Neues zu Intels "Bearlake"-Chipsätzen

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News Jan Trommler Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Intel Chipsatz-Tabelle. Quelle HKEPC.com Intel Chipsatz-Tabelle. Quelle HKEPC.com Auf der Hardwareseite HKEPC finden sich neue Informationen bezüglich der von Intel für Mitte des Jahres angekündigten 3er-Chipsätze (Codename "Bearlake). Dabei geht es jedoch hauptsächlich um eine Übersicht welche die Kompatibilität aller verfügbaren und zukünftigen Sockel-775-CPUs zu den neuen Chipsätzen aufzeigt.

Größte Überraschung dabei ist die Streichung der Unterstützung für alle Prozessoren auf der Basis der veralteten Netburst-Architektur, sprich der "Pentium D"-, "Pentium 4"- und "Celeron D"-Reihe. Intel begründet diesen Schritt mit der Absicht, den Core 2 Duo nun mehr in den Vordergrund rücken zu wollen und firmeninterne Konkurrenz durch die alten Modelle zu vermeiden.

Eine weitere Besonderheit ist, das nach bisherigem Kenntnisstand nicht jeder der neuen Chipsätze mit jedem Prozessor zusammenarbeitet. So müssen die drei Chipsätze G33, Q33 und Q35 auf die Unterstützung aller Quad-Core-CPUs mit "Kentsfield"-Kern verzichten. Der "Core 2 Extreme X6800" arbeitet gar nur mit dem High-End-Modell X38 zusammen. Erst mit den zukünftigen 45nm-Prozessoren "Yorkfield" (Dual-Core) und "Wolfdale" (Quad-Core) werden diese Einschränkungen wieder beseitigt.

Intels geplante Budget-Chips der "Pentium Dual-Core E2xxx"-Serie werden dagegen durchgängig unterstützt - die Low-End-Modelle der "Celeron 4xx"-Reihe bis auf eine Ausnahme übrigens auch. Jedoch wird sicherlich niemand vorhaben einen Low-Cost-Celeron-Prozessor mit einem teurem X38-Chipsatz zu kombinieren.

Update:

Wie die Hardwareseite vr-zone.com berichtet gibt es doch noch Hoffnung für Netburst-CPUs in Verbindung mit den "Bearlake"-Chipsätzen. So werden diese Prozessoren nur nicht mehr offiziell unterstützt, was jedoch nicht zwangsläufig ausschließt das diese trotzdem mit den neuen Chipsätzen zusammenarbeiten.

Aufgrund der für Boards mit G33-, Q33- und Q35-Chipsatz geltenden FMB-Richtlinie 06A, welche eine maximale TDP von 65 Watt festlegt, verweigert Intel den Support für Neburst- und Quad-Core-CPUs, da diese eine wesentlich höhere TDP besitzen. Darunter fällt im Übrigen auch der Core 2 Extreme X6800 mit einer TDP von 75 Watt. Mainboards mit G35 und P35 erfüllen dagegen die FMB-05B-Anforderungen welche bis zu einer TDP 105 Watt ausgelegt ist und bieten daher Support für Quad-Cores.

CPUs für den X38-Chipsatz dürfen eine maximale Verlustleistung von 130 Watt aufweisen. Daher wird auch klar warum nur dieser Chipsatz den Core 2 Extreme X6800 offiziell unterstützt. Trotz alledem werden laut vr-zone.com die meisten Mainboard-Hersteller trotzdem versuchen, ihre "Bearlake"-Boards "Netburst"-kompatibel zu machen.

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