Gamescom: EVGA zeigt Z77-Mini-ITX-Board und Z75-Modell für Übertakter - Jetzt mit Video
Das Z77-Board im Mini-ITX-Format soll sich für anspruchsvolle Spieler und Übertakter eignen, die einen möglichst kompakten PC wollen. Mit dem Z75-SLI will EVGA hingegen Top-OC-Funktionen zum fairen Preis bieten. PC Games Hardware konnte beide Modelle auf der Gamescom begutachten.
Zum Mini-ITX-Board von EVGA gab es bisher nur wenige Infos, auf der Gamescom konnten wir es ausführlicher begutachten. Obwohl es nur 17 x 17 Zentimeter misst, will EVGA hier gute Overclocking-Funktionen bieten. Uns ist sofort positiv aufgefallen, dass (anders als bei vielen anderen Mini-ITX-Boards) viel Platz zwischen CPU-Sockel und PCI-Express-x16-Slot ist. Dementsprechend können Sie einen relativ breiten CPU-Kühler auch dann einsetzen, auch wenn Sie eine Grafikkarte einsetzen. Leider war die Kühlung noch nicht fertig, weshalb uns EVGA das Board ohne Kühler zeigte.
Praktisch sind die Diagnose-LEDs, die Tasten für An/Aus sowie Reset sowie der Clear-CMOS-Schalter im I/O-Bereich des Boards. Zudem befindet sich ein Mini-PCI-E-Slot auf der Platine. Anders als bei vielen anderen Mini-ITX-Boards sitzt hier keine Wifi-Karte. Stattdessen ist der Slot frei und Sie können ihn bei Bedarf nutzen. Als Anschlüsse stehen vier externe sowie ein interner USB-3.0-Port, Mini-Display-Port, HDMI und ein digitaler Sound-Port zur Verfügung. Außerdem wird Bluetooth unterstützt. Im UEFI sollen alle wichtigen OC-Optionen bereit stehen. Dafür kostet das Z77-Board im Mini-ITX-Format auch vorausichlich 200 Euro.
Mit 180 Euro soll das Z75-SLI etwas günstiger werden. Auch hier will EVGA sehr gute Overclocking-Optionen bieten. Dementsprechend steht die gleiche Spannungsversorgung wie beim doppelt so teuren Z77 FTW mit Z77- statt Z75-Chip zur Verfügung. Sehr konsequent: EVGA bringt lediglich drei Steckplätze auf dem Board unter - alle drei im x16-Format. Für Laufwerke stehen vier SATA-3Gb/s- und vier -6Gb/s-Anschlüsse bereit. Praktisch: Für Übertakter stehen zwei BIOS-Chips zur Verfügung.

Was mich allgemein bissel wundert: fast alle besseren mITX Bretter für Intel CPUs, schon damals mit dem 1156-er, sind im Vergleich zu AMD Pendants recht teuer. Das Asus P8Z77-I Deluxe kostet hier 236.- sFr.(!), das Zotac Z68-ITX WiFi Supreme war sogar 237.-. Da wäre ein Evga für nur 200.- also fast "normal". Das Asus M4A88T-I Deluxe mit AM3 hingegen war nur 153.- sFr, also fast 80.-(!) billiger. Vorallem was nützt einem bei nem mITX Brett, dass man nen LN2-Pot aufbringen kann: EVGA bringt Mini-ITX-Mainboard mit Z77-Chipsatz - Bildergalerie - 2012/07/EVGA_Mini-itx_Z77_1.jpg? Ich meine/vermute, dass Clocker wohl eher zu nem mATX oder ATX greifen würden, als sich auf so nem kleinen Teil zurechtzufummeln
Für 200 Euronen echt nicht so interessant, auch nicht für Mini ITX
Der interne USB 3 Port ist sehr ungünstig hingebaut.
Mal ne Frage: Was kann ich eigentlich mit einem so ausgerichteten Mini-PCI-Port anfangen ??
PS: Wann soll es denn rauskommen? Wenn es sich mit dem Straßenpreis beim Asus orientiert wäre es zumindest eine Alternative, wenn auch eine kräftig gesalzene.