Ivy-Bridge-Unterbau: 330-Euro-Mainboard Gigabyte G1.Sniper 3 mit Soundcore 3D und Killer-Chip neu im Testlabor
Das G1.Sniper 3 ist das neue High-End-Mainboard von Gigabyte. Dank Sockel 1155 und Z77-Chip unterstützt es natürlich Intels aktuelle Ivy-Bridge-CPUs. Highlights sind der Creative-Chip Soundcore 3D sowie der Killer-Netzwerk-Controller von Bigfoot. Zudem ist eine PCI-Express-x1-Karte mit Unterstützung für WLAN (n-Standard) und Bluetooth 4.0 dabei.
Markenzeichen von Gigabytes Gaming-Boards aus der G1.Killer-Reihe waren stets die Kühler in Waffenform. Bei dem neusten Modell G1.Sniper 3 mit Sockel 1155 und Z77-Chip setzt Gigabyte zwar weiter auf die typische Schwarz-Grüne-Optik samt Totenkopf-Logo; auf eine stilisierte Waffe als Kühler verzichtet man aber dieses Mal. Stattdessen ist die Z77-Platine mit außergewöhnlichen Funktionen vollgestopft: Anstelle eines üblichen Onboard-Sounds verwendet Gigabyte beim G1.Sniper 3 einen Soundcore-3D-Chip von Creative, der von außergewöhnlichen Digital-Analog-Wandlern und einem Kopfhörer-Verstärker flankiert wird. Bereits der hochwertige Onboard-Sound des Vorgängers G1.Sniper 2 schlug sich in unserem Test gut. Details finden Sie im Onboard-Sound-Vergleichstest der aktuellen Ausgabe 06/2012.
Gigabyte G1.Sniper 3: Weitere Ausstattung
Wie andere G1-Mainboards verfügt auch das G1.Sniper 3 über den Netzwerk-Chip Killer E2200 von Bigfoot. Dieser kann unter Umständen den Ping bein Online-Spielen verbessern. Mit im Karton liegt zudem eine Steckkarte, die sich einfach in einen beliebigen PCI-Express-Slot setzen lässt. Diese fügt Unterstützung für Bluetooth 4.0 und WLAN nach n-Standard hinzu - zwei entsprechende Antennen sind ebenfalls dabei. In den integrierten MSATA-Slot können Sie zudem eine 1,8-Zoll-SSD einsetzen. Dann müssen Sie allerdings auf einen der SATA-Ports verzichten. Das dürfte aber kein Problem sein, denn insgesamt stehen sechs Ports mit SATA-6Gb/s-Unterstützung sowie zwei SATA-3Gb/s-Anschlüsse zur Verfügung.
Die vier relativ weit auseinander liegenden Grafik-Slots eignen sich für SLI oder Crossfire mit bis zu vier Grafikkarten - passende SLI-Brücken werden mitgeliefert. Unter dem kleinen Kühler in der Mitte sitzt zudem der PEX8747-Chip. Er sorgt dafür, dass zwei Karten jeweils 16 Lanes zur Verfügung stehen; bei vier Karten sind es acht Bahnen pro Slot. Üblicherweise bieten Z77-Boards ohne Zusatz-Chip maximal zwei Karten je acht Lanes, da der PCI-E-Controller in Sockel-1155-CPUs insgesamt nur 16 Lanes liefert. Passend zur Unterstützung von vier Grafikkarten bietet das G1.Sniper 3 weitere nützliche Funktionen für ambitionierte Übertakter und Benchmark-Rekordjäger: In der oberen Ecke sitzen Diagnose-LEDs, Schalter für Power, Reset sowie Clear-CMOS und einfach erreichbare Messpunkte.
Weitere Infos zum Gigabyte G1.Sniper 3 finden Sie voraussichtlich in der kommenden PC Games Hardware 07/2012. Im PCGH-Preisvergleich ist das Mainboard bereits gelistet.
Ich mag das Board überhaupt nicht, aber ich finde alle Gigabyte Sniper/Assassin Boards hässlich.
Für das Geld hol ich mir lieber ein x79 Board wie das Rampage IV Extreme.
Ist find ich bisher das erträglichste aus dieser hässlichen Serie
Ich vermiss die schönen Bayernfarben von alten Gigabyte-Boards, die jetzigen sind fast alle langweilig...