Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?

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Neuen Informationen zu Folge, die direkt von Intel stammen sollen, wird Intels nächste CPU-Generation auf Mainboards mit P67/H67 laufen.

Sockel 1155 und Intel H67/P67 (hier auf einem Zotac H67ITX U3 Wifi) werden Ivy Bridge CPUs unterstützen. Quelle: http://en.expreview.com Sockel 1155 und Intel H67/P67 (hier auf einem Zotac H67ITX U3 Wifi) werden Ivy Bridge CPUs unterstützen. Nach dem Intels "Cougar Point" Chipsätze mehrere Tage lang mit negativen Schlagzeilen die News beherrschten, gibt es heute eine erfreuliche Meldung:
Laut Fuad Abazovic hat Intel gegenüber Industriepartnern bestätigt, dass Ivy Bridge CPUs nach einem BIOS-Update auf aktuellen Platinen genutzt werden können.

Ivy Bridge stellt in Intels Tick-Tock-Schema den 22nm Refresh zur aktuellen Sandy Bridge Generation dar und wird für Anfang 2012 erwartet. Das für CPUs der Einsteiger- und Mittelklasse weiterhin der aktuelle Sockel 1155 genutzt wird, gilt als sicher. Allerdings plant Intel zeitgleich die Veröffentlichung neuer Chipsätze der "Panther Point" Generation. Dies veranlasste in der Vergangenheit einige Analysten, insbesondere Fuad Abazovic selbst, zu der Spekulation, dass Ivy Bridge neue Mainboards benötigen würde.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?

        Zitat von Skysnake
        Ich würde daher mal die Kirche mal im Dorf lassen, aber registrieren das Intel atm was Sockel angeht weniger Kundenfreundlich ist als AMD, das ist so, da muss man nicht dran rumreden. Das kann sich aber ganz schnell wieder ändern, wenn AMD wieder gleich auf oder vor Intel liegt. Die beiden Firmen haben nämlich beide nichts zu verschenken....
        Man könnte pauschal sagen, die Firma die gerade die besseren (schnelleren) Prozessoren hat, haut einem dann auch gerne die Sockel um die Ohren. Da ist niemand besser als der andere. Und da ich mir meist gleich einen etwas flotteren Prozessor kaufe um damit ein paar Jahre Ruhe zu haben, statt mir jedes Jahr einen um 100€ zu kaufen, erwischt mich diese Sockelpolitik jedesmal. Mir ists egal, denn man kauft ja damit dafür eine Geschwindikeit ein, die der Konkurrent erst Jahre später liefern kann.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?

        Zitat von Skysnake
        Ich würde daher mal die Kirche mal im Dorf lassen, aber registrieren das Intel atm was Sockel angeht weniger Kundenfreundlich ist als AMD, das ist so, da muss man nicht dran rumreden. Das kann sich aber ganz schnell wieder ändern, wenn AMD wieder gleich auf oder vor Intel liegt. Die beiden Firmen haben nämlich beide nichts zu verschenken....
        Man könnte pauschal sagen, die Firma die gerade die besseren (schnelleren) Prozessoren hat, haut einem dann auch gerne die Sockel um die Ohren. Da ist niemand besser als der andere. Und da ich mir meist gleich einen etwas flotteren Prozessor kaufe um damit ein paar Jahre Ruhe zu haben, statt mir jedes Jahr einen um 100€ zu kaufen, erwischt mich diese Sockelpolitik jedesmal. Mir ists egal, denn man kauft ja damit dafür eine Geschwindikeit ein, die der Konkurrent erst Jahre später liefern kann.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        AW: Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?

        Zitat von ruyven_macaran
        ...
        Wieso Support und Testing verkomplizieren, wenn der Kunde doch einfach was neues kaufen könnte?
        So siehts aus, und AMD war kein Deut besser als Intel im Moment.

        Die Intel User haben also durchaus recht, das AMD nicht besser ist, auf der anderen Seite haben aber auch die AMD User recht, welche sagen das ATM! Intel mit den Sockeln nicht gerade Kundenfreundlich ist.

        Ich würde daher mal die Kirche mal im Dorf lassen, aber registrieren das Intel atm was Sockel angeht weniger Kundenfreundlich ist als AMD, das ist so, da muss man nicht dran rumreden. Das kann sich aber ganz schnell wieder ändern, wenn AMD wieder gleich auf oder vor Intel liegt. Die beiden Firmen haben nämlich beide nichts zu verschenken....
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?

        Zitat von Rollora
        Nur blinde AMD Fanboys glauben, dass AMD in der Disziplin besser ist als Intel
        AMD mag nicht besser sein (zumindest wenn sie die Technologieführerschaft haben - seit der Einführung der Core2 achten sie wieder mehr darauf, dass möglichst niemand gezwungen wird, Board und CPU zeitgleich und z.B. gegen Intel zu tauschen), aber es ging ja auch nur darum, dass Intel nicht gerade ein Musterbeispiel für Kompatibilitätsbemühungen ist. Und das stimmt seit ~einem Jahrzehnt leider. Beim Wechsel von Slot1 auf 370 haben sie sich noch genauso ausgiebig um die alte Basis gekümmert, wie bei So8->Slot1. Bei 423->478 wurde das Angebot neuer CPus für die alte, nur unwesentlich schlechtere Plattform schon sehr schnell sehr dünn. Der So478 wurde dann einfach komplett abgesägt und der Support eingestellt, obwohl der neue So775 schlussendlich keine einzige CPU hervorgebracht hat, deren Specs nicht weit innerhalb dessen lagen, was via So478-OC (oder im Bereich Takt auf anderen pgas) möglich war. Die Krönung war dann der künstlich deaktivierte Dual-Core Support in den i915/925 (nicht, dass irgendjemand auf einen Smithfield hätte aufrüsten wollen, hätte es diese Sperre nicht gegeben ). Zugegeben: So1156/1366 waren dann vollauf berechtigt, da konnte man nicht viel falsch machen. Aber für So1155-CPUs gilt imho das gleiche, wie für die Core2: Die neuen CPUs unterscheiden sich in ihrer Interaktion mit dem Mainboard unter Volllast in genau gar nichts. Beim Core2 hat Intel wenigstens das Sockelformat beibehalten, so dass die neuen Mainboards zu alten CPUs kompatibel waren, aber einen Core2 einfach bei fixer Spannung auf einem alten Board laufen zu lassen, dass wurde grundlos unterbunden. Beim So1155 gibt es nicht mal die einseitige Abwärtskompatibilität, dabei gilt auch hier: Der afaik einzige Unterschied liegt im Stromsparmechanismus, weil der L3 jetzt unabhängig von Speichercontroller und Kernen geregelt werden muss. Verzichtet man gänzlich auf Regelungen, sollte er laufen. Alte CPUs auf neuer Plattform sowieso.

        Aber genau wie beim schnellen streichen alter So775-CPUs aus der Unterstützungsliste der Chipsätze (der P45 unterstützt laut Intel afaik nicht mal die letzten Pentium D Generation, dabei ist er technisch bis zum kleinsten 775er Prescott kompatibel) gilt wohl auch hier:
        Wieso Support und Testing verkomplizieren, wenn der Kunde doch einfach was neues kaufen könnte?
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?

        Zitat von SaKuL
        Es wäre ja mehr als erfreulich, wenn Intel endlich mal mehrere Generationen mit einem Sockel kompatibel macht. Das fällt mir aber leider ein wenig schwer zu glauben
        Nur blinde AMD Fanboys glauben, dass AMD in der Disziplin besser ist als Intel

        @News: ja schön, dass das jetzt mehr oder weniger bestätigt ist, auch wenn's irgendwie doch schon bekannt war. Das Gegenteil hätte schon einige Monate die Gerüchterunde gemacht, so wie es bei Sockel 1156 war, wo schon beim Start weg klar war, dass Sandy Bridge ne eigene Plattform will.
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?

        Zitat von ruyven_macaran
        Anm.: Die Sockelpolitik ist offiziell nicht an Tick-Tock gekoppelt. Zwar steigt mit einer neuen Architektur die Wahrscheinlichkeit neuer Sockel, ebensogut kann aber beispielsweise eine Spannungssenkung im Zuge eines DIE-Shrinks zu neuen Mainboards zwingen. Umgekehrt kann man, wenn man darauf achtet, die Kompatibilität über mehrere Architekturen hinweg erhalten. (auch wenn das bei Intel eher nicht anzunehmen ist...)
        Natürlich nicht, aber Intel scheint sich jetzt darauf erst mal festgelegt zu haben, dass sich das schnell ändern kann, ist logisch.
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