Die Asus-Tochterfirma Asrock ist bekannt für ihre Mainboards Marke "gut und günstig". Wir verraten, ob der Neuling 4Core1333 dazugehört.
Die Vorgänger des 4Core1333-ESATA2 bedienten sich für den genutzten Mainboard-Chipsatz noch bei Hersteller Via (PT880 Ultra), jetzt thront Intels P31-North-bridge samt ICH7R-Southbridge auf der Platine. Damit einher gehen die Unterstützung aller C2D-CPUs mit FSB1333 bis hinauf zu Quad-Cores sowie Crossfire-Support. Letzterer wird über einen zweiten PCI-E-Slot mit 4 Lanes realisiert. Das Boardlayout ist gewöhnungsbedürftig: Die Stromanschlüsse befinden sich in der Nähe der USB-Ports, also am Platinenrand. Kompatibilitätsprobleme mit unseren Testkühlern und -grafikkarten traten dafür keine auf.
Die sonstigen Leistungswerte fallen erwartungsgemäß nicht aus dem Rahmen: Die Fps-Werte in unseren Benchmarks liegen gleichauf mit diversen P35-Boards, auch die USB- und LAN-Werte sind mit 37,7 respektive 115/116 MiByte/s (senden/empfangen) sehr gut. Die passiv gekühlte Northbridge wird außerdem nur knapp über 50 Grad Celsius warm. Asrock-typisches Manko: Es gibt nur zwei Speicherteiler und wenige Einstellungen die Timings betreffend, außerdem lassen sich weder der CPU-Multiplikator noch die Vcore ändern.
Die Lüftersteuerung ist wie von Asrock bekannt kein Sensibelchen, sondern lässt den Prozessorlüfter auch im Leerlauf relativ hochtourig arbeiten. Hier sollten Sie bei Bedarf einen manuell regelbaren Lüfter einsetzen. An sonstigem Zubehör liegen zwei SATA-, ein PATA- und ein Floppy-Kabel sowie Mcafee Anti-Virus bei.
Fazit: Wer auf Overclocking keinen großen Wert legt und über kein großes Budget verfügt, kann bedenkenlos zugreifen.
