Biostar Hi-Fi H170Z3: Erstes 1151-Mainboard mit DDR4- und DDR3L-Kombi
Biostar hat innerhalb einer Pressemitteilung das Hi-Fi H170Z3 angekündigt. Das hat eine Besonderheit, wie sie der Markt ansonsten nicht anbietet: Es wird sowohl DDR4 als auch DDR3L unterstützt. Zum Einsatz kommt der H170-PCH im Micro-ATX-Format, fällig werden dafür etwa 100 Euro.
Der Speichercontroller, den Intel in sämtlichen Skylake-Prozessoren einsetzt, beherrscht sowohl DDR4- als auch DDR3-RAM. Letzterer wird üblicherweise als DDR3L angegeben, womit das Pin-Layout identisch bleibt, die Spannung aber auf 1,35 Volt herabgesetzt wird. Die meisten Sockel-1151-Mainboard unterstützen DDR4, einige günstigere DDR3L. Mit dem Hi-Fi H170Z3 hat Biostar jetzt die erste Platine vorgestellt, die beide Standards beherbergen kann.
Dafür sind jeweils zwei Steckplätze vorhanden; die schwarzen sind mit DDR4 kompatibel, die braunen mit DDR3L. Laut Handbuch kann es bei einem Mischbetrieb zu Schäden kommen. DDR4 wird offiziell bis 1.067 MHz (DDR4-2133) unterstützt, DDR3L per OC bis 933 MHz (DDR3L-1833). Ein Test dürfte beim Hi-Fi H170Z3 besonders interessant sein: Vertragen Mainboard und Speichercontroller auch 1,5 Volt und damit "normalen" DDR3-RAM? Kann Letzterer so weit "undervoltet" werden, dass man bei akzeptabler Performance auf die 1,35 Volt kommt?
Ansonsten bietet Biostar mit dem Hi-Fi H170Z3 eher Standardkost: Der M.2-Steckplatz ist mit vier PCI-Express-3.0-Bahnen an den H170-PCH angebunden, daneben gibt es vier Mal SATA 6 Gbit/s und einen SATA-Express-Port (PCIe 3.0 x2). Für Erweiterungskarten gibt es einen PCIe-x16- und zwei PCI-Steckplätze. Ethernet wird über einen Intel- I219V-Controller geboten. Auf der Rückseite gibt es vier USB-3.0-Anschlüsse, für einen Gehäuse-Header einen Port auf der Platine. Auf USB 3.1 müssen Nutzer verzichten. Randnotiz: Das Handbuch ist sowohl für H170- als auch B150-Modelle ausgelegt, ein B150-Mainboard mit DDR4- und DDR3L-Unterstützung sollte also noch folgen. Das Hi-Fi H170Z3 ist bereits ab etwa 100 Euro verfügbar.
Quelle: Biostar (Pressemitteilung, Produktseite)


Aber schön bei dem Board kommen gute alte Erinnerungen an alte Boards auf die auch 2 Speicherstandards unterstützt haben...
Ich tippe mal das L ist das Problem.
Man kann nicht einfach seinen "normalen" Ram weiterverwenden.
Kurzfristig ist DDR3-2133 aber auf alle Fälle möglich
(Nachmachen auf eigene Gefahr
Ich tippe mal das L ist das Problem.
Man kann nicht einfach seinen "normalen" Ram weiterverwenden.
Warum soll man auch seinen RAM tauschen wenn man schon ein gutes DDR3 Kit hat, außerhalb von Benchmarks bringt DDR4 keine nennenswerten Performanceverbesserungen.