Neue DDR5-Timings für AM5: Asus verteilt AGESA 1.3.0.1b
Asus hat ein neues Beta-BIOS mit AMDs AGESA ComboAM5 1.3.0.1b für seine X870E- und X870-Mainboards freigegeben. Es schaltet im OC-Menü drei neue DDR5-Timings frei, vorrangig für Nutzer, die ihren Arbeitsspeicher manuell justieren.
Die Aktualisierung mit der neuesten AM5-Firmware AGESA ComboAM5 1.3.0.1b, welche nun wie gewohnt von Asus' Overclocking-Experte SAFEDISK im ROG-Forum veröffentlicht wurde, reiht sich damit in eine Serie neuer AM5-BIOS ein, mit denen der taiwanische Hersteller das Speicher-Overclocking seiner Hauptplatinen seit dem initialen BIOS-Update für den AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition ausbaut.
Neue DDR5-Timings: tCCD_L, tCCDL_WR und tCCDL_WR2
Asus hat drei Timings in das Untermenü "AMD Overclocking" aufgenommen und den passenden Build als Beta-BIOS der 2304-Reihe bereitgestellt. Wer seinen Speicher von Hand statt über das EXPO-Speicherprofil abstimmt, gewinnt damit drei zusätzliche Stellschrauben: tCCD_L, tCCDL_WR und tCCDL_WR2. Im Automatikbetrieb bleibt dementsprechend alles beim Alten; spürbar werden diese Optionen erst beim manuellen OC, wie es Asus mit DDR5-8800 bei CL32 demonstriert hatte.
tCCD_L: die lange Verzögerung zwischen Spaltenbefehlen
tCCD_L (CAS-to-CAS Delay Long) bestimmt die minimale Wartezeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Spaltenbefehlen, sofern beide Zugriffe dieselbe Bank-Gruppe des DDR5-Speichers treffen. Bei steigenden Taktraten beeinflusst der Wert vor allem das Tempo aufeinanderfolgender Lesezugriffe. Ein niedrigeres tCCD_L verkürzt die erzwungene Pause zwischen den Befehlen und kann so die Latenz drücken oder entsprechend den Speicherdurchsatz merklich anheben.
tCCDL_WR und tCCDL_WR2: die Schreibseite des Speichers
tCCDL_WR und tCCDL_WR2 übertragen das beschriebene Prinzip zudem auf die Schreibvorgänge und regeln die Verzögerung für aufeinanderfolgende Schreibzugriffe sowie die Schreibpfade innerhalb einer Bank-Gruppe. Damit lässt sich die Schreibseite eines DDR5-Profils ganz gezielt und getrennt von den Lesezugriffen abstimmen.
Was die neuen DDR5-Timings in der Praxis bringen
Niedrigere Werte der drei DDR5-Timings können in abgestimmten Speicherprofilen die Latenz verringern oder die Bandbreite steigern, sie können das System aber ebenso instabil machen. Der praktische Nutzen bleibt damit auf Enthusiasten beschränkt, welche ihren Arbeitsspeicher ohnehin am absoluten OC-Limit betreiben.
Quelle: Asus ROG Forum
Das BIOS von Asus mit AMD AGESA ComboAM5 1.3.0.1b und den drei neuen DDR5-Timings.
Asus weist zugleich auf zwei Einschränkungen hin. Erstens handelt es sich um ein Beta-BIOS. Zweitens sollten gespeicherte Profile aus älteren CMO-Dateien nicht übernommen werden, weil sie mit AGESA ComboAM5 1.3.0.1b möglicherweise Probleme auslösen können; ein Profil legt man nach dem Update neu an.
AGESA 1.3.0.1b im Detail: Neue SMU für APUs und offene Fragen
Die SMU (System Management Unit) für APUs steigt mit AGESA 1.3.0.1b von Version 101.69.0 auf 101.72.0. Einen Hinweis auf Unterstützung für leistungsstärkere APUs wie "Strix Point" oder "Gorgon Point" liefert die neue Firmware laut Videocardz allerdings nicht. Innerhalb desselben AGESA-Zweigs hatte Asus zuvor schon Unterstützung für AMD Extended Profiles for Overclocking 1.2 eingeführt
AGESA-Updates spielen auch für die Sicherheit eine Rolle
AMD hat erst vor wenigen Tagen mit dem Security Bulletin "AMD-SB-4017" zehn neue Sicherheitslücken bestätigt, die nahezu alle Zen-Prozessoren von Athlon 3000 bis Ryzen 9000 ("Granite Ridge") sowie Ryzen AI 300 ("Strix Point") betreffen.
Solche Lücken schließt AMD über neue AGESA-Versionen, welche die Mainboard-Hersteller anschließend als BIOS-Updates ausrollen. Ob das aktuelle Beta-BIOS die SB-4017-Korrekturen schon enthält, geht aus den Versionshinweisen von Asus nicht hervor; sicherheitsrelevant ist hier vor allem die Grundregel, das BIOS aktuell zu halten und zu Sicherheit einen Blick in das aktuelle Security Bulletin von AMD zu werfen.
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Quelle: Asus ROG Forum via UNIKO's Hardware via VideoCardz

Heute mit DDR5-RAM kann man die Haupt-Timings belassen, lieber tREFI verlängern (aktive Zeit) und tRAS, tRC, tRFC kürzen. Das geht mit Modulen von SKHynix ganz gut.
Ich habe die da https://geizhals.at/kings...
bzw hier der specsheet
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Aber ich glaube damals auf dem Heatspreader kein Sticker gesehen zu haben, kann mich täuschen.
Das Kit hilft da leider auch nicht, weil 6400CL32 kann H16A oder H16M sein. Tendenziell aber eher H16A. Aber immerhin kein Micron.
Möglichkeit A: Über HWinfo oder Taiphoon Burner kann man ggf die ICs auslesen.
Möglichkeit B: Manuell tRFC auf 140ns setzen. Bootet es, ist es H16A. Wenn nicht, dann H16M, weil die maximal 160ns schaffen.
Also 140 ns. NICHT den wert 140 ins BIOS eintragen. Für die ns muss man das mit dem Takt verrechnen. Bei 4800 MT/s wäre das ein tRFC Wert von 336.
Selbst wenn die Chips das mitmachen, aktuell ist bei AMD so bei 6800-7000 MT/s mit 2xDR Schluss und bei Intel auch so in diesem Bereich, ggf minimal mehr.
Was Zen6/7 daraus macht oder NovaLake kann man logischerweise noch nicht sagen^^
Das ist eher für Leute, denen es rein um Takt geht für irgendwelche Weltrekorde. Ohne 2 DIMM Board auch wenig Sinnvoll.
Normale UDIMMs waren da schon die bessere Wahl. Am Ende kommts sowieso auf die Chips an die verbaut sind. H16A/H24M UDIMMs sind deutlich besser als Micron CUDIMMs
Ich habe die da https://geizhals.at/kings...
bzw hier der specsheet
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Aber ich glaube damals auf dem Heatspreader kein Sticker gesehen zu haben, kann mich täuschen.
Falls es H16A sind, ists der Jackpot. Wie oben geschrieben, machen die auch 8000 MT/s, was gerade für Zen6/7 interessant sein kann
Ich wollte eh höher getakteten CUDIMM nehmen, aber war mir dann nicht sicher ob die auch in AM5 boards funktionieren :/
Die 6400er habe ich gekauft, weil ich sowieso geplant habe später aufzurüsten (Zen 6 oder falls es noch für AM5 kommt: Zen 7)
6400 kann H16A, H16M oder auch Micron sein.
Falls es H16A sind, ists der Jackpot. Wie oben geschrieben, machen die auch 8000 MT/s, was gerade für Zen6/7 interessant sein kann
Über 6000 MT/s läuft alles 2:1 außer man ändert es auf 1:1 bzw Alternativ eben auf 6000 stellen.
Die 6400er habe ich gekauft, weil ich sowieso geplant habe später aufzurüsten (Zen 6 oder falls es noch für AM5 kommt: Zen 7)