MSI soll erste DDR4-Mainboards mit Z790 und B670 einstellen
Bei MSI geht offenbar der Abgesang für DDR4-Mainboards los, die mit Z790 und B670 angeboten werden. Bei vier Modellen soll der Bestand noch verkauft werden; danach ist Schluss. Angeblich will man sich auf DDR5 fokussieren.
Intels aktuelle CPU-Generation lässt sich auch mit DDR4 betreiben, was Nutzern eine ökonomischere Konfektion des Systems im Vergleich zu teuren DDR5-Komponenten erlaubt. Doch dafür braucht man logischerweise das passende Mainboard und die drohen weniger zu werden. MSI wird vier DDR4-Modelle mit Z790 und B670 einstellen. MSI nahestehende Quellen aus China sagen, dass der Anbieter langsam auf DDR5 umstellen will.
Sobald das Inventar abverkauft ist, soll nichts mehr nachrücken. Konkret betroffen sind im Moment wohl das MPG Z790 EDGE WIFI DDR4, das PRO Z790-A WIFI DDR4, das PRO Z790-P DDR4 und das MAG B760 MORTAR DDR4. In Summe ist das noch die Minderheit des gesamten Angebots, aber man geht davon aus, dass im Laufe der Zeit mehr Mainboards ihr Zyklusende erreichen und Käufer dann auf DDR5 wechseln müssen.
"MSI veröffentlichte diesen Monat eine überraschende Nachricht, aber die Informationen sind korrekt. Die Fabrik warnt [Channel-Partner], dass einige 700-Serienmodelle eingestellt werden: [...] die oben genannten Modelle werden nacheinander abgekündigt, solange der Vorrat reicht. Es wird gemunkelt, dass MSI plant, auf DDR5 zu wechseln."
Gegenwärtig ist die Versorgungslage in Deutschland noch gut. Von zwölf gelisteten Mainboards im PCGH-Preisvergleich, die LGA1700, 700er-PCH und DDR4 kombinieren, sind auch alle noch verfügbar. Mittelfristig war es aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis DDR4 in Rente geschickt wird. Bei Intel selbst geht man davon aus, dass beim nächsten Sockelwechsel der Hybrid-IMC wegfällt - das wäre Arrow Lake mit LGA1851, der ab 2024 angeboten werden soll.
Quelle: Board Channels, via Expreview

Momentan stehe ich auf das Edge Modell vom MSI und vergleiche ich hier mit DDR4 und DDR5.
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Wobei hier wären es auch um die 27 Euro und die würden mich dann tatsächlich auch nicht jucken.
Die Preise fallen aber ständig und so werde ich sicherlich nicht jede Preisveränderung mitbekommen.
Wobei ich nicht bei jeden Shop kaufe, was mir Geizhals ausgibt.
Daher wird sich der Endpreis bezüglich des Shops ggf. noch was ändern.
Ich kann mir vorstellen das über die Hälfte auf Lizenzgebühren fallen. An die Herstellung der Boards kann es im Verhältnis zu den älteren kaum liegen. Sind doch "zum größten Teil" die selben Maschinen die die Arbeit verrichten.
Langsam dürfte der Markt aber nachgeben. DDR4 Ram OC ist jetzt am Ende halt wenig interessant. Und wenn man nicht gerade bencht hält sich der Nutzen dann doch in Grenzen. Vor allem wenn man bedenkt, dass neu ein 32gb B-Die Kit fast das 4-fache von einem normalen CL18 Kit kostet.
BTT: Die Umstellung dürfte einiges an Kosten einsparen. Man spart sich die Umstellung in der Produktion bei den entsprechenden "SMD Stations". Und man dürfte im EK für die PCBs auch ein paar Cent pro Stück sparen, da man größere Stückzahlen ordert.