Ryzen 5000: BIOS-Updates für 400er-Boards - das sagen die Mainboard-Hersteller [Update: Biostar)

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Ryzen 5000: Keine BIOS-Updates für 400er-Boards? Asus widerspricht
Quelle: AMD

Jetzt mit Biostar aktualisiert: Ein Beitrag auf Reddit sorgte kurzzeitig für Aufregung: Ein (angeblicher) Asus-Support-Mitarbeiter soll gesagt haben, dass Asus aktuell keine Pläne habe, Ryzen-5000-BIOS-Updates für das X470 Crosshair VII Hero zu entwickeln. Eine Nachfrage bei Asus Deutschland ergab, dass diese Aussage so nicht richtig ist.

Aktualisierung vom 20.10.2020

Nun gibt es auch eine Stellungnahme von Biostar zum Thema 400er-Chipsätze und Ryzen 5000. In einer Presseerklärung verkündet man, dass die hauseigenen AM4-400-Mainboards (B450 / X470) die neueste Generation an "Ryzen 5000 Vermeer Zen"-CPUs unterstützen werden. Entsprechende BIOS-Updates sollen ab Anfang Januar 2021 bereitstehen. Damit hält sich Biostar an den offiziellen Fahrplan und äußert sich ähnlich wie MSI.
<strong>Ryzen 5000:</strong>&nbsp;BIOS-Updates für 400er-Boards Quelle: AMD Ryzen 5000: BIOS-Updates für 400er-Boards


Aktualisierung vom 16.10.2020

Mittlerweile hat sich ein anderer Hersteller ausführlich zum Thema BIOS-Updates für 400er-Boards geäußert. So will MSI auf sämtlichen Mainboards mit einem I/O-Hub der 400er-Serie die neue CPU-Generation unterstützen: Das gilt für alle B450- wie X470-Platinen sowie für Mainboards, die kein Teil der Max-Linie mit größerem BIOS-ROM sind und nur 16 MiB große BIOS-Chips haben. Auch wenn damit nicht gesichert ist, dass Asus eine ähnliche Aussage für seine 400er-AM4-Boards treffen wird, so ist die Stellungnahme von MSI doch ein deutlicher Fingerzeig darauf, dass die Hersteller die BIOS-Unterstützung für Ryzen 5000 auch auf älteren Mainboard sehr ernst nehmen.


Originalartikel vom 13.10.2020

Das Thema Zen-3-Support war schon einmal Gegenstand von hitzigen Diskussionen. Eigentlich wollte AMD alte Zöpfe abschneiden und die nun vorgestellten Ryzen-5000-Prozessoren nur auf Mainboards der 500er-Serie (oder höher) lauffähig machen. Doch es kam bekanntlich anders, nach einigem Zögern bekannte sich AMD dazu, auch die 400er-Serie mit X470 und B450 für Zen 3 kompatibel zu machen.

Ryzen 5000 trifft auf 400er-Mainboards

Einen kleinen Dämpfer bekam diese Aussage schon, als AMD bekanntgab, dass es doch einige Monate dauert, bis neben den 500er-Boards auch Hauptplatinen mit X470 und B450 zu Zen 3 kompatibel sind. Erst Anfang 2021 soll es mit entsprechenden BIOS-Updates soweit sein. Mit dem BIOS-Update AGESA 1.0.8.0 sollen die Mainboards die Mindestanforderung erfüllen, um überhaupt bootfähig zu sein. Zum Release der 5000er-CPUs am 05. November 2020 sollen die Partner dann AGESA 1.1.0.0 veröffentlichen, um Kompatibilität zu X570, B550 und A520 zu garantieren. Bereits jetzt sind entsprechende Beta-Versionen vorhanden.

Doch wie sieht es mit den weitverbreiteten 400er-Boards aus? Ein Reddit-Posting eines Asus-Kunden, der ein Crosshair VII Hero (X470) besitzt, von gestern Abend sorgte für Verwirrung. Darin verkündete ein vermeintlicher Asus-Support-Mitarbeiter als Antwort, dass "es nach den Ingenieuren keine Pläne gebe, den Ryzen 9 5900X auf dem Crosshair VII Hero lauffähig zu machen". Erst die 500er-Serie soll mit Ryzen 5000 zusammenarbeiten, so der zitierte Mitarbeiter.

Wer da schon etwas misstrauisch wurde, immerhin würde diese Aussage den offiziellen Ankündigungen von AMD widersprechen, dürfte spätestens bei den Rechtschreibfehlern aufhorchen. Wir haben bei Asus Deutschland nachgefragt, ob diese Aussage stimmt, und haben eine klare Antwort bekommen: Die Aussage, die im Reddit gepostet wurde, "entspricht nicht der Wahrheit". Wahrscheinlich hat ein Support-Mitarbeiter einige Dinge missverstanden, so Asus. Erst ab Mitte November sollen AMD-Partner wie Asus die erste Beta-Version des AGESA-Codes für die 400er-Serie erhalten, um dann eine Validierung des Codes und der Mainboards zu starten - die früheste Veröffentlichung einer Beta ist für Januar 2021 geplant.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von EndangeredSpecies
        Wenn ich mich recht erinnere, trifft das doch nur in einem Szenario mit Vollbestückung zu. Soweit ich weiß, kann mensch eine M2 ohne Nachteile nutzen. Erst die zweite M2 schmälert dann PCI-E-Geschwindigkeit und maximale SATA-Nutzung, oder nicht?
        ja.
        Man kann (als Notlösung) überlegen eine PCe Karte einbauen die 2+ SATA Ports hat.
        (dürfte weniger stressig sein als ne Karte mit M2 Steckplätzen)
        ABER dann muss man wierder aufpassen wo man die einbaut da es sein kann das die GPU nur noch 8 Lanes
        kriegt (ich meinte ein Slot war unkritisch; ist aber schon was länger her das ich das MoBo hatte)

        => am besten mal schnell das HB runterladen und nachschauen.
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von EndangeredSpecies
        Wenn ich mich recht erinnere, trifft das doch nur in einem Szenario mit Vollbestückung zu. Soweit ich weiß, kann mensch eine M2 ohne Nachteile nutzen. Erst die zweite M2 schmälert dann PCI-E-Geschwindigkeit und maximale SATA-Nutzung, oder nicht?
        ja.
        Man kann (als Notlösung) überlegen eine PCe Karte einbauen die 2+ SATA Ports hat.
        (dürfte weniger stressig sein als ne Karte mit M2 Steckplätzen)
        ABER dann muss man wierder aufpassen wo man die einbaut da es sein kann das die GPU nur noch 8 Lanes
        kriegt (ich meinte ein Slot war unkritisch; ist aber schon was länger her das ich das MoBo hatte)

        => am besten mal schnell das HB runterladen und nachschauen.
      • Von EndangeredSpecies PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Mazrim_Taim
        An Wasserkühlung hatte ich gar nicht gedacht
        Ich bin der Typ der es hasst zu warten; daher sammelt sich bei mir an Daten auch viel an.
        => viel Datenplatz benötigt

        Jein.
        Wenn man durch die M2 zwei SATA verlieren würde wo jeweils eine 8TB HD hängt dürfte das nicht günstig werden
        das durch eine SATA zu kompensieren
        SATA (selbst mit QLC) sollte unter dem Strich min. gleichwertig bis deutlich besser als HDs sein.
        Wenn ich mich recht erinnere, trifft das doch nur in einem Szenario mit Vollbestückung zu. Soweit ich weiß, kann mensch eine M2 ohne Nachteile nutzen. Erst die zweite M2 schmälert dann PCI-E-Geschwindigkeit und maximale SATA-Nutzung, oder nicht?
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von BigYundol
        Bei mir ist halt das Ziel, möglich wenige Kabel im Gehäuse zu haben. Die Wasserschläuche nehmen schliesslich auch schon gehörig Platz, besonders, wenn diese genügend lang sein sollen, damit darin flexibel herumgebastelt werden kann
        Die alte 4TB SSHD darin ist gerade dabei den Geist aufzugeben, aber im PC-Gehäuse brauch' ich nie und nimmer noch derart viel Speicherplatz. Deshalb steckte ich eine zweite 970 Pro 1TB rein (Ist mittlerweile ja auch recht günstig und SSDs m.E. auch ähnlich oder zuverlässiger als HDDs). Mit den total 2TB nun im System bin ich gut genug ausgestattet
        An Wasserkühlung hatte ich gar nicht gedacht
        Ich bin der Typ der es hasst zu warten; daher sammelt sich bei mir an Daten auch viel an.
        => viel Datenplatz benötigt
        Zitat von EndangeredSpecies
        Naja, die "Steckkarten"-SSDs machen gamingmäßig bisher kaum einen Unterschied. Und falls doch, hätte mensch zumindest eine Option.
        Jein.
        Wenn man durch die M2 zwei SATA verlieren würde wo jeweils eine 8TB HD hängt dürfte das nicht günstig werden
        das durch eine SATA zu kompensieren
        SATA (selbst mit QLC) sollte unter dem Strich min. gleichwertig bis deutlich besser als HDs sein.
      • Von BigYundol BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Mazrim_Taim
        Denoch ärgerlich. Eine bessere / deutliche Hinweise seitens der Hersteller wäre da fairer.
        -----
        SATA hat bei mir einen deutlich höreren Stellwert als M2.
        Ein MoBo mit acht SATA Anschlüssen ist kein Problem zu kaufen aber ich fand kein MoBo was mehr als zwei M2 Anschlüssen. Jezt wo 2 TB SSDs "günstig" sind (~150€) fliegen langsamm aber sicher alles kleine und oder HDs aus dem (Haupt)Rechner.
        Bei mir ist halt das Ziel, möglich wenige Kabel im Gehäuse zu haben. Die Wasserschläuche nehmen schliesslich auch schon gehörig Platz, besonders, wenn diese genügend lang sein sollen, damit darin flexibel herumgebastelt werden kann
        Die alte 4TB SSHD darin ist gerade dabei den Geist aufzugeben, aber im PC-Gehäuse brauch' ich nie und nimmer noch derart viel Speicherplatz. Deshalb steckte ich eine zweite 970 Pro 1TB rein (Ist mittlerweile ja auch recht günstig und SSDs m.E. auch ähnlich oder zuverlässiger als HDDs). Mit den total 2TB nun im System bin ich gut genug ausgestattet
      • Von EndangeredSpecies PC-Selbstbauer(in)
        Langfristig und auf die Schnittstelle bezogen hast Du sicherlich recht. Kurzfristig sieht es anders aus. Deswegen schrieb ich "bisher".
      Direkt zum Diskussionsende
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