Finale Bilder des Sapphire Pure Platinum Z77
Nachdem auf der CES 2012 bereits das Pure Black Z77 vorgestellt wurde, legt Hersteller Sapphire mit dem Pure Platinum Z77 nach. Die braune Platine beheimatet wie das Pure Black Z77 Intels LGA 1155-Sockel für die kommenden Ivy Bridge-Prozessoren und unterstützt bis zu drei Grafikkarten gleichzeitig. Ermöglicht wird dies mit einem durchdachten Boarddesign.
Auf dem Sapphire Pure Platinum Z77 stechen auf den ersten Blick die drei blauen PCI-Express-3.0-Slots hervor, die speziell für den gleichzeitigen Betrieb von drei Grafikkarten vorgesehen sind. Dabei unterstützt der oberste Slot den maximalen Standard x16 bei Single-GPU-Betrieb. Wird der zweite und/oder dritte Slot belegt, schaltet der integrierte PCI-Express-Lane-Switch automatisch auf x8-Betrieb um. Der zweite Slot wiederum bietet im Betrieb acht Lanes, sollte der dritte Slot nicht belegt sein. In diesem Falle senkt auch der zweite Slot die Bandbreite und bietet wie der dritte blaue Slot x4. Bei voller Belegung mit drei Grafikkarten arbeitet also der oberste mit x8, der mittlere und der untere bieten immerhin noch x4. PCI-Express-3.0-x4 entspricht leistungsmäßig in etwa PCI Express 2.0 x8 (oder PCI Express 1.1 x16), was bei den aktuellen Grafikkarten nicht für einen befürchteten Bandbreiten-Flaschenhals sorgen dürfte. Dieses Design soll aufgrund des Verzichts von teuren Brückenschaltungen einen deutlich niedrigeren Verkaufspreis ermöglichen.
Neben den drei PCI-Express-3.0-Slots verfügt das Pure Platinum Z77 außerdem noch über einen schwarzen PCI-Express-2.0-Slot, der x4 bietet und direkt mit dem Z77-PCH verbunden ist. Kleinere PCI-Express-Karten, denen x1 genügt, finden in den zwei PCI-Express-2.0-Slots platz, die unter dem zweiten und dritten blauen Slot angesiedelt wurden.
Der LGA1155-Sockel wurde mit einem digitalen 12-Phasen-PWM-Schaltkreis ausgerüstet. An Anschlüssen befinden sich auf der braunen Platine zwei SATA-Anschlüsse mit Unterstützung von SATA mit 6 Gbit/s und vier Anschlüsse für SATA mit 3 Gbit/s. E-SATA-Ports sind auf dem PCB nicht vorgesehen. Da Sapphire auf zusätzlich verbaute USB-3.0-Controller verzichtet, müssen sich Käufer mit insgesamt vier USB-Anschlüssen begnügen. Davon befinden sich zwei auf der Rückseite des Boards und zwei sind über eine USB-Blende erreichbar. Die sonstige Ausstattung schlägt mit 8-Kanal-Onboard-Sound, zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüssen und Bluetooth zu Buche. Displays erhalten Input über DVI, D-Sub, HDMI und einen Displayport.
Übertakter freuen sich über eine POST-INT-Anzeige und das verbaute Dual-BIOS. Das Sapphire Pure Platinum Z77 wird vermutlich gegen Ende des Monats im Handel erhältlich sein. Das Sapphire Pure Platinum Z77 ist noch nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet.
Quelle: Techpowerup

. Es wirkt aber irgendwie so als hätte man darauf was vergessen
Nicht schön aber schlicht. Ob dieses Mainboard so gut an kommt wie die von Asus oder Asrock, bleibt abzuwarten.
Wenn die Performance stimmt, dann kann man eh über das Äußere hinwegsehen.
MfG
Ne, ganz sicher nicht.