C7Z170-SQ & C7Z170-M: Supermicros Einstieg in den Endkundenmarkt
Supermicro möchte mit der Skylake-Generation nicht mehr nur den Server-Markt, sondern auch jenen für Endkunden bedienen. Vorerst wird es hierzulande das C7Z170-SQ und C7Z170-M geben - der Hersteller betont ausdrücklich die kommende Verfügbarkeit in Deutschland. Ein Testmuster ist bereits unterwegs in unser Testlabor.
Supermicro ist vor allem im Server- und Workstation-Bereich mit Mainboards stark vertreten. Mit den nicht gerade ansehnlichen grünen Platinen und fehlenden "Gaming-Features" sind die für den normalen Käufer nicht sehr attraktiv. Mit dem Sockel 1150 wagte Supermicro einen ersten Vorstoß in den Endkundenhandel, gut verfügbar waren die Z97-Mainboards aber nicht – hinzu kommt ein viel zu hoher Preis. Mit Intels Skylake-Generation soll sich das ändern: Der Hersteller hat uns von sich aus kontaktiert und uns bereits ein Testmuster des C7Z170-SQ zugeschickt. Zusammen mit dem Micro-ATX-Modell C7Z170-M soll das eine Alternative zum eingesessenen Vierergespann Asrock, Asus, Gigabyte und MSI (Biostar und Evga bedingt) darstellen. Uns gegenüber versicherte Supermicro eine gute Verfügbarkeit hierzulande in Bälde.
Dabei wirbt der Hersteller vor allem mit der "Server-DNA", die in die Endkundenmodelle einfließe. Gemeint ist damit eine hohe Stabilität, die mit zahlreichen Stunden an Dauertests gewährleistet werde. Die Mainboards selbst sind dabei vergleichsweise "bodenständig" designt: Kein Bling-Bling, keine unnötig überladenen Kühlkonstruktionen oder Zusatzchips für den 20. SATA-Anschluss. Potenziell kann man so interessante Preis-Leistungs-Produkte bieten, wobei es sich Supermicro auch nicht nehmen lässt, einige Gaming- und OC-Features einzubauen. Zu nennen wäre da ein USB-3.1-Anschluss mit einer Typ-C-Buchse, der an einem ASM 1142 von Asmedia hängt, eine Debug-LED-Anzeige sowie Knöpfe, um den BCLK-Takt in 1-MHz-Schritten anzuheben. Sehr einfach, aber umso nützlicher erscheinen uns die Beschriftungen an den PCI-Express-Steckplätzen – dort steht nämlich, ob der Slot an die CPU selbst oder an den Z170-PCH mit wie vielen Bahnen angebunden ist. Bei anderen Herstellern muss man die Info meistens im Handbuch suchen.
Die Preise nennt Supermicro noch nicht. Die sollten aber in den kommenden Wochen nachgereicht werden, woraufhin sie auch in den Preisvergleich aufgenommen werden sollten. Wir sind gespannt, ob der Hersteller den Endkundenmarkt zu einem zweiten Standbein ausbauen kann. In der Bildergalerie finden Sie das Pressedeck zum C7Z170-SQ und C7Z170-M mit allen Informationen.

Die Biostar Boards sollen ja auch stabil laufen.
Ich hab seit zwei Jahren ein Supermicro-µATX-Board in einem normalen ATX-Gehäuse am laufen. Hab den Kauf übrigens noch keine Sekunde bereut, und bin auf die neuen Boards gespannt!
Ich weiß zwar nicht was die bei Supermicro für ein Kraut rauchen, aber ich will auch davon.
So etwas Gaming zu nennen ist schon eine Frechheit.
Und btw solltest du mal gescheit lesen, da steht nichts davon das dass Gaming Boards sind, sondern nur das sich Supermicro es sich nicht hat nehmen lassen auch ein paar Gaming und OC Features in die Boards für "Endkunden" einzubauen.
M-ATX Gaming Board mit einem GPU Steckplatz!
Ich weiß zwar nicht was die bei Supermicro für ein Kraut rauchen, aber ich will auch davon.
So etwas Gaming zu nennen ist schon eine Frechheit.