Gigabyte GA-6PXSVT: Sockel-2011-Server-Mainboard mit 10 Gigabit Ethernet und reiner 2D-Grafikeinheit
Auf seiner Produktseite führt Gigabyte ein neues Server-Mainboard, dessen Ausstattung ziemlich ungewöhnlich ausfällt. Neben zwei Gigabit-Ethernet-Ports besitzt die Platine auch einen dritten mit zehnfacher Geschwindigkeit. Zusätzlich ist eine Aspeed-GPU des Typs AST2400 verbaut, die mit 128 MiByte VRAM lediglich 2D-Inhalte darstellen kann.
Mit dem GA-6PXSVT wird Gigabyte künftig ein Server-Mainboard für Intels Xeon-CPUs der E5-1600- sowie E5-2600-Familie anbieten, wobei auch die aktuelleren v2-Modelle unterstützt werden. Folglich kommt der Sockel 2011 zum Einsatz, allerdings nicht der X79-Desktop-Chipsatz, sondern Intels C602. Von Haus aus stehen zwei SATA-6Gbit/s-Ports zur Verfügung, ein Marvell-88SE9230-Controller hebt die Anzahl auf insgesamt 10 Stück an. Ein nicht genauer benannter Zusatzcontroller stellt ebenfalls vier USB-3.0-Ports am I/O-Panel zur Verfügung.
Für den Datencenter- beziehungsweise Server-Einsatz wichtig ist der 10-Gigabit-Ethernet-Anschluss samt SFP+-Interface, der durch Intels 82599EN-Chip befeuert wird. Zwei gewöhnliche Gigabit-Ports werden durch den 82574L zur Verfügung gestellt. Ebenfalls mit an Bord ist eine AST2400-Grafikeinheit aus dem Hause Aspeed, die von 128 MiByte DDR3-Videospeicher begleitet wird und maximal Full-HD darstellen kann. Zur Bildübertragung sind sowohl ein VGA- als auch ein serieller Anschluss vorhanden, was die minimalistische Darstellungskapazität unterstreicht. Die GPU kann nämlich nur 2D-Berechnungen durchführen, sodass hauptsächlich DOS-Eingaben ermöglicht werden.
In unserem Preisvergleich wird das Mainboard noch nicht gelistet, wobei es sich lediglich für Interessenten einer teureren Xeon-CPU eignen dürfte. Für vier oder sechs Rechenkerne erscheint ein klassisches X79-System attraktiver, da die Platinen dort auch für den Desktop-Betrieb ausgelegt sind.
Quelle: Gigabyte (Produktseite)

2D-Darstellung in DOS "reicht" nicht für Server, sondern hat rein gar nichts damit zu tun.
Macht das Fenster auf und lasst mal etwas Frischluft rein ... omg!