Ryzen 9000: ASRock stellt das erste Thin-Mini-ITX-Mainboard vor
Das ASRock X600TM-ITX ist das erste Thin-Mini-ITX-Mainboard mit Sockel AM5 für Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und unterstützt Zen-5-CPUs mit einer TDP von bis zu 65 Watt sowie bis zu 96 GiByte DDR5-6400+ (OC).
Das ASRock X600TM-ITX ist das erste Thin-Mini-ITX-Mainboard mit Sockel AM5 überhaupt, welches neben Ryzen 7000 ("Raphael") sowie Ryzen 8000 ("Phoenix") auch die neuen Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und unterstützt. Die Miniatur-Hauptplatine unterstützt Zen-5-CPUs mit einer TDP von bis zu 65 Watt und bis zu 96 GiByte DDR5-6400+ (OC) als Systemspeicher über zwei SO-DIMM-Steckplätze.
Das winzige 170 × 170 mm messende Mainboard verfügt über eine Spannungsmodulation mit insgesamt 6 Phasen in einer 4+1+1-Konfiguration und bietet die nachfolgenden technischen Spezifikationen.
ASRock X600TM-ITX (Quelle)
- Ryzen 9000, 8000 und 7000
- 96 GiByte DDR5-6400+ (OC)
- 1 × USB 3.2 Gen1 Typ-C (5 Gb/s)
- 1 × USB 3.2 Gen2 Typ-A (10 Gb/s)
- 2 × USB 3.2 Gen1 Typ-A (5 Gb/s)
- 2 × M.2 via PCIe Gen4 x4
- 2 × SATA3 mit 6 Gb/s
- 1 × DisplayPort 1.4
- 1 × HDMI 2.1a
Der I/O-Bereich ist beim Thin-Mini-ITX-Format lediglich 25 mm anstatt 44 mm hoch, wie es bei der regulären Mini-ITX-Auflegung der Fall ist. Um die Kommunikation der einzelnen Komponenten kümmert sich der "chiplose" X600-Chipsatz. Bei diesem realisiert allein das in der CPU enthaltenen I/O-Chiplet alle Schnittstellen. Mit Zusatzchips von Realtek werden Audio sowie Gigabit-LAN ermöglicht.
Quelle: ASRock
Zur Verfügbarkeit und dem zu erwartenden UVP hat sich ASRock bislang nicht geäußert, vergleichbare Mini-ITX-Mainboards der taiwanischen Herstellers kosten aktuell im PCGH-Preisvergleich von Geizhals ab 150 Euro.
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Quelle: ASRock via VideoCardz

An all diejenigen, die sich schnellere Schnittstellen oder gar PCI-E-Slots wünschen: Ihr habt schon das Konzept von Thin-ITX und die Ausstattung der verwendeten Prozessoren bedacht?
Die kleinen Phoenix haben schlichtweg nur 14 PCI-E-Lanes. Davon nutzt Asrock dem ersten Blick nach 2× 4 für NVME, 1+1 für (W-)LAN, 1 für einen SATA- und 2 für einen USB-Zusatzcontroller, um den Mangel an entsprechenden Ports auszugleichen. => Selbst bei flüchtiger Zählung bleibt maximal eine Lane ungenutzt und der einzige Daseinszweck dieses Formates sind Systeme, bei denen in einen herkömmlichen PCI-E-Slot teilweise nicht einmal mehr ein Riser passen würde.
Der I/O-Bereich ist beim Thin-Mini-ITX-Format lediglich 25 mm anstatt 44 mm hoch, wie es bei der regulären Mini-ITX-Auflegung der Fall ist
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Die Tabelle von dem Board nennt leider keinen echten Hersteller-Typ
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1) Was kosten (z. B. 5m ) Netzwerkkabel aus Kupfer gegenüber optischem? Link
-->Wenn man viel Kabellänge bei höherer Bandbreite (10G oder mehr) benötigt, spielt der Typ (Kupfer oder optisch) sicher eine Rolle. Optische Kabel benötigen zwar weniger Strom für die Benutzung, sind aber auch teuerer bei der Anschaffung - gegenüber Kupferkabeln.
Wenn man Kabel über nur - sagen wir mal 20m - verlegen will, muss man sich nicht gleich optische Kabel anschaffen. Zumal ja auch noch Anschaffungskosten für Adapter/Transceiver zu stande kommen.
2) An PCIE-Anschlüsse kann man nicht nur Grafikkarten stecken. Und wenn man den benötigten Platz eines X16-Anschlusse meiden möchte, dann hätten die Entwickler/Asrock auch einfach einen X8-Anschluss verbauen können oder man hätte dem Board einen OCuLink-Anschluss o.ä. spendieren können.