ROG Zenith II Extreme Alpha: 870-Dollar-Heim für Threadripper 3000
Asus hat das neue Flaggschiff-Mainboard aus eigenem Hause für die dritte Generation der Ryzen Threadripper vorgestellt. Das ROG Zenith II Extreme Alpha soll auch bestens für den Threadripper 3990X gerüstet sein.
Mit dem ROG Zenith II Extreme Alpha geht das neue Flaggschiff aus dem Hause Asus für die dritte Generation der Threadripper-Prozessoren an den Start. Das Mainboard soll mit seiner 16-Phasen-Spannungsversorgung für die CPU auch bestens für den Threadripper 3990X geeignet sein. Wer ein Speicher-Monster bauen will, kann das hier auch: 5 M.2-Slots, angebunden mit PCI Express der vierten Generation, stehen am Board bereit. In einem sitzt aber bereits eine tauschbare Wi-Fi-Karte. Dazu kommen mögliche Slots über die Hyper M.2 Expansion Card, welche die auf dem Mainboard installierten fünf M.2-Slots ergänzt. Ansonsten sind da noch acht SATA-3-Stecker und eine ganze Reihe USB-3.1- und USB-3.2-Anschlüsse, an die man externe Geräte hängen kann. Aber selbst bei Threadripper muss man dann sehen, wo Lane-Sharing anfällt. So können dann die SATA-Anschlüsse 1-4 entfallen. Arbeitsspeicher kann bis DDR4-4733 verbaut werden. Logischerweise muss man aber ein bisschen im BIOS spielen, um den Wert auszureizen.
Die maßgeblichen Änderungen zum Asus ROG Zenith II Extreme sind die aufgerüstete Spannungsversorgung und die Hyper M.2 Expansion Card. Die 16 Phasen sind vom Typ Infineon TDA21472 und Asus nennt 90 Ampere. Betont werden auch hochwertige Drosseln und Widerstände sowie die drei Stromstecker für die CPU (8+8+6 Pin). In den acht RAM-Bänken können bis zu 256 GiByte Speicher verbaut werden; darunter auch ECC.
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Weniger erfreulich finden manche vielleicht die aktive Kühlung der ausladenden Kühlkörper. Davor gibt es aber ein 1,77 Zoll großes Farb-OLED, welches das Debug-LED beerbt. Der Preisklasse von 870 US-Dollar angemessen ist das Board auch mit einer ganzen Reihe weiterer Dinge ausgestattet - vom 10G-Ethernet und WiFi 6 bis zum 8-Kanal-Ton und einer Beleuchtungszentrale.
Quelle: Asus


Im Workstationbereich ist das irgendwie schon ein KO Kriterium, leider. Schade das die Hardwarehersteller nicht mehr Verstand haben. RGB Bling Bling auf einem Workstation Mainboard und dafür fehlen z. B. Netzwerkoptionen für Workstationrechner, die auf jedem billigen Intel Rechner von HP oder Lenovo mit drin sind. Einfach nur armselig ist das. Meines erachtens ein Grund, warum AMD im professionellen Umfeld nicht richtig Fuß fassen kann.
Und Mainboards für 870 Dollar können die sich sowieso sonstwohin stecken.
5 M.2 Slots, DDR-4733 Unterstützung, farbiges OLED zum Darstellen von POST Codes. An wen richtet sich dieses Featureset nochmal? Achja, an die die den Hals nicht vollkriegen, egal von was...
Und bei den 800 US$ kommen ja auch noch Steuern drauf: Macht somit bei 800 US$ x 1,19 = 952€. Wer’s braucht...
greetz
hrIntelNvidia
TRX40 Power Delivery Specifications & Comparison - The AMD TRX40 Motherboard Overview: 12 New Motherboards Analyzed
Oder in der Praxis sind von all den schönen Phasen nur die Hälfte aktiv, weil die Last zu gering ist
https://www.pcgameshardwa...
Diese Beurteilung von "Vor-" und "Nachteil" ist aber erst einmal nur Theorie. In der Praxis gibt es durchaus Möglichkeiten, die Schwächen der verschiedenen MOSFET-Verschaltungen an anderer Stelle zu kompensieren und natürlich muss man das Gebotene mit den Anforderungen abgleichen. Man kann sehr viel Geld in Spannungswandler investieren, die einem im Einsatz dann rein gar nichts bringen oder möglicherweise sogar Effizienz kosten.