MSI: schneller Umtausch von fehlerhaften Sandy-Bridge-Mainboards
Kurz nach dem Sandy-Bridge-Launch wurde bekannt, dass sämtliche bis dahin ausgelieferten Sockel-1155-Platinen von einem Fehler betroffen sind, der dazu führen kann, dass SATA-Geräte im Laufe der Zeit nicht mehr korrekt erkannt werden. Für Abhilfe hat Intel in Form des B3-Steppings gesorgt, das mittlerweile bei allen Sandy-Bridge-Mainboards zum Einsatz kommt.
Für Besitzer eines alten, fehlerbehafteten Sockel-1155-Boards hat MSI ein Serviceportal eingerichtet, das einen besonders schnellen Umtausch ermöglichen soll. Dazu muss die Hauptplatine bei MSI registriert werden, wozu die Eingabe der Seriennummer erforderlich ist. Zwei Wochen, bevor die Ersatzmodelle verfügbar sind, verschickt MSI UPS-Label, mit denen die Produkte zusammen mit einer Kopie des Kaufbelegs eingeschickt werden können. Nach einer Prüfung versendet MSI ein neues Sockel-1155-Mainboard.
Das Serviceportal ist nicht nur für Eigentümer einer MSI-Platine mit P67- oder H67-PCH im fehlerhaften B2-Stepping geeignet, sondern auch für Endkunden, die ein Gaming-Notebook von MSI mit HM67-Chip besitzen. Auch bei Mobilgeräten sind die SATA3-Ports von dem Problem betroffen. Wer seine Sandy-Bridge-Platine nicht direkt beim Händler reklamieren will, sollte daher dem Serviceportal für MSI-Kunden einen Besuch abstatten.
Quelle: Pressemitteilung

Handelt es sich nicht eigentlich um die SATA2 Ports? Die SATA3 Ports sind doch diejenigen, welche funktioneren.