Gigabyte X58A-OC: Preisoptimiertes Extreme-OC-Mainboard - Update: Bilder von der Cebit
Immer mehr Details zum Gigabyte X58A-OC werden seit geraumer Zeit im Gigabyte-Blog veröffentlicht. PC Games Hardware fasst für Sie die wichtigsten Informationen zu der Sockel-1366-Platine zusammen, die besondere Optionen für Extrem-Übertakter bietet, die Core-i7-Prozessoren mit aufwendiger Kühlung ausreizen möchten.
Gigabyte X58A-OC 07
Update vom 28.02.2011: Bilder von der Cebit
Noch einen Tag bevor die Messe offiziell losgeht, zeigte uns Gigabyte die aktuelle Version des neuen Übertakter-Boards X58A-OC. Besonder gut gefielen uns die praktischen Spannungsmesspunkte und die Option, nicht nur den Referenztakt sondern auch den CPU-Multiplikator mit Tasten direkt auf dem Mainboard jederzeit anzuheben oder abzusenken.
Auf unsere Rückfrage entgegnete Gigabytes Pressesprecher, dass man über eine ähnliche OC-Version mit Sockel 1155 nachdenkt, sofern das X58A-OC erfolgreich ist.
Update vom 26.02.2011: Preis und Erscheinungstermin bekannt
Die Kollegen von Tweaktown haben ein Video-Interview im Gigabyte-Firmensitz in Taipeh durchgeführt und dabei erfahren, dass das X58A-OC ab Mitte März 2011 erhältlich sein soll. Auch der Preis wurde genannt: Er soll bei 280 US-Dollar liegen, umgerechnet sind das etwas über 200 Euro. Gigabyte weist allerdings darauf hin, dass die Preise abhängig von der Region variieren können. PC Games Hardware geht davon aus, dass der Preis in Deutschland allein auf Grund der Einfuhrkosten etwas höher ausfallen wird.
Original-Artikel vom 21.02.2011:
Das Gigabyte X58A-OC ist mit einer schwarz-orangen Kühlkonstruktion ausgestattet und eignet sich für Bloomfield- und Gulftown-Prozessoren. Im Mittelpunkt stehen die Overclocking-Funktionen, die restliche Ausstattung ist eher zweckmäßig, was bereits Blick auf das I/O-Panel bestätigt: Es steht nur ein LAN-Anschluss zur Verfügung, die Audio-Ausgänge beschränken sich auf Stereoton. Keinesfalls minimalistisch ist die CPU-Spannungsversorgung, für die zwei 8-Pin-Stromstecker zur Verfügung stehen. Mittels Jumper kann die PWM-Frequenz vom Standardwert 400 KHz auf 600, 800 oder 1.000 KHz angehoben werden. Das ist bei vielen Boards zwar im BIOS-Menü möglich, beim Gigabyte X58A-OC wird dies aber auch im laufenden Betrieb funktionieren.
Bei der Funktion OC-Touch handelt es sich um mehrere Taster auf der Platine, die neben den beschrifteten Spannungsmesspunkten nahe der RAM-Slots liegen. Der Referenztakt und der CPU-Multiplikator können damit ohne Neustart angehoben und abgesenkt werden. Der 4G-Knopf übertaktet das System vollautomatisch auf 4 GHz Kerntakt. Da bis zu vier Grafikkarten auf dem Mainboard betrieben werden können, hat Gigabyte auch die Stromversorgung umfangreich gestaltet: Zwei SATA-Stromstecker liefern Energie für den Betrieb mit drei oder vier Grafikkarten und liegen neben den SATA-Laufwerksanschlüssen und damit weit entfernt von den PCI-E-Slots, was die Handhabung bei extrem gekühlten Grafikkarten mit Containern erleichtert.
Quelle: http://gigabytedaily.blogspot.com
Gigabyte X58A-OC (8)
Sieben Anschlüsse für 4-Pin-Lüfter sitzen auf dem PCB, zudem existiert ein zusätzlicher BIOS-Chip. Mittels Jumper kann zwischen beiden Bausteinen gewechselt werden, sodass bei einem fehlgeschlagenen Flash-Vorgang die Funktionalität gewährleistet bleibt. Auch das gefahrlose Testen von Beta-Versionen ist denkbar. Das Gigabyte X58A-OC wird intern bereits vom hauseigenen Übertakter Hicookie genutzt, der sehr gute Ergebnisse (mit möglicherweise vorselektierter Hardware) erreicht hat. In einem Video übertaktet er einen neuen Core i7-990X mit Flüssigstickstoff auf beinahe 7,1 GHz, eine CPU-Z-Validierung bestätigt das Ergebnis. Bei 6.625 MHz läuft auch der Benchmark Wprime 32M durch: 2,437 Sekunden sind momentan der Rekord für Sechskern-Prozessoren bei Hwbot. Der Erscheinungstermin des Gigabyte X58A-OC ist ebenso wie der Preis noch nicht bekannt.
Quelle: Gigabyte Tech Daily, Facebook

Das ist für den Heimgebrauch nicht interessant bei 800 - 900 € allein für den Prozessor.
Vor allem weil die Leistung von Sandybridge wirklich sehr dicht dran ist und das bei angenehmen Preisen.
Da wird jemand auf seinen Produkten hocken bleiben - nicht zu vergessen - der Bulldozer steht vor der Tür und wird, mit passendem
board, geschickt ins Preisgefüge auf Sandy Bridge eingestellt sein.
Ich kauf doch jetzt nicht noch einen x58 der schon tot ist, da versucht doch einer noch Kohle rauszupressen..
Fühle mich von Intel eigentlich verarscht...
Kaufe ab jetzt nur noch das Mainstream Segmet...und nicht meht Highend...lohnt sich überhaupt nicht mehr.
Und dank des Leistungs Gefängnises die uns Pclern von den Konsolen indirekt auferlegt worden sind...Reicht meine Cpu wahrscheinlich noch 3 weiter Jahre bis irgend ein Game die ausreizt....
Is schon alles ein Witz geworden
Dieser starke Wertverlust fällt mir aber besonders bei Grafikkarten auf.
1 Jahr -100 €