Sockel 1155: Sapphire Pure Platinum Z68 im PCGHX-Test [Test des Tages]

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Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Diese Redensart dürfte sich auch auf Mainboards von Sapphire übertragen lassen. Zwar ist der Hersteller durch seine Grafikkarten schon länger bekannt, doch mit seinen Hauptplatinen dürften die wenigsten etwas anfangen können. Dieser Umstand hat das PCGHX-Mitglied Icke&Er auf den Plan gerufen. Im Rahmen einer User-Review hat er Sapphires Pure Platinum Z68 einmal genauer untersucht.

Auch wenn Sapphire zu einem der geläufigsten Herstellern von Grafikkarten zählen dürfte, ist das Unternehmen im Platinensektor eher unbekannt. Inzwischen hat sich Sapphire aber auch hier ein recht breites Programm aufgebaut. Zu den attraktivsten Modellen dürfte wohl das Pure Platinum Z68 zählen. Zumindest auf dem Papier muss sich die Platine nicht vor den Produkten der Platzhirsche in Form von Asus, Gigabyte und MSI verstecken. Gerade in Ermangelung an Erfahrungswerten mit Sapphire-Platinen stellt sich allerdings die Frage, was das Pure Platinum Z68 in der Praxis leistet. Das hat PCGHX-Mitglied Icke&Er nun in einer User-Review untersucht.

Dazu hat er das Board gegen zwei Vertreter von Asus antreten lassen und geschaut, mit welcher Platine sich ein Core i7-2600K besser übertakten lässt. Hinzu kommen sehr umfangreiche Temperaturmessungen und diverse Benchmarks. So wollte das PCGHX-Mitglied etwa wissen, ob Sapphires Pure Platinum Z68 die Bootzeit des Systems beeinflusst. Wenn Sie erfahren wollen, zu welchem Ergebnissen Icke&Er kam, können Sie seinen Test im PCGHX-Forum nachlesen.

Im Fazit schreibt Icke&Er: "Sapphire hat es mit dem Pure Platinum Z68 geschafft ein ordentliches und solides Mainboard abzuliefern, was im Großen und Ganzen überzeugen konnte. Schwächen liefert sich das Mainboard eher im Detail. Die Grundausstattung ist ausreichend und deckt alles ab, was man benötigt. USB 3.0 oder auch SATA 6GB/s sind sehr nützlich, aber in der heutigen Zeit leider auch nichts Besonderes mehr. An Sonderausstattung hat man, abgesehen vom Bluetooth oder dem Display, gespart. Auch bei dem Lieferumfang hat man nur das Allernötigste mitgegeben und kann sich so nicht von der Konkurrenz absetzen. In diesen beiden Punkten hätte ich mir einen Tick mehr Extras gewünscht. Die beiden größten Schwächen liefert sich das Mainboard aber in den Punkten Bios und PCIe-Slots. Wie in den oberen Abschnitten beschrieben, sind die beiden PCIe-Slot sehr dicht beisammen, was zu Komplikationen bei einem Multi-GPU Aufbau führen kann. Hier sollte man sich vorher genau überlegen, ob bzw. mit welchen Karten man ein Multi-GPU System aufbauen möchte.[…]"

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