Intel Haswell-Refresh: Asrock-Mainboards mit SATA Express und M.2
In den Weiten des chinesischen World Wide Webs sind zahlreiche Bilder zu Asrocks kommenden Sockel-1150-Mainboards aufgetaucht, deren PCH-Bezeichnungen ebenfalls mit "Zx7" zensiert worden sind. Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt der Hersteller sowohl auf M.2 als SSD-Steckplatz als auch SATA Express.
Erst zeigte MSI seine neuen Mainboards mit M.2-Steckplätzen, daraufhin kam Gigabyte ausschließlich mit SATA Express und nun folgt Asrock allzu passend mit beiden Standards. Aktuell machen die Bilder von gleich fünf Mainboards die Runde, die in China aufgetaucht und ebenfalls bei den Bezeichnungen der Platform Controller Hubs (PCHs) zensiert worden sind. Auf den offiziellen Asrock-Kanälen ist von den Platinen nichts zu finden. Wie auch bei der aktuellen Z87-Generation wird Asrock sein Namensschema künftig beibehalten, indem die Serien Extreme, Fatal1ty, ITX sowie OC Formula zum Einsatz kommen.
Erwähnenswert bei den "Zx7"-Mainboards ist die Anbindung für Massenspeicher, die, wie eingangs angesprochen, deutlich üppiger als bei der Konkurrenz ausfällt. Alle Platinen besitzen einen M.2-Slot, der an den PCH über PCI Express 2.0 (x2) angebunden wird. Selbst die Mini-ITX-Ausführung in Form des Zx7E-ITX/ac besitzt einen auf der PCB-Rückseite. Das Zx7 Extreme 6 geht noch einen Schritt weiter und besitzt zwei M.2-Steckplätze. Ein Blick auf die Platine gibt diesen als "Ultra M.2" an, darunter steht auch, warum: Da Intel für M.2 nur zwei Lanes vom PCH vorsieht, wird er direkt an die CPU mit vier Bahnen angebunden. Folglich könnten künftige PCI-Express-3.0-SSDs (x4) auch mit ihrer vollen Geschwindigkeit ausgenutzt werden. Bedacht werden muss hier allerdings die ohnehin schon begrenzte Anzahl an 3.0-Lanes.
Darüber hinaus will Techpowerup.com in Erfahrung gebracht haben, dass sich bei allen Mainboards zwei SATA-6Gbit/s-Ports zu einem SATA-Express-Anschluss zusammenschließen ließen. Weiter ausgeführt wird dies allerdings nicht. Folglich bleibt auch unbekannt, wie die Anbindung der beiden PCI-Express-Lanes über den (gewöhnlichen?) SATA-Stecker stattfinden soll. Ein Adapter dürfte aber auf alle Fälle notwendig sein.

. Abgesehen von dem rausgeworfenen "Killer"-Geld und meinen exzentrischen legacy-Wünschen ein echtes Traumboard)
Bei den meisten Boards scheint es nur zu einem noch katastrophaleren PCIe-Routing zu führen, als von der Generation allgemein schon zu befürchten ist.
Das Fatality non-X ist das einzige Board, bei dem nicht mindest 5 Lane-Splitter sehe. Bei allen anderen werden höchstwahrscheinlich CPU-Lanes für (oftmals deutlich) mehr genutzt, als nur ersten und zweiten Grafik-Slot. (besagtes Fatal1ty scheint dagegen endlich mal alles richtig zu machen. 2 x1 und einen x4 tatsächlich nutzbar sieht man schon in der aktuellen Generation eher selten - und hier wird mit etwas Glück sogar ein Switch verbaut, so dass M2 und SATAe noch zusätzlich nutzbar sind
Man muss nach dem Einbau ja eher selten dran und auf der Vorderseite war alles voll.
Schade das sich AsRock dem komplett schwarzem Layout nicht treu bleibt.
Die Ram-Slots in Babyblau schaun furchtbar aus.
Da gebe ich dir Recht. Man ist fast schon genötigt zum Fatal1ty zu greifen, gelb geht schließlich auch nicht ^^
Was ich gut finde ist, dass man die Wahl zwischen M.2 und SATA Express hat, damit ist man ziemlich zukunftssicher aufgestellt, egal was sich letztendlich durchsetzt. Und ich bin mir ziemlich sicher eine "9" in den Bildern erkennen zu können. Aber das ist wohl auch so gewollt, man hätte mit einem Bildbearbeitungsprogramm alle Fotos in wenigen Minuten komplett unkenntlich machen können...