkte von ASMedia und VIA Labs, die aber ohne eine offizielle Zertifizierung daherkommen.

Das Unternehmen Asus Computer Inc. wurde bereits im Jahre 1989 gegründet und hat seinen Hauptsitz in der taiwanischen Metropole Taipeh. Den meisten Mainstream-Computernutzern ist der Hersteller wohl wegen seiner Notebooks bekannt. Asus gehört allerdings schon seit etlichen Jahren zu der absoluten Elite in der Mainboard-Branche. Dieser Umstand hat sich mittlerweile natürlich noch nicht verändert. Um vor allem der großen Konkurrenz aus dem Hause Gigabyte voraus zu sein, möchte Asus die fortschrittliche USB-3.1-Schnittstelle unbedingt so früh wie möglich anbieten. Nachdem Biostar und Micro-Star International (MSI) bereits erste Gehversuche in dieser Angelegenheit gewagt haben, möchte Asus nun entsprechende Hauptplatinen für die gängigen Haswell-Prozessoren veröffentlichen.

Die Schwierigkeit der USB-3.1-Implementierung ist die Tatsache, dass die aktuellen Intel-Chipsätze keinen Support liefern. Deswegen sind Drittanbieter, wie ASMedia und VIA Labs, besonders gefragt, deren Chips jedoch einen nicht zu unterschätzenden Nachteil aufweisen. Die USB-3.1-Unterstützung ist zwar praktisch vorhanden, die offizielle Zertifizierung durch das USB-Implementers-Forum fehlt allerdings. Asus zeigt sich also durchaus risikofreudig, während Gigabyte etwas ruhiger an die Sache geht. Der ebenfalls aus Taiwan stammende Hersteller wird aller Voraussicht nach noch bis Juni warten, bis dieser erste Hauptplatinen mit USB 3.1 präsentieren wird. Bis dahin sollte die Zertifizierung der ASMedia- und VIA-Labs-Chips abgeschlossen sein. Intel Skylake-Chipsätze werden aller Voraussicht nach ebenfalls noch ohne USB-3.1-Support daherkommen.

Quelle: Digitimes

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