Kaby Lake-S: Verkauf zu hohen Preisen geht schleppend weiter
Intels Startschuss für den Verkauf von Kaby-Lake-S-CPUs, angeführt vom Core i7-7700K, und die Freigabe von neuen 200er-Mainboards fällt erst morgen. Einige Händler halten sich nicht daran und haben schon vorher mit dem Verkauf begonnen. Verfügbar sind jetzt schon zahlreiche Asrock-Mainboards.
Obwohl die Testberichte von Intels neuer Desktop-CPU-Generation Kaby Lake-S seit gestern online gehen dürfen (PCGH-Tests zum Core i7-7700K und i5-7600K), lässt der offizielle Startschuss für den Verkauf noch auf sich warten. Ab morgen, dem eigentlichen Beginn der CES 2017, soll es erst soweit sein. Dementsprechend dürfen Mainboard-Hersteller beziehungsweise Händler noch keine Platinen mit den Platform Controller Hubs Z270, H270 und B250 anbieten.
Im Falle der CPUs selbst hält sich eine gute Handvoll Händler schon seit Wochen nicht mehr an Intels Sperrfrist. Mitte Dezember berichteten wird zum ersten Mal über verfügbare Kaby-Lake-S-CPUs im Preisvergleich - Käufer im PCGHX-Forum beweisen, dass die Prozessoren tatsächlich ausgeliefert werden. Aktuell sind die Preise weiterhin erhöht, sodass für einen Core i7-7700K stolze 400 Euro und mehr fällig werden. In den kommenden Tagen, spätestens Wochen sollte sich der Preis bei den 350 Euro des i7-6700K einpendeln. Die Modelle darunter sollten ebenfalls 10 bis 40 Euro günstiger werden. Eine schlechte Verfügbarkeit wie beim Marktstart von Skylake-S ist nicht zu erwarten. Die großen Händler, wie Alternate, Caseking und Mindfactory, führen die CPUs noch nicht.
Bei den Mainboards gibt es offenbar im Falle von Asrock ein Leck. 17 Platinen mit Z270-, H270- und B250-PCHs werden aktuell gelistet - 16 von Asrock und eines von MSI. Unter anderem PC-King gibt an, erste Kontingente auf Lager in Siegburg zu haben. Der Versand bei Online-Bestellung soll allerdings auch erst ab morgen beginnen.

Verkaufst Du ein Produkt auch nur einen Tag zu früh und die Firma bemerkt das, wirst Du sofort gesperrt und das Gericht rückt Dir auf die Pelle.
Die Mindeststrafe steht oben, das kann aber sehr viel mehr werden.
Das ist schnell Insolvenz angemeldet.
Das traut sich kein Händler und ich bin seit langem im Großmarkt.
Außerdem legt sich niemand Prozessoren in hoher Zahl auf Lager bei den schwankenden Tagespreisen.
Die Konventionalstrafe sind 50.000 EUR in Deutschland und Ausschluß als Intel-Lieferant.
Die Konventionalstrafe sind 50.000 EUR in Deutschland und Ausschluß als Intel-Lieferant.
Jetzt noch 400€ für einen Vierkerner hinzulegen ist mMn. sowieso Bullshit.
Nachfrage und Angebot bestimmt den Preis...