Ivy-Bridge-Unterbau: 330-Euro-Mainboard Gigabyte G1.Sniper 3 mit Soundcore 3D und Killer-Chip neu im Testlabor

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News Daniel Möllendorf Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Das G1.Sniper 3 ist das neue High-End-Mainboard von Gigabyte. Dank Sockel 1155 und Z77-Chip unterstützt es natürlich Intels aktuelle Ivy-Bridge-CPUs. Highlights sind der Creative-Chip Soundcore 3D sowie der Killer-Netzwerk-Controller von Bigfoot. Zudem ist eine PCI-Express-x1-Karte mit Unterstützung für WLAN (n-Standard) und Bluetooth 4.0 dabei.

Markenzeichen von Gigabytes Gaming-Boards aus der G1.Killer-Reihe waren stets die Kühler in Waffenform. Bei dem neusten Modell G1.Sniper 3 mit Sockel 1155 und Z77-Chip setzt Gigabyte zwar weiter auf die typische Schwarz-Grüne-Optik samt Totenkopf-Logo; auf eine stilisierte Waffe als Kühler verzichtet man aber dieses Mal. Stattdessen ist die Z77-Platine mit außergewöhnlichen Funktionen vollgestopft: Anstelle eines üblichen Onboard-Sounds verwendet Gigabyte beim G1.Sniper 3 einen Soundcore-3D-Chip von Creative, der von außergewöhnlichen Digital-Analog-Wandlern und einem Kopfhörer-Verstärker flankiert wird. Bereits der hochwertige Onboard-Sound des Vorgängers G1.Sniper 2 schlug sich in unserem Test gut. Details finden Sie im Onboard-Sound-Vergleichstest der aktuellen Ausgabe 06/2012.

Gigabyte G1.Sniper 3: Weitere Ausstattung
Wie andere G1-Mainboards verfügt auch das G1.Sniper 3 über den Netzwerk-Chip Killer E2200 von Bigfoot. Dieser kann unter Umständen den Ping bein Online-Spielen verbessern. Mit im Karton liegt zudem eine Steckkarte, die sich einfach in einen beliebigen PCI-Express-Slot setzen lässt. Diese fügt Unterstützung für Bluetooth 4.0 und WLAN nach n-Standard hinzu - zwei entsprechende Antennen sind ebenfalls dabei. In den integrierten MSATA-Slot können Sie zudem eine 1,8-Zoll-SSD einsetzen. Dann müssen Sie allerdings auf einen der SATA-Ports verzichten. Das dürfte aber kein Problem sein, denn insgesamt stehen sechs Ports mit SATA-6Gb/s-Unterstützung sowie zwei SATA-3Gb/s-Anschlüsse zur Verfügung.

Die vier relativ weit auseinander liegenden Grafik-Slots eignen sich für SLI oder Crossfire mit bis zu vier Grafikkarten - passende SLI-Brücken werden mitgeliefert. Unter dem kleinen Kühler in der Mitte sitzt zudem der PEX8747-Chip. Er sorgt dafür, dass zwei Karten jeweils 16 Lanes zur Verfügung stehen; bei vier Karten sind es acht Bahnen pro Slot. Üblicherweise bieten Z77-Boards ohne Zusatz-Chip maximal zwei Karten je acht Lanes, da der PCI-E-Controller in Sockel-1155-CPUs insgesamt nur 16 Lanes liefert. Passend zur Unterstützung von vier Grafikkarten bietet das G1.Sniper 3 weitere nützliche Funktionen für ambitionierte Übertakter und Benchmark-Rekordjäger: In der oberen Ecke sitzen Diagnose-LEDs, Schalter für Power, Reset sowie Clear-CMOS und einfach erreichbare Messpunkte.

Weitere Infos zum Gigabyte G1.Sniper 3 finden Sie voraussichtlich in der kommenden PC Games Hardware 07/2012. Im PCGH-Preisvergleich ist das Mainboard bereits gelistet.

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von streetjumper16 Lötkolbengott/-göttin
        Wow super Board nur den VGA-Anschluss hätten sie auch noch grün färben können
      • Von streetjumper16 Lötkolbengott/-göttin
        Wow super Board nur den VGA-Anschluss hätten sie auch noch grün färben können
      • Von BlackNeo BIOS-Overclocker(in)
        Uah,... So... hässlich... ^^

        Ich mag das Board überhaupt nicht, aber ich finde alle Gigabyte Sniper/Assassin Boards hässlich.
        Für das Geld hol ich mir lieber ein x79 Board wie das Rampage IV Extreme.
      • Von Alterac PC-Selbstbauer(in)
        Es kommt auf die inneren Werte an wie bei sovielen Sachen
      • Von Apfelkuchen BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Lan_Party
        Den Designer sollte man steinigen.

        Ist find ich bisher das erträglichste aus dieser hässlichen Serie

        Ich vermiss die schönen Bayernfarben von alten Gigabyte-Boards, die jetzigen sind fast alle langweilig...
      • Von Lan_Party BIOS-Overclocker(in)
        Den Designer sollte man steinigen.
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