Asus USB 3.1 Boost: Schnittstelle dank UASP voll ausnutzen
Asus USA hat einen Artikel veröffentlicht, in dem es um die Grundlagen von USB 3.1 geht. Darunter angesprochen wird eine hauseigene Treiberlösung in Form von "USB 3.1 Boost", dank der die Geschwindigkeit von entsprechenden Endgeräten erhöht werden soll. Zum Einsatz kommt dabei das UAS-Protokoll.
Während Biostar und MSI schon erste Mainboards mit Zusatzcontrollern von Asmedia für USB 3.1 angekündigt haben, hielten sich die anderen großen Hersteller wie Asus, Asrock und Gigabyte diesbezüglich noch bedeckt. Zumindest Ersterer wagt sich nun auch aus seiner Deckung und veröffentlicht einen Artikel, in dem es vor allem um die grundlegende Funktionsweise von USB 3.1 geht. Davon ab nennt der Hersteller erstmals seine "USB 3.1 Boost"-Software, dank der entsprechende Endgeräte voll ausgenutzt werden sollen.
Wie auch schon bei USB 3.0 Boost setzt Asus bei der neuen Software-Lösung auf das UAS-Protokoll, mit dem mehrere Befehle gleichzeitig abgearbeitet werden können. Allein dadurch erhöht sich die Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber Bulk Only Transport (BOT), der immer nur ein Datenpaket gleichzeitig verschicken kann, spürbar. Asus gibt an, "den Extra-Cache von USB-3.1-Controllern und -Hubs besser auszunutzen" und dadurch eine "Streaming-Architektur" einzuführen, welche die Wartezeiten verringern soll.
Letztendlich dürfte es sich um einen Treiber handeln, der den UASP-Modus forciert, ohne dass sich der Nutzer weiter darum kümmern muss. Einen Mehrwert soll es allerdings noch bei USB-3.1-Geräten geben, die UASP "nicht offiziell beziehungsweise voll" unterstützen – auch dort soll es durch Asus' USB 3.1 Boost Verbesserungen geben. Zu hauseigenen Mainboards mit USB-3.1-Anschlüssen äußerte sich Asus bislang immer noch nicht, entsprechende Informationen sollen aber "bald" folgen. Die Treiber wurden übrigens kürzlich schon aktualisiert und bieten bereits grundsätzliche Unterstützung für USB 3.1.
Quelle: Asus
