Gigabyte GA-Z87X-UD7 TH: High-End-Mainboard im E-ATX-Format für 378 Euro veröffentlicht
Der taiwanische Hardware-Hersteller Gigabyte hat mit dem GA-Z87X-UD7 TH sein neuestes und zugleich auch teuerstes Mainboard mit Z87-PCH auf den Markt gebracht. Mindestens 378 Euro werden in unserem Preisvergleich fällig, wobei man dafür eine E-ATX-Platine mit Zusatzchips für extra PCI-Express-Lanes, USB-3.0- und SATA-6Gb/s-Ports sowie Thunderbolt 2.0 erhält. Eine Steckkarte für ac-WLAN und Bluetooth 4.0 rundet das Paket ab.
Dass die eigentlich für den Mainstream gedachte Sockel-1150-Plattform zumindest preislich im High-End-Bereich mitspielen kann, zeigt nun Gigabyte mit seinem neuestem Mainboard. Das GA-Z87X-UD7 TH kratzt mit 378 Euro fast an der 400-Euro-Grenze, ist aber mit zahlreichen Zusatzfunktionen vollgestopft. Unter den großen Kühlkörpern verbergen sich neben dem Z87-PCH noch fünf weitere Chips. Des Weiteren wirbt Gigabyte mit zahlreichen Übertaktungsfunktionen, zu denen unter anderem das Bedienfeld direkt auf der Platine gehört.
Dort sind verschiedene Schalter angebracht, mit denen die CPU-Spezifikationen, wie BCLK-Takt, Multiplikator und Spannung, angepasst werden können. Außerdem kann der PC via "OC Ignition" ohne die CPU gestartet werden, sodass RAM, Lüfter und Laufwerke mit Strom versorgt werden. So sei es beim Extremübertakten möglich, den sogenannten Cold-Bug zu beheben, ohne den PC komplett ausschalten zu müssen. Außerdem können die Informationen eines flüchtigen RAM-Drives bei einem Systemneustart beibehalten werden.
Alle drei PCI-Express-x16-Steckplätze werden derweil auch elektrisch mit je 16 Lanes versorgt. Allerdings sind der erste sowie der dritte jeweils mit einem der beiden unteren PCI-e-x8-Slots angebunden, sodass bei Benutzung eines solchen auch die Bahnen des gekoppelten x16-Steckplatzes halbiert werden. Möchte man also beispielsweise zwei Grafikkarten betreiben, die beide im Dual-Slot-Design gehalten sind, können nur noch die x2-Steckplätze genutzt werden, insofern die Grafikkarten mit 16 Lanes versorgt werden sollen. Der mittlere Steckplatz ist hingegen komplett unabhängig.
Zwei Renesas uPD720210-Chips heben die Anzahl der verfügbaren USB-3.0-Ports auf 10 Stück an, wovon sechs auf dem I/O-Panel sowie vier auf der Platine selbst zugänglich sind. Bei USB 2.0 sind es jeweils vier. Durch Marvells 88SE9230-Chip steigt die Anzahl der SATA-6Gb/s-Ports auf insgesamt 10 Stück an. Intels DSL5520 bietet außerdem zwei Thunderbolt-2.0-Ports. Zu guter Letzt wird eine x2-Erweiterungskarte mitgeliefert, die sowohl WLAN nach dem ac-Standard als auch Bluetooth 4.0 zur Verfügung stellt.
Quelle: Gigabyte

Seit den k CPUs sind solche über Boards für den ottonormalo nicht mehr zu gebrauchen,
Also meine Gigabyte Mainboards (bisher hatte ich nur Gigabyte Mainboards ca. 6 Stück) waren alle sehr gut in Preis Leistung
Kann mich nicht beklagen
ich habe in den letzten 3 jahren nur schlechtes von GiGB. gehört deshalb habe ich mir auch vor 2 jahren ein P67 middleClass board von ASRock gekauft.
Wohl wahr. Solange man nur 16 PCIe-Lanes zur Verfügung hat, nutzt es ja recht wenig, wenn man theoretisch drei oder vier Karten verbauen kann.
Aber mehr als zwei Karten zu verwenden, macht sowieso kaum Sinn. Zumindest mal nicht zum Zocken.
Rein vom Marketing her, ist der S.2011 schon als High-End einzustufen. Nur der Chipsatz ist nicht mehr zeitgemäß. Bei S.1150, dem Mid-Range bzw. Consumer-Sockel bekommt man dafür "high-end" Chipsätze und CPUs.
So gesehen ist beides irgendwie High-End. Wenn es nur ums Zocken geht, reicht die S.1150-Plattform ja aus. Man bekommt mit die schnellsten CPUs, einen modernen Chipsatz und kann zwei GraKas verbauen. Und mehr braucht man zum Zocken ja eigentlich auch nicht.
S.2011 ist ja vornehmlich eher für andere Aufgaben gedacht, als fürs Gaming. Natürlich kann man darauf auch eine gute Gaming-Maschine aufbauen, aber eigentlich spricht er mehr die professionelleren Anwendungen an.