Rocket Lake S: Erster Blick auf das Gigabyte Z590 Aorus Xtreme
Die 500er-Plattform für Rocket Lake soll schon kommende Woche zur CES starten, so heißt es, und passend dazu gibt es nun einen Blick auf das Gigabyte Z590 Aorus Xtreme. Das ähnelt seinem Vorgänger, hat aber ein paar aktualisierte Features und vier Phasen mehr.
Nächste Woche findet die CES 2021 statt - in Corona-Version ohne Showfloor. Und dazu werden auch die 500er-Mainboards mit Intels neuem PCH erwartet. Eines davon ist schon mal vorab durchgesickert - das Gigabyte Z590 Aorus Xtreme. Dem wird eine Spannungsversorgung von 20+1 nachgesagt, während das vergleichbare Z490-Modell noch 16+1 virtuelle Phasen hatte (9+1 Real). Das voraussichtlich eher teurere Mainboard (möglicherweise das Flaggschiff, wenn kein Waterforce oder was Neues kommt) ist auch mit allem ausgestattet, was der neue PCH samt Companion-Chips zu bieten hat: Wi-Fi 6E (6 GHz), einmal 10 (mutmaßlich Marvell) und einmal 2,5 Gigabit Ethernet (mutmaßlich Intel), sowie Thunderbolt 4.
Passend zu Rocket Lake S ist ein M.2-Anschluss direkt über die CPU mit PCI Express 4.0 angebunden. Die 16 Lanes für die Grafikkarte von der CPU gehen an zwei von drei x16-Steckplätze, wobei immer nur einer - wie bisher auch - das volle Paket haben kann. Ansonsten wird auf zweimal 8 Lanes geteilt. Audio realisiert Gigabyte beim Z590 Aorus Xtreme via Realtek ALC4080 - das soll der Nachfolger des ALC1220 sein.
Darüber hinaus ist die Informationslage noch spärlich. Ein Blick auf das Premium-Mainboard, das bestimmt im Bereich von 700 bis 800 Euro liegen wird, erlaubt unter anderem auch freie Sicht auf zwei 12-Volt-Stecker. Realistisch gesehen, dürfte die Ausstattung recht nahe am Z490 Aorus Xtreme liegen - eben nur mit auf Rocket Lake S aktualisierter Technik. Die passenden Prozessoren dazu, Rocket Lake S mit bis zu 9 Kernen und 125 Watt TDP, wird es wohl erst im März geben. Die sind vor allem bei Preis spannend, denn Intels Achtkerner wechseln im Moment für rund 350 Euro den Besitzer. Das wäre genau zwischen dem AMD-Angebot mit 8 Kernen.
Quelle: Videocardz

LG
Oder kann das Board Stroh zu Gold spinnen?
Das kann keine CPU.
Sonst ist mir aber auch noch kein sinnvoller Grund für einen derartigen Kauf eingefallen. Das X570 Xtreme hat sich mit seiner vollpassiven Kühlung abgehoben, aber seit dem Hero Dark ist auch dieses gekünstelte Alleinstellungsmerkmal dahin. Man kann zwar Kühlung, Spannungswandlern, Ausstattung und Dreingaben dieser Halo-Produkte durchaus ansehen, dass sie in einer anderen Liga spielen und zusammen mit der auf winzige Stückzahlen umgelegten Entwicklung würde ich nicht von Abzocke sprechen – aber brauchen dürfte so etwas praktisch niemand. Der zusätzliche Nutzen ist, trotz des ganzen Aufwandes minimal und selbst wenn man einige der exklusiven Features wirklich braucht, ist die Kombination aus einer Oberklasse-Platine und einer Erweiterungskarte oft die weitaus bessere Lösung.