Asrock 890GM Pro3 R2.0: AMD Bulldozer-Mainboard im japanischen Handel aufgetaucht

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News Florian Eitel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Im japanischen Handel ist nun ein erstes AMD Bulldozer-taugliches Mainboard aufgetaucht. Es handelt sich um das Modell 890GM Pro3 R2.0 von Asrock, dieses nutzt den neuen Sockel AM3+. Eine ähnliche Situation gab es schon bei Intels Sandy Bridge, auch hier waren passende Mainboard vor dem Start der CPUs im Handel erhältlich.

Im japanischen Handel ist ein erstes AMD Bulldozer-taugliches Mainboard gesichtet worden. Dieses Mainboard kann sowohl aktuelle AM3-CPUs aufnehmen als auch zukünftige Bulldozer-Modelle mit bis zu acht Kernen. Das Mainboard mit Sockel AM3+ nutzt den AMD 890GX-Chip zusammen mit der Southbridge SB850. Es können CPUs bis zu einer TDP von 140 Watt aufgenommen werden, es kommt das neue UEFI-BIOS zum Einsatz. Interessierte finden auf der Webseite von Asrock weitere Informationen zu der neuen Hauptplatine.

Der Händler in Japan bietet das Mainboard für 11.800 Yen an, dies entspricht umgerechnet circa 102 Euro. Im PCGH-Preisvergleich ist derzeit nur die Vorgänger-Version des Mainboard zu finden, diese wird derzeit ab 77 Euro angeboten.

Hintergrund AMD Bulldozer (Desktop-Prozessor):
Der im 32-nm-Prozess gefertigte Bulldozer setzt auf sogenannte Module. Ein solches beinhaltet zwei (Integer-)Kerne, diese teilen sich unter anderem den 2 MiByte großen L2-Cache und die "Flex FPU" genannte Gleitkommaeinheit. Ein Modul ist laut AMD schneller als ein Zweikerner mit K10-Architektur. Alle Module, bis zu vier beim Orochi-Die (Zambezi für Desktop und Valencia für Server), greifen auf 4 bis 8 MiByte L3-Cache zu - je nach Ausbaustufe werden die Versionen von AMD mit einer TDP mit 95 bis 125 Watt eingestuft. Ein Modul erreicht laut AMD 80 Prozent der Leistung eines (fiktiven) Bulldozer-Dualcores. Auf dem Financial Analyst Day 2010 gab AMD bekannt, dass Bulldozer selbst bei Auslastung aller Kerne per Turbocore bis zu 500 MHz hochtaktet. Zum Vergleich: Ein Phenom II X6 1090T legt nur bei drei von sechs Kernen die gleiche Frequenz oben auf, ein Core i7-870 bei Auslastung aller Kerne mit 233 MHz nicht mal die Hälfte. AMDs John Fruehe sagte zudem, mit weniger Kernen könne es gar mehr sein. Offenbar ist auch ein Taktplus bei stillgelegter FPU möglich, da hierdurch das TDP-Budget für die Integer-Kerne wächst.

Die ISSCC 2011 verriet AMD zudem, dass ein Modul 213 Millionen Transistoren auf 30,1 mm² fasst, das Design ist für 0,8 bis 1,3 Volt ausgelegt. AMD spricht davon, dass ein 8-kerniger Bulldozer weniger Die-Fläche verbraucht als ein Thuban (346 mm²), Hans de Vries von Chip-Architekt schätzt derzeit (Ende Februar 2010) 292 mm². Das Bulldozer-Design soll 3,5 GHz und mehr erreichen, inklusive Turbocore - allerdings ist es von Haus hochtaktend ausgelegt, die Frequenzen lassen sich also nicht direkt mit einem Phenom II vergleichen. Auch sagt der hohe Takt nicht zwingend etwas über den Stromverbrauch des Designs aus. Der Cache bzw. die CPU-Northbridge des Bulldozer läuft mit 1,1 Volt und erreicht 2,4 GHz und unterstützt bis zu DDR3-1866 - ein Phenom II kommt auf nur 2,0 GHz und DDR3-1333. All diese Informationen sprechen zusammen mit der neuen, teils sehr mächtigen FPU für eine massiv gesteigerte Pro-Takt-Leistung gegenüber dem Phenom II. Der Bulldozer mit seinem innovativen Modul-Aufbau wird für das zweite Quartal 2011 erwartet und setzt den neuen Sockel AM3+ zwingend voraus.

Quelle: akiba-pc.watch.impress.co.jp

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von B3RG1
        Zitat von "hot6boy"
        das m im namen dürfe für micro stehen... bei atx ist ein a zu sehen

        hab gehört das sli auch bei amd boards geht
        Okey danke, wieder was gelernt
        Ja, aber nur mit nem Hack, der (natürlich) zum garantieverlust führt.
      • Von B3RG1
        Zitat von "hot6boy"
        das m im namen dürfe für micro stehen... bei atx ist ein a zu sehen

        hab gehört das sli auch bei amd boards geht
        Okey danke, wieder was gelernt
        Ja, aber nur mit nem Hack, der (natürlich) zum garantieverlust führt.
      • Von hot6boy PC-Selbstbauer(in)
        das m im namen dürfe für micro stehen... bei atx ist ein a zu sehen

        Zitat von B3RG1
        Mal abgesehen davon, dass sli auf amd-mobos nicht möglich ist


        hab gehört das sli auch bei amd boards geht
      • Von B3RG1
        Okey, tut mir leid, ich seh's nicht
      • Von hot6boy PC-Selbstbauer(in)
        da brauch man nichtmal lesen...das sieht man doch sofort
      • Von B3RG1
        Zitat von "hot6boy"
        wieso ? willste sli auf micro atx machen ?
        Wo steht da, dass es nen microATX-mobo is?
        Mal abgesehen davon, dass sli auf amd-mobos nicht möglich ist
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