Mainboard-Hersteller offenbar skeptisch gegenüber Intels "Turbo Memory"
Trotz einer Vielzahl von Demonstrationen wie zusätzlicher NAND-Flash-Cache in Verbindung mit Microsofts Windows Vista die Performance moderner Computer verbessern könnte, scheinen die Mainboard-Hersteller diese Technologie eher zögerlich auf ihren Produkten zu verwenden.
Denn trotz aller Vorteile ist Intels "Turbo Memory (vormals "Robson") natürlich mit Zusatzkosten für die Hersteller verbunden. Zur Zeit haben diese die Wahl zwischen einem 1-Gigabyte großen "Turbo Memory"-Modul für Desktop-Rechner, welches 23,- US-Dollar kostet oder einem speziellen I/O-Controller in Verbindung mit einem Flash-Speicher-Chip. Letzteres würde übrigens mit etwa drei US-Dollar für die Southbridge und sieben bis zehn US-Dollar für den Flash-Speicher-Chip zu Buche schlagen.
Doch aufgrund der derzeitigen Situation im Hauptplatinen-Markt, lässt schon eine winzig kleine Erhöhung des Mainboardpreises, die Hersteller am Erfolg der Technologie zweifeln. Laut einer Meldung der DigiTimes, glauben einige Mainboard-Hersteller das der Leistungsschub durch Intels "Turbo Memory" nicht sehr deutlich sei und die Technik daher nur High-End-User ansprechen würde.
Weder Intel noch einer der betroffenen Mainboard-Hersteller äußerten sich offiziell zu den Behauptungen.
