Intel Z68-Chipsatz: Erste Mainboards in Asien gesichtet - Update

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Der High-End-Chipsatz Z68 soll am 08.Mai 2011 vorgestellt werden. Aus Asien sind erste Fotos des Gigabyte GA-Z68X-UD7-B3 gemacht worden. Der Vorstellungstermin erscheint daher plausibel.

Update: Auch das Asus P8Z68-V Pro wurde in den Untiefen des Internets gesichtet, nachdem PC Games Hardware das Mainboard mit Z68-Chipsatz bereits auf der Cebit 2011 ablichten konnte.

Das P8Z68-V Pro bietet einen DVI-, einen HDMI- sowie einen D-Sub-Anschluss für die integrierte Sandy-Bridge-Grafikeinheit. Daneben sitzen unter anderem zwei USB-3.0-Ports, Bluetooth, E-SATA und ein digitaler Sound-Ausgang (optisch) auf dem Board. Zudem verfügt es über drei Grafiksteckplätze im x16-Format, von denen allerdings nur der erste mit den vollen 16 Lanes angebunden ist. Wie P67 und H67 bietet auch der Z68 offenbar zwei SATA-6Gb/s- und vier SATA-3Gb/s-Ports. Die Kühlelemente gleichen denen des Asus P8P67.

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Der Z68 soll als "High-end-Chipsatz" für den Sockel 1155 für frischen Wind sorgen. Intels kommender Mainboard-Chip Z68 für Sandy-Bridge-CPUs soll die Fähigkeiten der bisherigen Chips H67 sowie P67 vereinen. Darüber hinaus bietet der Z68 bestimmte Overclocking-Fähigkeiten an. Diese waren bisher bei H67-Boards eingeschränkt - erst bei P67-Platinen stehen alle wichtigen Multiplikatoren oder Teiler zur Verfügung.

Als erstes Exemplar der Z68-Riege ist das Gigabyte GA-Z68X-UD7-B3 abgelichtet worden. Die Modell-Nummer "UD7" lässt erkennen, dass es sich um ein High-End-Board im Gigabyte-Produktportfolio handelt. Zudem kann man an der Endziffer "B3" erkennen, dass es sich vermutlich um ein fehlerbereinigtes Stepping handelt. SATA-Gate dürfte damit kein Thema mehr sein.

Die Ausstattung ist standesgemäß. Vier PCIe-x16-Slots bilden die Grundlage für CrossFireX und Triple-SLI. Ferner vorhanden sind USB 3.0, Dual-Gigabit-LAN, zehn SATA-Ports (davon zweimal eSATA). Eine 24-Phasen-Stromversorgung rundet das Bild ab. Auf den Fotos lässt sich auf Anhieb nicht erkennen in wie weit die elektrische Ansteuerung der vier PCIe-x16-Slots aussieht. Außerdem scheint man auf eine Ausgabe der in die Sandy Bridge integrierten Grafikeinheit verzichtet zu haben.

In unserer Bildergalerie finden Sie die ersten Fotos des Gigabyte GA-Z68X-UD7-B3. Das Mainboard ist im PCGH-Preisvergleich aktuell mit 335 Euro gelistet. Allerdings ausschließlich von einem österreichischen Händler.

Bildergalerie

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von quantenslipstream
        Sofern das der Fall ist, das sehe ich aber eben noch nicht so. Ein Z68 zum Preis eines Asrock P67?
        Wer sagt das Asrock nicht ein ähnlich teures Z68 Board bringt

        mfg
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von quantenslipstream
        Sofern das der Fall ist, das sehe ich aber eben noch nicht so. Ein Z68 zum Preis eines Asrock P67?
        Wer sagt das Asrock nicht ein ähnlich teures Z68 Board bringt

        mfg
      • Von a.stauffer.ch@besonet.ch BIOS-Overclocker(in)
        Geile Bretter,aber wahrscheinlich zu teuer für mich
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von XE85
        Sollten die P67 Boards tatsächlich das gleiche kosten wie die Z68 Boards gibt es keinen Grund mehr zu einem P67 zu greifen.

        mfg

        Sofern das der Fall ist, das sehe ich aber eben noch nicht so. Ein Z68 zum Preis eines Asrock P67?
      • Von DieChaplinMelone Freizeitschrauber(in)
        Naja, wahrscheinlich legt man mehr Wert auf die neuen OC-Funktionen. Denn wer ein UD7 verwendet, wird wohl kaum die IGP nutzen.
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von quantenslipstream
        Das weiß ich auch, nur die Frage ist, was nützt das, wenn man doch ein eine Grafikkarte einbaut und was nützt einem Nutzer der Grafikeinheit, wenn er übertakten kann?
        Man hat beim Z68 zumindest die möglichkeit die interen GPU zu nutzen - beispielsweise bei einem GPU Defekt - oder was mittlerweile auch einige machen, sie ersetzten aus Energiespargründen die "Spiele" Graka gegen eine lagsamere/sparsamere wenn länger nicht gespielt wird - auch da ließe sich die iGPU nutzen. Dazu kommt das der Z68 ja nicht teurer sein soll als der P67 - man also die GPU Features umsonst bekommt. Da stellt sich eher die Frage welche berechtigung der P67 noch hat. Sollten die P67 Boards tatsächlich das gleiche kosten wie die Z68 Boards gibt es keinen Grund mehr zu einem P67 zu greifen.

        mfg
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