Intel 8er-Serie: "Lynx Point"-Chipsätze für Haswell - keine großen Veränderungen
Nach dem erfolgreichen Start von Ivy Bridge und Wochen zuvor den neuen 7er-Chipsätzen, kann sich Intel nun auf Haswell und seinen Chipsatz-Nachfolgern beschäftigen. Große Überraschungen dürfen zumindest auf Chipsatz-Seite nicht erwartet werden.
Intels kommende Sockel-1150-Prozessoren auf Haswell-Basis werden sich von ihren Vorgängern in Form von Sandy Bridge und Ivy Bridge unterscheiden. Insbesondere der Fokus auf die integrierte Grafikeinheit dürfte in diesem Bereich für einen Leistungssprung sorgen. Logischerweise macht sich Intel und die Presse Gedanken über die passenden Mainboard-Chipsätze der achten Generation mit dem Code-Namen Lynx Point. Die Kollegen von VR-Zone haben sich nähere Informationen. Sie machen schnell deutlich, dass Intel kaum Veränderungen vornehmen wird und überwiegend nur einen Wechsel der Modell-Bezeichnung plant.
Für den Consumer-Bereich sollen die Desktop-Plattformen auf Basis von Z87, H87 und Z85 angeboten werden. Für Geschäftskunden stehen als Pendant die Chipsätze Q87, Q85 und B85 zur Verfügung. Xeon-Prozessoren auf Basis des Sockel 1150 bekommen den Chipsatz mit der Bezeichnung C228 bereitgestellt. Er ersetzt den aktuellen C216. Die größte Veränderung betrifft da noch den Budget-Chipsatz Z85. Er muss auf Features wie "Rapid Storage Technology" und RAID-Modi verzichten. Diese würden ohnehin nur dann funktionieren, wenn eine SSD (zum Beispiel als Cache) im Rechner arbeitet. Jedoch erhalten die Nutzer dann grundlegende Einstellungen für Energiebedarf, Leistung und Balancing. Der H87 entspricht dem Z87, nur ohne Übertaktungsfunktionen. Weitere Details sind bisher nicht bekannt.
Quelle: VR-Zone



Wir reden hier von Chipsatz-internen Funktionen, was willst du da mit Lanes?
Die Leistung verteilt sich dann von 4 auf 6.
Wenn du bislang alle 4 Ports bis zum theoretischen Maximum des Standards zeitgleich ausgelastet hast, dann werden die zwei zusätzlichen in der Tat nichts nützen.
Alle Normalsterblichen, die froh sind, wenn sie zwei Endgeräte mit >150 MB/s im Haus haben und die aufgrund der üblichen Beschränkungen von USB vermutlich nie mehr als reale 350-400 MB/s pro Port schaffen werden, freuen sich dagegen über die Möglichkeit, die verfügbaren 2 GB/s zur CPU ggf. irgendwann in ferner Zukunft mal ein bißchen mehr auszulasten und bis dahin schlichtweg weniger oft umstecken oder mit Adaptern arbeiten zu müssen.
Von 4 auf 6 USB 3 Ports. Das habe ich auch gelesen. Die Anbindung bleibt aber die gleiche.
Die Leistung verteilt sich dann von 4 auf 6.
So ungefähr sie es aus. Intel will seine High End Plattform nicht unattraktiv machen wenn sie die Mittelklasse Plattform zu gut ausstatten.
Stimmt, sonst gibts ja nicht mehr so viele Gruende X79 zu kaufen.