DDR5-10552: Neuer Weltrekord eines Extrem-Übertakters mit Asus

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DDR5-10552: Neuer Weltrekord von "lupin_no_musume" mit Asus. (1)
Quelle: Asus

Der Extrem-Übertakter "lupin_no_musume" hat einen neuen Weltrekord mit DDR5-10552 und einem Asus-Mainboard für Intel-CPUs erreicht. Die Rekordfahrten sind aber nicht sehr praxistauglich und für den Hausgebrauch auch etwas zu teuer. Schneller DDR5-Speicher ist nach wie vor eine Investition, wer aber im JEDEC-Bereich bleibt, profitiert von fallenden Preisen.

Um die Klasse ihrer Mainboards zur Schau zu stellen, gehen die Hersteller gerne auf Rekordjagd. Und für das ROG Maximus Z690 Apex von Asus meldet nun der Übertakter "lupin_no_musume" aus Hongkong DDR5-10552 oder 5.275,9 MHz im HW-Bot. Das reicht dann auch für den momentanen Weltrekord. Zuvor hatten MSI und Gigabyte um die Spitze gekämpft; sie lag zuletzt bei DDR5-10022. Das ROG Maximus Z690 Apex soll Käufer anlocken, die gerne das Maximum aus ihrem Speicher herausholen. Es unterstützt offiziell DDR5-6600 mit OC im Dual-Channel-Betrieb.

Konkret kam hier ein Core i9-12900K zum Einsatz, der auf 4 P-Kernen mit 3,7 GHz lief und mit Flüssigstickstoff gekühlt wurde. Die Speicher-Timings belaufen sich auf 127-120-120-120-127-2 (tCAS-tRCD-tRP-tRAS-tRC-tCR) für den singulär eingesetzten 16-GiB-Riegel. Leider ist nicht überliefert, welcher Speicher genau zum Einsatz gekommen ist.

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Mit 10.552 MT/s liegt man aber nun bereits beim 2,2-fachen des JEDEC-Standards mit DDR5-4800 und die kommende Generation an Prozessoren soll bereits DDR5-5200 im Falle von Ryzen 7000 und DDR5-5600 im Falle von Core 13 unterstützen. Weitere Steigerungen werden seitens der Prozessor-, wie auch der Speicherhersteller erwartet. Die Frage am Ende wird vor allem sein, was an Geschwindigkeit für den Hausgebrauch finanzierbar bleibt. Anbieter wie G.Skill haben bereits DDR5-7000-Kits in Aussicht gestellt. Die sind dann auch etwas praxistauglicher als die Rekordversuche, aber wohl nicht ganz günstig. Für das G.Skill-Set gibt es noch keinen Preis, aber Corsair sagte, dass man für DDR5-6600 500 Euro für 32 GiByte will. Kits, die eher dem Standard entsprechen, wechseln bereits für 150 Euro bei gleicher Menge den Besitzer.

Quelle: HWBot, Asus

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1747127402
        So unnötig und in der Praxis einfach nur irrelevant für Gamer und Anwender.
        Habe 4 x 8GB 3600Mhz CL14 und wäre für den Rest meines Lebens (bald 35 Jahre alt) zufrieden damit.
      • Von Gast1747127402
        So unnötig und in der Praxis einfach nur irrelevant für Gamer und Anwender.
        Habe 4 x 8GB 3600Mhz CL14 und wäre für den Rest meines Lebens (bald 35 Jahre alt) zufrieden damit.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von Pu244
        Rambus ist damals den anderen Weg gegangen und hat die reale Geschwindigkeit erhöht. Damit könnten wir uns wohl aber momentan Modulgrößen jenseits der 8GB abschminken, der RAM wäree extrem teuer und er müßte aktiv gekühlt werden.
        Genau den hatte ich auch damals gekauft und hatte zwar nur 256 MB + (2 Termi-Dummys musste sein sonst lief der RAM nicht) drin. Das Ganze fand dann auf einem Abit TH7-II-Raid mit i850 Chipset unter Pentium 4 (Northwood) mit HT statt.
        War zwar schweine teuer, aber mir war das Geld damals egal. Rambus brachte aber keine langen Erfolge und wurde eh eingestampft.
        Trotzdem tolle Zeit gewesen...
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Toll wie jeder sich seine eigene Erklärung bastelt und als Wahrheit rausposaunt xD.

        Ich sags immer wieder, nur weil etwas plausibel klingt, ist es noch lange nicht wahr.
        Aus Erfahrung richtig liegen vermutlich wieder mal nur Alk und die Redaktion.
        Der Rekord an sich ist tatsächlich auch für mich eher langweilig. Aber das Wissen, dass bei RAM Themen in den Kommentaren aufscheint ist immer wieder interessant.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Stormado
        Ist es eigentlich möglich, dass die Timing irgendwann auch mal deutlich runter gehen? Also wie bei den Vorgänger-Generationen. War es bei DDR2 nicht mal was mit 10er Timings? Mit DDR3 und DDR4 stieg es ja jeweils um ein gutes Stück an.

        Warum gibt es nur bei der Geschwindigkeit einen Boost?
        Weil der Realtakt annähernd gleich bleibt, sondern nur die Datenübertragung steigt. Bei DDR1 hat man pro Takt 2Bit übertragen, was bei einem Riegel mit einem 64Bit Interface 128Bit machte. Entsprechend haben sich aber auch die Latenzen verdoppelt. Bei DDR2 waren es dann 4 und bei DDR3 8Bit. Lediglich DDR4 hat nur den Realtakt gesteigert. Bei DDR5 überträgt man wieder doppelt soviel.

        Um die Latenzen zu senken müßte man wieder zurück zum alten SD RAM, das ist aber nicht praktikabel. DDR5 3200 hat den gleichen Realtakt, wie knapp 20 Jahre zuvor DDR1 400. Rambus ist damals den anderen Weg gegangen und hat die reale Geschwindigkeit erhöht. Damit könnten wir uns wohl aber momentan Modulgrößen jenseits der 8GB abschminken, der RAM wäree extrem teuer und er müßte aktiv gekühlt werden.

        PS: guter DDR2 800 Speicher hatte 4-4-4-12er Latzenzen.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Incredible Alk
        Der Fokus liegt aber zunehmend weniger auf irren Zugriffszeiten. Da die Caches der CPUs massiv angewachsen sind und weiter wachsen ist die Reaktionszeit bzw Latenz des RAMs zunehmend irrelevant.
        Es ist eher so, dass die Caches dafür gesorgt haben, dass die Bedeutung von Zugriffszeiten nicht vollkommen durch die Decke geht. Die Wahl der RAM-Riegel ist in den letzten Generationen erst überhaupt wichtiger geworden, der 5800X3D hat das jetzt nur einmal wieder zurückgesetzt.
        Man wird sich auch in Zukunft immer wieder und wieder um die Speicherwand kümmern müssen.
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