Anstatt UEFI-Update: MSI mit Anleitung für stabilen Betrieb für Core i9-13900K und i9-14900K

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Anstatt UEFI-Update: MSI mit Anleitung für stabilen Betrieb für Core i9-13900K und i9-14900K
Quelle: Intel

Einzelne Intel Core i9-13900K und i9-14900K Prozessoren sollen beim Spielen oder unter Volllast instabil laufen. Ein neues Support-Dokument von MSI erklärt, wie Nutzer Probleme mit diesen Intel-CPUs selbst beheben können.

Mainboard-Hersteller halten sich bei Intel-CPUs der 13. und 14. Generation häufig nicht an die Leistungsbegrenzung des Prozessorherstellers, sondern lassen die CPUs beliebig viel Watt aus dem Sockel ziehen. Allerdings sollen Intels High-End-CPUs Core i9-13900K und i9-14900K mit Abstürzen und Instabilitäten in Spielen oder unter CPU-Volllastszenarien reagieren, was laut Intel auf die Überschreitung des Standard-Power-Limits zurückzuführen ist. MSI hat nun ein Support-Dokument veröffentlicht, in dem beschrieben wird, wie Anwender die von Intel empfohlenen Einstellungen im BIOS der Mainboards vornehmen können.

Power-Limit und CPU-Spannung auf Standardwerte setzen

"Das MSI BIOS bietet eine schnelle Möglichkeit, die Leistungs- und Energiebegrenzungen des Prozessors durch 'CPU Cooler Tuning' auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen. Navigieren Sie einfach in das Menü 'CPU Cooler Tuning' und wählen Sie 'Boxed Cooler', um das Power-Limit von 253W wieder einzustellen." heißt es im neuen Support-Dokument zur Einstellung der Watt-Grenze, um Instabilitäten bei 13900K und 14900K CPUs zu vermeiden. Allerdings kann diese Einstellung laut MSI in einer leicht reduzierten CPU-Leistung führen, der Prozessor kann verständlicherweise nicht mehr beliebige Watt-Zahlen abrufen.

Als weitere Maßnahme empfiehlt der Mainboardhersteller MSI, die CPU-Spannung über die Option "CPU Lite Load Control" auf den Wert "Intel Default" zu setzen. Dies kann jedoch zu einer Erhöhung der Prozessorspannung führen. Wem die CPU-Spannung mit der Option Intel Default zu hoch ist, dem empfiehlt MSI die Einstellung "Normal" für "CPU Lite Load Control". Idealerweise beginnt man mit Mode 15 und wählt schrittweise niedrigere Modi (Mode 14, Mode 13, ...), die die Spannung jeweils reduzieren, bis der niedrigste stabile Modus gefunden ist. Alternativ bietet die Option "Advanced" die Möglichkeit, eigene Werte manuell einzugeben.

Quelle: MSI, PCGamesN

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MTMnet Software-Overclocker(in)
        An meinem älteren I9 10940x 14 Core PC nutze ich den Intel Performance Maximizer.
        Wurde eingestellt und wird wohl leider nicht weiterentwickelt.

        Installiert sich auf einer kleine Partition und nutzt dann ein umfassendes Testprogramm für alle CPU Kerne, für jede Frequenz, für verschiedene "Instruction Sets". Der Test läuft einmalig recht lange.
        Hat der Test die optimalen Werte für den bestimmten PC/CPU inkl. der Kühlungsperformance / CPU Temp. ermittelt, so "überschreibt"/ersetzt er beim Rechnerstart die CPU Bios Einstellungen.
        Danach läuft die jeweilige CPU mit einer kleinen Sicherheitsreserve felsenfest stabil unter allen Bedingungen.

        Das funktionierte bei mir erstaunlich gut.

        Schade das man sowas heute nicht mehr anbietet. Hat vielleicht was mit der Produktgarantie zu tun.
        So müssen die Kunden wieder alles per Hand im jeweiligen Mainboard Bios ohne genaue Funktionsbeschreibungen erraten und testen.
        Bleibt nur Asus AI oder Intel Tuning Tool usw. Das bietet aber keine wirklich intensiven automatischen CPU Tests
      • Von MTMnet Software-Overclocker(in)
        An meinem älteren I9 10940x 14 Core PC nutze ich den Intel Performance Maximizer.
        Wurde eingestellt und wird wohl leider nicht weiterentwickelt.

        Installiert sich auf einer kleine Partition und nutzt dann ein umfassendes Testprogramm für alle CPU Kerne, für jede Frequenz, für verschiedene "Instruction Sets". Der Test läuft einmalig recht lange.
        Hat der Test die optimalen Werte für den bestimmten PC/CPU inkl. der Kühlungsperformance / CPU Temp. ermittelt, so "überschreibt"/ersetzt er beim Rechnerstart die CPU Bios Einstellungen.
        Danach läuft die jeweilige CPU mit einer kleinen Sicherheitsreserve felsenfest stabil unter allen Bedingungen.

        Das funktionierte bei mir erstaunlich gut.

        Schade das man sowas heute nicht mehr anbietet. Hat vielleicht was mit der Produktgarantie zu tun.
        So müssen die Kunden wieder alles per Hand im jeweiligen Mainboard Bios ohne genaue Funktionsbeschreibungen erraten und testen.
        Bleibt nur Asus AI oder Intel Tuning Tool usw. Das bietet aber keine wirklich intensiven automatischen CPU Tests
      • Von LiniXus
        Hatte mal einen Asus Z390 Hero Board mit einem 9900K Prozessor und der lief schon damals mit Stock nicht 100 % stabil. War aber für mich kein Problem, die Spannung hierzu selbst zu ermitteln. Hatte dann danach ehe OC auf alle Kerne mit 5 GHz am Laufen und dazu musste ich sowieso die Spannung selbst ermitteln.

        Wenn man sich selbst damit auskennt ist es kein Problem, doof ist es halt nur für Leute, die sich solch ein System aufbauen und sich damit nicht gut auskennen.

        Das Board musste ich drei Jahre später nach einem Defekt gegen einen MSI Z390 Edge Board austauschen und hier lief derselbe Prozessor auf Anhieb stabil. Das Board und ein 9700K Prozessor wurden danach auch in ein neues System eingebaut und auch dieser Prozessor lief stabil und problemlos. Seither setze ich lieber auf MSI Boards, da ich damit die besseren Erfahrungen gemacht habe.

        Aus diesem Grund hängt nicht immer alles von Intel ab, sondern auch, was die Boardhersteller daraus machen.
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        Werden Sie es noch stabil bekomm bis die neuen kommen, na mal sehen...
      • Von LiniXus
        Das ist auch vollkommen korrekt und hat auch mal Roman in einem seiner Videos mit einem Z690 Board auch gut beschrieben.

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        In diesem Video geht es zwar um OC, aber die Spannung lässt sich auch für UV auf dieselbe Weise ermitteln. Natürlich kann man dieses auch in die Einzelteile aufsplitten, um es genauer zu bestimmen. Denn soweit ich mich richtig erinnere, lässt sich im Bios auch die Spannung pro Kerne mit vergeben. Aber wenn hierzu einfach nur die VCore neu ermittelt wird und so alles besser optimiert wird, reicht es auch aus ohne hierzu extra ein Studium besucht zuhaben.

        Na ja, zumindest komme ich mit meiner Methode gut aus, was ich mir schon vor Jahren mit OC angelernt habe.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von kawanet
        Gemessen an den 1,45 Volt, die Gigabyte (B450) einem 3600er ab Werk gönnt (PBO aktiviert), würde ich dass noch unter human verbuchen wollen.
        Die Spannung ist ohnehin bei jeder CPU anders und neben den P-Kernen hängen auch noch die E-Cores und der Cache an der V/F-Curve. Auf dem Bild sieht man das sehr schön (13700K). Die P-Cores benötigen ihre 1,32 Volt, E-Cores 1,25 Volt und der Ring "nur" 1,20 Volt. Es werden somit 1,32 Volt angefordert. Nutzt man jetzt ein Vcore-Offset, dann undervolted man eigentlich nur die P-Cores, also den höchsten Wert. Oder die E-Cores. Oder den Ring. Man muss die Spannungen "seiner" CPU vorher erst mal herausfinden, bevor man sinnvoll undervolten kann. Und dazu muss man die Güte jedes Bauteils und jedes Kerns feststellen.

        Ist etwa zu vergleichen mit dem Curve Optimizer bei AMD. Nur, dass das bei AMD alles viel einfacher ist, da der Cache einfach so hoch taktet wie die Kerne. Wären bei mir acht Kerne, die ich prüfen muss. Viel Spaß, wenn du 24 davon im 13900K hast. Hätte ich keinen Bock drauf.

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