Chipsatz-Preise von Intels Panther Point enthüllt
Intels jüngster Prozessor-Spross mit Ivy-Bridge-Kern wird für Ende April erwartet. Passende Mainboards sind von allen bekannten Herstellern bereits im Handel angekommen. Nun liefert Intel noch Infos zum Preis und Termin des Chipsatzes namens Panther Point. Intels kommende Desktop-Plattform Maho Bay bestehend aus Ivy Bridge und Panther Point wäre damit komplettiert.
Die Kollegen von Digitimes wollen an entsprechende Informationen aus Kreisen der Mainboard-Hersteller gelangt sein. Der High-End-Chipsatz Z77 soll demzufolge bei 48 US-Dollar liegen, der nächst kleinere H77 läge bei 43 US-Dollar. Die günstigen Varianten von Panther Point beginnen beim B75 mit 37 US-Dollar und enden beim Z75 mit 40 US-Dollar. Gerüchte halten sich hartnäckig, dass die offizielle Präsentation der Panther-Point-Chipsätze am 08. April stattfinden soll. Spätere Varianten werden vermutlich am 13. Mai bekanntgegeben. Unter die Nachzügler fallen die Varianten Q77 für 44 US-Dollar respektive der Q75 für 40 US-Dollar. Preislich lägen die Chipsätze damit gleichauf mit ihren Vorgängern Z68, H67 und Co.
Intel wird wohl im Zuge der offiziellen Panther-Point-Präsentation ebenso neue Hauptplatinen aus eigenem Hause der Öffentlichkeit vorstellen. Bilder einiger Boards mit dem High-End-Chipsatz Z77 hatten bereits vor wenigen Tagen ungewollt ihren Weg auf die Homepage von Intel und kurze Zeit später auch auf die Seite von VR-Zone gefunden. Die Kollegen waren zumindest vom Layout und der für Intel untypischen großzügigen Ausstattung der Hauptplatinen positiv überrascht.
Quelle: Digitimes

Ich denke der Preis bezieht sich darauf, was Intel für so nen Ding haben will. Die Bauteile sind natürlich günstiger.
So erinnere ich mich an eine Grafikkarte mit vielen Stromphasen und eigenem PCB und und und. Die war in der Herstellung 3,7 Dollar teurer als das Referenzdesign. also die teile ansich kosten "nix".
Übrigens stand in der PCGH das der X79 knapp 70 Dollar kostet (ich glaube sogar 75$). Und gefertigt wird er auch in 65nm.
bye
Spinal
Und man muss das Beste fuer umsonst haben.
Man braucht hier nur mal so einige Threads verfolgen.
Egal obs die neueste und schnellste Grafikkarte ist. Die ist eh immer viel zu teuer und kein Mensch kauft sich eine Grafikkarte fuer 600€!
Klar, gibt ja auch keine Leute die 2-3x im Jahr in Urlaub fliegen, keine die sich ein PS-Starkes Auto kaufen...
Oder obs ne CPU oder ein Kuehler oder sonst was ist.
Aber das Qualitaet nun mal Geld kostet wird nicht bedacht.
Qualitaet ist aber nicht nur das Endprodukt an sich, Treiber, Entwicklung, Design, Montageart (je nach Produkt) gehoert da mit dazu.
Ueberall wird empfohlen sich das Zeugs billig uebers I-net zu kaufen, am besten das man vergleichen kann gleich 2-5 Exemplare. Man hat ja ein RueckgabeRECHT.
Dann wundern sich aber Leute wenn sie Ruecklaeufer bekommen und wenn in Ihrer Region die Arbeitsplaetze wegfallen.
Was auch immer, kauft ihr euch nur ruhig die billigsten Sachen von den billigsten Anbietern irgendwo.
Ich werde weiter dagegen arbeiten und meine Region, Qualitaetshersteller und guten Service unterstuetzen, auch wenn es mich mehr Geld kostet.
Und was soll uns das jetzt sagen ?
Wenn Du nichts mehr zu dem Thema beitragen kannst oder willst, dann lass es sein
Es ist aber auch egal. Intel fertigt seine Chipsätze sicher nicht zu Hause am Stammsitz an.
Ist das so? Habe eben extra nochmal gesucht, konnte aber nichts zur Fertigungstechnik der Chipsätze finden.
Kannst du mir dan nen Link liefern?
Btw:
Chipsätze werden meist ist alten Fabs gefertigt. Also beispielweise in 90, 65, 45 nm. Was sich eben anbietet und noch zuviel Gewinn abwerfen würde um Fabrik zu schließen
Definitiv überteuert. Hier nutzt Intel offensichtlich seine de-facto Monopolstellung schamlos aus.
Die Herstellung eines solchen Chips -in diesen Stückzahlen- kostet wohl keine 5€ zumal Intel seine (alten) 65nm Kapazitäten dafür nutzt. Auch die Entwicklungskosten werden sich angesichts des Fertigungsferfahrens und der Tatsache, dass im Vergleich zum Vorgänger nur USB 3.0 dazugekommen ist sehr in Grenzen gehalten haben.
Auch die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Versionen ist (wie vielfach üblich) reine Preispolitik, in der Herstellung kosten sie alle dasselbe.
Wafer: Irland, USA, Israel, China
Endfertigung, Test: USA, Costa Rica, Malaysien, Vietnam, China
Das sind die Standorte von Intels FABs und Fabriken; wo Chipsätze und wo (nur) CPUs hergestellt werden weiß ich nicht genau aber ich vermute aufgrund diverser Eckdaten, dass die Chipsatz-Wafer vor allem aus den USA und/oder China kommen. Der Endfertigungsstandort müsste eigentlich aufgedruckt sein.
Intel fertigt alle aktuellen Chipsätze selbst- im 65nm Verfahren; das liegt daran, dass Intel in neueren Verfahren nicht in der Lage ist analoge Schaltkreise zu fertigen, was für Chipsätze aber nötig ist; eine Umstellung auf 32nm ist geplant, kommt aber wohl erst mit Haswell
Entweder in Intel Fabriken mit 45nm oder bei TMSC in 40nm Fabs würde ich mal sagen.
Da steht aber nur dass sie es machen könnten und die Chipsätze sind in 65nm nicht in 45nm.
Es ist aber auch egal. Intel fertigt seine Chipsätze sicher nicht zu Hause am Stammsitz an.