Asrock Z790 und B650E Taichi Lite: Was steckt hinter den Lite-Varianten?
Mit der Taichi-Lite-Reihe stellt Asrock zwei neue Mainboards vor, die in einer Z790- und B650E-Variante als schlichteres Design im High-End-Segment punkten wollen.
Auf der Computex 2023 zeigte Mainboard-Hersteller Asrock erstmals die Taichi-Lite-Serie, die sich wenig überraschend an den Taichi-Modellen orientiert. Wie das Unternehmen in der zugehörigen Pressemitteilung erklärt, habe man in den Lite-Versionen für Intels Z790- und AMDs B650E-Chipsatz dieselben Specs und Features wie im großen Bruder eingebaut, verzichtet dafür allerdings auf einiges an RGB-Beleuchtung. Man fokussiere sich "ausschließlich auf die Funktionalität, Performance und Langlebigkeit" des Mainboards.
Beide Mainboards sind mit 24 VRM-Phasen für die CPU ausgestattet. Für den Arbeitsspeicher gibt es die üblichen vier Steckplätze, die im Intel-Modell für DDR5-7200 bzw. in der AMD-Version für DDR5-6600 ausgelegt sind. Als maximale Kapazität sollen bis zu 192 GiB von den beiden Taichi-Lite-Mainboards angenommen werden. Auch bei den Speichersteckplätzen gibt es leichte Unterschiede in der Anzahl: Das AMD-Board bietet Platz für bis zu drei M.2-NVMe-Riegel, bei der Intel-Variante sind es bis zu fünf. Netzwerkseitig verfügen die Taichi Lite sowohl über WiFi 6E als auch Bluetooth 5.3, für die Ethernet-Verbindung ist hingegen ein 2,5 GbE LAN-Anschluss vorgesehen. Das Z790-Modell erhält zudem einen weiteren 1.0 GbE-LAN-Anschluss.
Ein Preis steht ebenfalls bereits fest - zumindest für den US-Markt: So soll der Asrock Z790 Taichi Lite mit 379 US-Dollar an den Start gehen und ist damit gut 100 US-Dollar günstiger als der große Bruder. Nicht ganz so groß fällt der Preisnachlass beim Asrock B650E Taichi Lite aus - zur Markteinführung kostet dieses 299 US-Dollar, was einem Nachlass von 70 US-Dollar gegenüber der regulären Version entspricht. Der offizielle Verkaufsstart begann bereits am 13. Juli, deutsche Stores führen die beiden Mainboards zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung allerdings noch nicht.

Also für mich persönlich würde sowas reichen,auch wenn manche dinge mehr schein als sein ist bei der Lite Version.
Aber ich habe sowieso eine Bugedgrenze für Boards festgelegt.Sie sollte nie mehr wie 250 Euro kosten,in dem sinne
Auch nicht bei High End MB !
Für den aufgerufenen Preis ist das aktuelle Z790 Taichi eine Frechheit, vor allem das I-/O Panel ist ein ganz schlechter Witz. Wie ein I-/O Panel in dieser Preisklasse auszusehen hat zeigt das Z790 Aorus Master.
Onboard Audiochip Realtek ALC4082 5.1 CH HD Audio Codec, ESS SABRE9218 DAC, WIMA Audio Caps. 105 A Mosfets(?) Spannungswandler drauf mit 24+2+1 Spanungsreglungssphasen.
Ich sehe am I/O Panel 2 USB Port in Gelb,sind das wirklich USB 4.0 Ports?Und sehr viele USB Ports...Klasse sowas braucht man immer zumindest bei mir.Mit Power und Reset Button Onboard(zum testen von Ram und Co.) mit Post LED Debug Anzeige und all die anderen Futures.
Recht gutes Board in technischer hinsicht und der M2 Port mit PCI-E 5.0 ist neben dem Ramslots.Ich glaube der hat soagr einen Zubehör zum Kühlkörper mit aktiven Lüfter mitdabei?Hab da mal ein Bild davon gesehn,bin mir aber nicht sicher ob das das Board war!
"USB4"-compliant ist dagegen der mit dem Thunderbolt-Blitz gekennzeichnete, aber scheinbar nicht entsprechend zertifizierte, Typ-C-Anschluss. Laut Online-Handbuch wird er weiterhin von Intels Maple Ridge bereitgetellt. Sowas kennt man schon von anderen und es ist mit Abstand der bescheuertste Port, den man meiner Meinung nach verbauen kann:
- Der Controller kann kein USB 3.2 ("Gen2x2"), kein USB4 20 Gb/s ("Gen2x2") und erst recht kein USB4 40 Gb/s ("Gen3x2" alias echtes USB4)
- Ohne Thunderbolt-Zertifzierung kann er auch keine 40 Gb/s via Thunderbolt 3 oder 4
- Was er kann ist Gen2x1, also stink normales USB 3.1, wovon selbst die B650-Plattform acht native Ports mitbringt.
- Vermutlich (noch fehlt Peripherie für Tests) kann er auch Gen3x1. Also ein so bislang nicht promotetes, zumindest in den ursprünglichen Specs gar nicht vorgesehenes Format, das halbe USB4-Breite mit voller USB4-Geschwindigkeit nutzen würde und dann eine 20-Gb/s-USB-3.2-Datenrate schaffe könnte – aber nur mit einem USB-40-Gb/s-Stick. Der das gleiche Tempo natürlich auch an jedem echten USB-3.2-Port schafft, denn USB4 ist ja abwärtskompatibel.
- Maple Ridge ist natürlich nicht ganz umsonst (auch wenn Intel keine Premium Preise mehr nimmt)
- Maple Ridge frisst vier PCI-E-Lanes (während ein ASM3042 USB-3.2-Controller mit deren zwei auskommt. Auf Z790-Basis kann man auch einfach weitere USB-3.1-Ports zu nativem USB 3.2 Bündeln und die Gesamtanzahl über einen billigen 3.1-Onboard-Hub ausgleichen.)
Das X670E Hero habe ich unter anderem für den gleichen Schwachsinn zur Schnecke gemacht. Zumal Asus auch noch die Dreistigkeit hat, "40" an diese maximal 20 Gb/s, meist nur 10 Gb/s schnellen Ports zu drucken (immerhin gibt es dort zusätzlich zwei echte 3.2-Ports – B650 kann das schlicht nur einmal, bei Asrock typischerweise als Front-Anschluss geroutet. Aber das Problem ist wesentlich älter und erstmals in der Z590-Generation großflächig bei allen Herstellern aufgefallen.
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Für die Disco-Fetischisten kann es ja meinetwegen immer eine zweite, gepimpte Version geben ^^