"Mirari": Mainboard-Projekt will Amiga neues Leben einhauchen
Das Mirari-Projekt entwickelt ein Micro-ATX-Mainboard für eine "Next-Gen"-Amiga-Plattform. Der Release ist für Mitte 2026 bei einem Preis von 500 bis 600 Euro geplant.
Ein neues Projekt namens "Mirari" verspricht, der Amiga-Community neuen Schwung zu verleihen. Wie Tom's Hardware berichtet, arbeiten Entwickler aktuell an einem Micro-ATX-Mainboard, das speziell für AmigaOS4 und MorphOS konzipiert ist. Aktuell freut sich das Projekt über gelungene Fortschritte: Unter anderem wurde ein funktionsfähiger NVMe-SSD-Boot-Treiber sowie ein Treiber für den Onboard-Ethernet-Chip startklar gemacht.
Diese Entwicklungen bauen auf Prototypen auf, die seit Mitte 2025 getestet werden, wie der Übersichtsseite zum Projekt zu entnehmen ist. Das Projekt selbst zielt demzufolge auf Nutzer ab, die eine "echte Next-Gen-Amiga-Plattform" wünschen - fernab von Emulatoren oder Retro-Hardware. Laut Tom's Hardware soll das Board ab Mitte 2026 marktreif sein und für einen Preis von 500 bis 600 Euro erscheinen.
Für AmigaOS 4 und MorphOS optimiert
In den vergangenen Wochen konnte das WhatIFF-Magazin eine Vorschau auf das Mirari-Projekt geben und enthüllte dabei auch den aktuellen Stand der technischen Dinge. So integriert das Mirari-Mainboard einen T1042 Quad-Core PowerPC e5500-Prozessor mit 64-Bit-Architektur und unterstützt DDR3L SO-DIMM-RAM. Drei PCIe-Slots ermöglichen Erweiterungen; zudem erlauben zwei NVMe-Slots sowie zwei SATA-2.0-Anschlüsse moderne Speicheroptionen. USB3-Anschlüsse und ein FPGA-Socket für benutzerdefinierte Logik runden die Ausstattung ab.
Quelle: Mirari
"Mirari": Mainboard-Projekt haucht Amiga neues Leben ein (1)
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Erst vor kurzem wurde ja das vermutlich letzte Update für 4.2 released.
Um so interessanter finde ich, daß es nun auch Workbench 3.2 gibt. Die könnte sich eher durchsetzen. Auf die bin ich gespannt.
Null Schnittmenge mit dem alten Amiga, außer dem Namen, und keinen einzigen der Vorteile einer der anderen aktuellen Umgebungen wie Windows, Linux, MacOS oder Android, die auch alle andere Hardware, anderes OS und andere Software als ein alter Amiga nutzen. Die aber gegenüber einer Neuentwicklung mit letzterem Namen den entscheidenden Vorteil haben, dass es sie schon gibt und eine riesige, unterstützende Industrie dahinter steht.
Hier eines meiner Lieblingsprojekte in der Richtung:
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Wer Morph OS nutzen wollte, hatte sich einen MAC-(Mini) PPC gekauft und darauf MorphOS installiert. Das lief sehr gut. Und die alte Hardware war extrem günstig gebraucht zu bekommen.
Hingegen gibt es für OS3.9 und 68k unendlich viele Neuerscheinungen bei Hardware und Software. Durch die PiStorm Hardware, kann man jeden Amiga, sehr günstig um den Faktor 100 beschleunigen. Und "High-End" Demos laufen nun auf jeder Hardware.
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Extrem abgefahren wird die Sache, wenn ich unter Amiga OS 3.9, den Macintosh Emulator starte und darin dann Tie Fighter spiele:
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Bis jetzt ist das ja immer noch was für Notsalgiker und Amiga-Fens von damals und nichts entwickelt sich wirklich weiter.
Ich warte da immernoch auf eine solide Amiga-Plattform, die zwar uns Nostalgikern gerecht wird, aber gleichzeitig auch mal nicht immer nur in der Vergangenheit hängen bleibt und nach vorne schaut und ein neues OS mit Abwärtskompatibilität bietet.