Bericht: Intel lässt Mainboards von Foxconn entwickeln

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Intel plant offensichtlich, Mainboards in Zukunft nicht nur außer Haus fertigen zu lassen, sondern auch die Entwicklung auszulagern.

Mit dem Renaissance hat Foxconn bereits einen eher exotischen Unterbau für Intel-CPUs entwickelt. Quelle: PCGH Mit dem Renaissance hat Foxconn bereits einen eher exotischen Unterbau für Intel-CPUs entwickelt. Wie Digitimes berichtet, wird Intel erstmals "ODM"-Bestellungen an den taiwanesischen Mainboardhersteller Hon Hai (besser bekannt als "Foxconn") vergeben. "Original Design Manufacturing" beschreibt ein System, bei dem der Auftraggeber, in diesem Fall Intel, nur die Grundzüge des Produktes definiert, die eigentliche Entwicklung aus Ausarbeitung aber dem Hersteller, in diesem Fall Foxconn überlässt.

In der Vergangenheit hatte Intel Mainboards immer als "OEM" (Original equipment manufacturer) fertigen lassen. Das heißt die Boards wurden von Intel selbst entwickelt und dann nach exakten Vorgaben außer Haus gefertigt. Neben Foxconn, dem größten Hersteller von Computer-Komponenten weltweit, hatte Intel in der Vergangenheit auch OEM-Aufträge an Pegatron (die OEM-Sparte von Asustek) vergeben. Diese werden in den neuen ODM-Aufträgen aber nicht berücksichtigt.

Intel selbst hat unterdessen klargestellt, dass man auch in Zukunft eigene Mainboards entwickeln wird. Denkbar wäre, dass nur die Entwicklung für einzelne Marktsegmente eingespart wird.

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