MSI A88X-G45 Gaming und A88XM Gaming: FM2+-Mainboards mit Killer-E2205-Chip

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MSI A88X-G45 Gaming: FM2+-Mainboard mit Killer-E2205-Chip angekündigt (1)
Quelle: MSI

Der taiwanische Mainboard-Hersteller MSI hat zwei neue Mainboards aus der Gaming-Serie vorgestellt, das A88X-G45 Gaming (ATX) sowie A88XM Gaming (Micro-ATX). Mit an Bord sind der Killer-E2205-Chip von Qualcomm Atheros sowie ein als besser beworbener Sound. Die ATX-Platine soll ab Februar für 115 Euro verfügbar sein. Einen Veröffentlichungstermin oder Preis für das Micro-ATX-Board nannte man derweil noch nicht.

Die meisten Hersteller haben bereits im vergangenen Jahr ihre FM2+-Mainboards auf den Markt gebracht, obwohl AMD die dafür vorgesehenen Kaveri-APUs erst diesen Monat veröffentlicht hat. Nun erweitert MSI sein bisheriges Produktportfolio um die ersten beiden Gaming-Platinen. Für die Serie typisch ist der Einsatz eines Killer-Chips aus dem Hause Qualcomm Atheros, der spiele bevorzugt mit Bandbreite versorgt. Unterschiede vom verbauten E2205 zum E2200 sind uns indes keine bekannt. Außerdem hebt MSI die Audio-Kapazitäten hervor, wobei der verbaute Onboard-Chip nicht spezifiziert wird. Lediglich die "Sound Blaster Cinema"-Software von Creative wird namentlich erwähnt.

Das A88X-G45 Gaming sowie A88XM Gaming besitzen laut Datenblatt im Gegensatz zu vielen anderen FM2+-Ablegern zwei PCI-Express-x16-Steckplätze nach dem 3.0-Standard. Inwiefern die elektrische Anbindung stattfindet, bleibt allerdings ebenfalls unbekannt. Möglich wäre eine Aufteilung von 8/8 oder 16/4 Lanes auf die beiden Verbindungen, wenn zwei Grafikkarten eingesetzt werden. Sowohl bei der ATX- als auch Micro-ATX-Platine findet die Bildausgabe über HDMI, Displayport, DVI respektive VGA statt. Außerdem verfügen beide Mainboard über acht SATA-6Gb/s-Ports, das A88X-G45 Gaming kommt außerdem auf acht USB-3.0-Anschlüsse. Das A88XM Gaming besitzt hingegen nur sechs Stück.

Das A88X-G45 Gaming soll ab Mitte Februar ausgeliefert werden. Bei einem Preis von 115 Euro wird auch Assassin's Creed 3: Liberation HD als Remake der ursprünglichen PS-Vita-Version enthalten sein. Wann das A88XM Gaming auf den Markt kommen soll, gab man genauso wenig wie den voraussichtlichen Preis an. Wir rechnen mit einer späteren Veröffentlichung frühestens im März.

Quelle: Pressemitteilung

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Darknesss PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Oberst Klink
        Hmm, also Ich weiß nicht. Ein FM2+-Board für AMDs Kaveri-APUs und CF-Support?
        So abwegig finde ich das gar nicht. Wenn jemand aus einem alten CF noch zwei alte GPU´s übrig hat und dann auf einen billigen Athlon setzt.
        Allerdings ist der Preis des Boards dafür zu hoch, da ist ein FX 6350+ ASRock 970 Pro3 noch billiger als das Killer-Feature-Dingens-Board.

        Zitat von Oberst Klink
        Überhaupt scheint es wohl sehr wenige M-ITX-Boards für den Sockel FM2+ zu geben, was mich doch sehr verwundert.
        War bei AMD schon immer so. Wenigstens gibt es für FM2+ Mini-ITX-Boards. Bei AM3+ sieht es da ziemlich düster aus, lediglich für AM3 gibt es !ein einziges! Mini-ITX Board. Um ehrlich so zu sein, wundert es mich auch, wieso Hersteller nicht mehr Mini-ITX Boards für AMD Prozessoren herausbringen. Probleme mit der Kühlung sollte es dabei eig. auch nicht geben, da in viele ITX-Gehäuse auch ein Tower-Kühler oder eine AIO-Wakü reinpasst (z.b. Prodigy von Bitfenix). Und andere Gründe die dagegen sprechen fallen mir nicht ein (mal abgesehen davon, dass manche Hersteller den Sockel so ungünstig platzieren, dass die GPU mit dem Kühler kollidiert.)

        Zitat von Oberst Klink
        Ihr müsst mal an die Zielgruppe denken.
        Ich bezweifle stark, dass die Zielgruppe genügend Geld hat, um das Killer-Board mit den Killer-Chips zu kaufen.
        Zwölfjährige werden wohl kaum genügend Taschengeld bekommen, um sich einen Computer und/oder ein Smartphone leisten zu können.
      • Von Darknesss PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Oberst Klink
        Hmm, also Ich weiß nicht. Ein FM2+-Board für AMDs Kaveri-APUs und CF-Support?
        So abwegig finde ich das gar nicht. Wenn jemand aus einem alten CF noch zwei alte GPU´s übrig hat und dann auf einen billigen Athlon setzt.
        Allerdings ist der Preis des Boards dafür zu hoch, da ist ein FX 6350+ ASRock 970 Pro3 noch billiger als das Killer-Feature-Dingens-Board.

        Zitat von Oberst Klink
        Überhaupt scheint es wohl sehr wenige M-ITX-Boards für den Sockel FM2+ zu geben, was mich doch sehr verwundert.
        War bei AMD schon immer so. Wenigstens gibt es für FM2+ Mini-ITX-Boards. Bei AM3+ sieht es da ziemlich düster aus, lediglich für AM3 gibt es !ein einziges! Mini-ITX Board. Um ehrlich so zu sein, wundert es mich auch, wieso Hersteller nicht mehr Mini-ITX Boards für AMD Prozessoren herausbringen. Probleme mit der Kühlung sollte es dabei eig. auch nicht geben, da in viele ITX-Gehäuse auch ein Tower-Kühler oder eine AIO-Wakü reinpasst (z.b. Prodigy von Bitfenix). Und andere Gründe die dagegen sprechen fallen mir nicht ein (mal abgesehen davon, dass manche Hersteller den Sockel so ungünstig platzieren, dass die GPU mit dem Kühler kollidiert.)

        Zitat von Oberst Klink
        Ihr müsst mal an die Zielgruppe denken.
        Ich bezweifle stark, dass die Zielgruppe genügend Geld hat, um das Killer-Board mit den Killer-Chips zu kaufen.
        Zwölfjährige werden wohl kaum genügend Taschengeld bekommen, um sich einen Computer und/oder ein Smartphone leisten zu können.
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Ach Leute, ein "Killer 2000"-Chip liest sich doch viel geiler als "Realtek-LAN" oder "Intel-LAN" Ihr müsst mal an die Zielgruppe denken.
      • Von SilentMan22 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Abductee
        Jop, die Killer-Chips bringen einiges: Treiberärger ohne Ende.

        Wenn die Mainboardhersteller uns etwas gutes gönnen wollen, dann verbaut bitte LAN-Chips von Intel.

        Oder Realtek, damit hatte ich ausnahmslos noch nie Treiberprobleme
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        Jop, die Killer-Chips bringen einiges: Treiberärger ohne Ende.

        Wenn die Mainboardhersteller uns etwas gutes gönnen wollen, dann verbaut bitte LAN-Chips von Intel.
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Das könnte man Gigabyte aber genau so fragen. Angeblich bringen diese Chips ja schon was, aber das lohnt sich dann wohl auch nur, wenn man ständig online zockt.
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