Asrock bestätigt: Keine Unterstützung für Intel Bartlett Lake auf Z790 und LGA1700

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Asrock bestätigt: Keine Unterstützung für Intel Bartlett Lake auf Z790 und LGA1700
Quelle: ONDA

Obwohl Intels Bartlett-Lake-Prozessoren weiterhin auf den LGA1700-Sockel setzen, wird es kein Upgrade auf bestehenden Asrock-Mainboards geben. Der Hersteller hat eine entsprechende Unterstützung nun ausgeschlossen.

Laut einem aktuellen Bericht hat der taiwanesische Hardwarehersteller Asrock angeblich bestätigt, dass seine bestehenden LGA1700-Mainboards, einschließlich der Z790-Serie, keine Unterstützung für Intels kommende Bartlett-Lake-Prozessoren erhalten werden. Laut dem Hersteller seien die Bartlett-Lake-CPUs primär für eingebettete, industrielle oder Edge-Anwendungen konzipiert und nicht für den klassischen Desktop-Markt, was den Verzicht auf entsprechende BIOS-Updates erklären würde. Als Konsequenz werden Mainboards mit Z790-Chipsatz, die derzeit weitverbreitet im Consumer-Segment eingesetzt werden, keine offizielle Kompatibilität mit diesen CPUs erhalten.

BIOS-Support bleibt aus

Die Bartlett-Lake-CPUs nutzen zwar ebenfalls den LGA1700-Sockel, der seit der Alder-Lake-Generation bei Intel-Desktop-Prozessoren verbreitet ist, doch unterscheidet sich ihr Einsatzbereich deutlich von üblichen Desktop-Modellen. Asrock betonte, dass diese Prozessoren für spezielle Systeme wie Industrie-PCs oder Embedded-Lösungen gedacht sind und daher nicht in seine Consumer-Mainboard-QVL-Listen (Qualified Vendor Lists) aufgenommen werden sollen. Physisch lasse sich ein Bartlett-Lake-Prozessor also in einen LGA1700-Sockel einsetzen, das System würde in der Regel jedoch nicht starten, da die BIOS-Firmware fehle.

Auswirkungen auf den Mainboard-Markt

Asrock-Kunden müssen sich demnach auf aktuelle und geplante Desktop-CPUs wie Raptor Lake oder andere offiziell unterstützte Intel-Generationen beschränken, wenn sie ihre bestehenden Z790-Mainboards weiter nutzen wollen. Während einige Bartlett-Lake-Modelle mit Core-Konfigurationen und Leistungsmerkmalen in Leaks gezeigt wurden, bleibt der kommerzielle Fokus laut den bestätigten Aussagen von Asrock außerhalb des klassischen Desktop-PC-Segments. Ob andere Hersteller ähnliche Support-Entscheidungen treffen werden, ist aktuell noch offen.

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Quelle: TechSK via Videocardz

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        ...Es wundert doch auch niemanden, dass man keine Server-CPUs in den Desktop bauen kann.....
        Erzähl das mal meinem Xeon E5-2667v2 der in meinem WinXP-XPC mit 980Ti steckt und den 4930k ersetzt hat.

        Es wird sicher den ein oder anderen geben, der sich über dieses Feature gefreut hätte, viellecht auch erst in 10 Jahren beim Reste verwerten, aber klar, finanziell steckt nicht viel Sinn dahinter es zu ermöglichen.
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        ...Es wundert doch auch niemanden, dass man keine Server-CPUs in den Desktop bauen kann.....
        Erzähl das mal meinem Xeon E5-2667v2 der in meinem WinXP-XPC mit 980Ti steckt und den 4930k ersetzt hat.

        Es wird sicher den ein oder anderen geben, der sich über dieses Feature gefreut hätte, viellecht auch erst in 10 Jahren beim Reste verwerten, aber klar, finanziell steckt nicht viel Sinn dahinter es zu ermöglichen.
      • Von Rollo3647 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber unabhängig davon, was Intel sagt oder nicht, liegen die Chancen für einen Support nahe Null:
        in diesem Fall meint drop in nicht den Endanwender sondern den Mainboard-hersteller,
        das geht auch aus dem Beitrag den ich verlinkt hatte hervor.
        Wenn das andere machen wird ASROck sich das auch nochmal überlegen müssen.
      • Von rschwertz Freizeitschrauber(in)
        Der Haswell Xeon 1230 war auch der "Geheimtip" für den damaligen Unterbau. Offiziell vorgesehen war der für Consumer PC Systeme nicht.
        SKL Systeme mit Pentium G4400 und AMI BIOS konnte man nach etwas gut zureden - https://winraid.level1tec... - sogar ohne Hardwaremodifikationen mit einem i3-8100/9100 Win11 fähig machen.
        Bessere SKL/ KBL Prozessoren lohnten den Aufwand meist nicht. Die waren als Office PC schnell genug.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Der Sockel ist EOL, Raff. Der kann gar nichts mehr gebrauchen. Die Speicherkrise mag da neuen Aufwind bringen, aber schon jetzt ist ein 14600K viel zu teuer geworden. Was soll man da noch empfehlen, eine Edge-CPU mit identischer Kernausstattung, aber ohne OC-Tauglichkeit mit festgezerrten 65 Watt PL1?
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        Leute, wie lange gibts schon Edge-Prozessoren? Bisher kamen die doch auch nicht für den Desktop raus. Was ist an Bartlett Lake bloß so interessant? Es wundert doch auch niemanden, dass man keine Server-CPUs in den Desktop bauen kann. Oder Mobile-APUs.
        Mehr Optionen sind grundsätzlich besser als weniger Optionen. Zumal hier augenscheinlich der gleiche Sockel zum Einsatz kommt, da könnte man Kompatibilität anstelle künstlicher Blockaden erwarten. Der Sockel kann etwas Liebe = Support seitens Intel gut gebrauchen.

        MfG
        Raff
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