Asrock: BIOS-Update verspricht "drastische" Verbesserungen bei der CPU-Performance
Asrock verteilt in Kürze ein neues BIOS-Update für die hauseigenen Z790-Mainboards, die "drastische" Verbesserungen der Performance mit Raptor-Lake-CPUs verspricht. Allerdings sollen nur Non-K-Versionen hiervon profitieren.
Mainboard-Hersteller Asrock bringt in Kürze ein neues BIOS-Update heraus, welches die Performance ausgewählter Intel-Prozessoren verbessern soll. In einer vorliegenden Pressemitteilung werden konkret die 600- und 700-Chipsätze genannt, die mit einer neuen Version ausgestattet werden sollen. Deutlich eingeschränkter ist indes die Auswahl an Prozessoren, die von dem Leistungsschub profitieren sollen: Explizit werden ausschließlich die Non-K-Versionen von Intels aktueller Raptor-Lake-Generation genannt.
Demzufolge soll etwa der Core i7-14700 eine um bis zu zehn Prozent höhere Punktzahl in Cinebench R23 erreichen. Zudem wird das BIOS-Update zunächst nur für die Z790-Mainboards von Asrock ausgespielt. Zu einem noch nicht genannten Zeitpunkt sollen anschließend die B760- und 600er-Platinen folgen. Folgende Versionen und Mainboards sind somit aktuell:
- Version 12.03: Z790 Taichi (Carrera)
- Version 5.03: Z790 Taichi Lite
- Version 4.05: Z790 Nova WiFi
- Version 6.05: Z790 Riptide WiFi
- Version 4.04: Z790 Lightning WiFi
- Version 11.03: Z790 PG Lightning
- Version 11.04: Z790 PG Lightning/D4
- Version 12.05: Z790 PG Riptide
- Version 13.03: Z790 Steel Legend WiFi
- Version 14.02: Z790 LiveMixer
- Version 11.05: Z790 PG Sonic
- Version 11.03: Z790 Pro RS
- Version 9.03: Z790 Pro RS Wifi
- Version 10.03: Z790M PG Lightning WiFi
- Version 11.05: Z790M-ITX WiFi
- Version 11.03: Z790-PG-ITX/TB4
Die Verbesserungen für die genannten Mainboards sollen laut Asrock auf Basis von "Intels neuestem Microcode" entstanden sein; eine konkrete Erläuterung findet sich in der Pressemitteilung allerdings nicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde hier schlicht ein Bug behoben, der explizit bei Non-K-Prozessoren aufgetreten ist. Denkbar ist etwa eine irrtümlich niedrig gehaltene Taktung der Performance-Kerne bei der Raptor-Lake-Reihe. Schon bei den Laptop-Versionen von Intels 14. Generation versprach ein BIOS-Update ähnliche Leistungssteigerungen, die im Zuge einer Verbesserung der Effizienz erreicht wurden.

Beim i7-12700 gab es anfänglich die gleichen Probleme, darüber wurde nur nicht berichtet. Der Grund war das fehlende Heruntertakten der E-Cores im PL1, sodass die P-Cores den Takt extrem weit senken mussten. Jetzt hat Intel einen Bug behoben, der unter Volllast mehr Leistung freischaltet. Aja, ich hab ein Dejavu. Asrocks Marketing-Abteilung macht was draus ^^
Drastisch würde für mich bedeuten, dass alle CPUs 50% oder so mehr hätten.
Dann hätten sich doch einige das sparen können