Evga: Per Adapter mehr Strom für den PCI-Express-Bus
Evga will mit dem Power Booster die Stabilität von Mainboards erhöhen. Dieser stellt für 20 US-Dollar mehr Strom am PCI-Express-Bus zur Verfügung.
Evga will mit einem simplen Stromdadapter die Stabilität von Systemen verbessern. Mit den Power Boost soll dem PCI-Express-Bus mehr Strom zur Verfügung gestellt werden. Die Idee dahinter wurde durch aktuelle Grafikkarten geboren, die die 75 Watt des Bus häufig bis an die Leistungsgrenze ausreizen.
Der Power Boost wird an einen Molex-Stecker des Netzteils angeschlossen und auf der anderen Seite lediglich in einen PCI-Express-Slot gesteckt. Mit wie vielen Lanes dieser angebunden ist, spielt dabei keine Rolle. Auch die mechanische Ausführung ist gleich. Laut Evga soll es auch nicht zu Kollisionen kommen, wenn mehrere Grafikkarten verwendet werden.
Der veranschlagte Preis liegt bei 20 US-Dollar, doch der Power Booster ist noch nicht verfügbar.


Mit diesem Teil kann man gleich einen Freibrief an Hersteller/Entwickler von Grafikkarten erteilen.
Sorry, das Teil ist FAIL!!!!
Standards werden festgelegt, damit sich jeder dran hält.
Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, jeden Standard mit nem Adapter zu umgehen!!!
Ich finde die Idee echt klasse.
Insgesamt finde ich die Idee wirklich geil. Es sei mal dahingestellt, ob das wirklich viele Leute brauchen, aber ich finde es gut, wenn sich Firmen um solche Probleme auch mal Gedanken machen und dem Kunden nicht direkt ganz neue Boards aufschwatzen.
Spannungswandler brauchts für die PCI-E Versorgung nicht, die hängt direkt am Netzteil - und i.d.R. an einer anderen Leitung. CPU wird immer über den 4/8pin versorgt, integrierte NB i.d.R. (immer?) auch.
Endlich mal was neues. Ich frage mich, ob z.B ein Mainboard, mit Northbridge Spannung im erhöhtem Normbereich, sowie einer 125Watt CPU nicht schon genug belastung auf den Spannungswandlern hat. Vielleicht kann PCGH das Teil mal testen. SLI war sogesehen (für einige bis Heute - Microruckler und nicht überall eine Leistungsexplosion) auch mal etwas, das skeptisch erschien.
Mein Rechner ist schon ab und an nach einer Dragon Age Session abgeschmiert. Ohne sensationelles Overclocking. Gruß
Dafür gibt es Spezifikationen, damit man nicht jede Kombination testen muss. Problematisch wird es, wenn sich Hersteller nicht an Spezifikationen halten und peinlich wird es, wenn deswegen andere Hersteller oder sogar der gleicher Hersteller die Spezifikationen überschreiten, um einen Betrieb zu ermöglichen. Das ist mit OC nicht ganz vergleichbar, hier geht es ja daraum, Produkte zu betreiben, die man so gekauft hat und bei denen der Hersteller eigentlich garantiert, dass sie die Spezifikationen einhalten und funktionieren. Das erinnert ein bißchen an die Gf256 Geschichte: Mainboardhersteller machen unzulässige Einsparungen, betrügen de facto ihre Kunden und Grafikkartenhersteller baden es aus. (nur das ich eher den Eindruck habe, dass es diesmal umgekehrt ist, denn mir wäre von keiner Referenzkarte ein prinzipielles Versorgungsproblem mit irgend einem Mainboard bekannt)
Abgesehen davon brennem einem von OC nicht die Leiterbahnen ab.