ASRock kündigt zwei Mainboards mit jeder Menge PCIe-Slots für Bitcoin-Mining an
Mit dem "H61 Pro BTC" und dem "H81 Pro BTC" hat Mainboard-Hersteller ASRock seit kurzem zwei Hauptplatinen im Angebot, die sich mit ihrer Ausstattung besonders für das Sammeln der virtuellen Währung Bitcoin eignen sollen.
Die mittlerweile recht populäre, virtuelle Währung Bitcoin wird bekanntermaßen durch den Einsatz von Rechenleistung geschöpft. Damit dies möglichst schnell vonstattengeht hat ASRock nun zwei Mainboard-Modelle entwickelt, die sich besonders für das sogenannte "Mining" eignen sollen. Das "H81 Pro BTC" und das "H61 Pro BTC" sind sich in ihrer Ausstattung recht ähnlich, unterscheiden sich jedoch unter anderem hinsichtlich der Plattform: Das Modell mit H81-Chipsatz eignet sich aufgrund des Sockels 1150 für den Einsatz von Haswell-Prozessoren, während das H61-Modell für LGA1155-CPUs taugt und aufgrund der älteren Chipsatztechnik beispielsweise keine SATA-6.0-Gbit/s-Anschlüsse oder USB-3.0-Ports bietet.
Das für das Sammeln von Bitcoins vordergründig beworbene Feature liegt allerdings im Bereich der PCIe-Slots: Aufgrund der beim Bitcoin-Mining anstehenden Rechenoperationen, die GPUs besser liegen als klassischen Hauptprozessoren, stattet ASRock die beiden Boards mit gleich sechs PCIe-2.0-Steckplätzen für Grafikkarten aus, von denen jedoch nur einer über die vollen 16 Lanes verfügt, während die anderen nur einfach angebunden sind. Darüber hinaus sollen zwei zusätzliche 4-Pin-Stecker nebst für "extra Mining-Power" sorgen. Laut der offiziellen Webseite des Herstellers werden die neuen Modelle wohl nicht weltweit auf den Markt kommen, weswegen ein Release hierzulande derzeit unklar ist.
Quelle: via vr-zone.com

In einem geschlossenen x1 Slot kannst du das nicht, weil sie eben nicht reinpasst. Was du machen kannst: Dir eine Spezialhalterung für deine Titanen fertigen, sie mit Risern bestücken und über die Riser mit diesem Board verbinden.
Sowas ist dann aber nicht mehr so ganz das, was ich mit einem "speziellen" Mainboard assoziiere, denn derartige Basteleien sind (siehe Bild) auch so schon möglich. Und sogar noch mehr (man beachte die offenen Slots - auch wenn mal wieder ein Kühlkörper falsch sitzt) oder viel mehr.
Bei Asrocks-Ankündigung hätte ich mir dagegen eher eine Plug&Pay Lösung für stink normale ATX-Chassis erwartet, ggf. auch XL-ATX. Und das wäre eigentlich auch kein Aufwand gewesen: Die Lanes der CPU auf 3 x16 Slots teilen (wie es diverse Boards bereits machen) und dann noch einmal 4 bzw. 7 mechanische x16 verlöten, die mit je einer Lane am Chipsatz hängen. Fertig.
Stattdessen bringt man ein Board, dass keinerlei Vorteile gegenüber bestehenden bietet (z.B. Asus und MSI habe mehrere 6xPCIe Boards im Angebot), außer vielleicht den etwas günstigeren Preis. Der dann aber eben wieder durch den Installationsaufwand aufgefressen wird.
Och, so schlimm wäre dieses Angebot nun aber nicht, wenn ich vorrausetze, dass ich diese Stunde sowieso gespielt hätte und mir dabei dann die halben Stromkosten sparen kann xD
Aber mir ist schon klar, was du meinst... dass der Ertrag die (Strom-)Kosten nicht annähernd deckt, ist theoretisch der einzige Grund sowas nicht zu tun. Abgesehen vom fehlenden Sinn dahinter...
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21.000.000 Bitcoins gibt es, die kleinste Einheit hat 8 Nachkommastellen, also 0,000 000 01.
Hängt man das ganze zusammen 21.000.000,000 000 00.
Verschiebt man jetzt das Komma, landet man bei 2.100.000.000.000.000.
Er schreibt aber was von 210.000.000.000.000.000, das sind 100mal mehr.
Was ich mich viel mehr frage:
Was nützen 6 Slots, wenn es keine Grafikarten dafür gibt? Das leistungsfähige, was ich spontan für x1 finden kann, ist eine GT610. Wenn ich 5 Stück davon verbaue, habe ich in etwa die Leistung einer GTX 660 (DP, SP hat die sogar deutlich mehr), aber in etwa die Kosten einer 760. Die ich problemlos auf quasi jedem aktuellen Mainboard im zweiten PEG mit zumindest x4 2.0, meist sogar x8 3.0 anbinden könnte.
Bitcoins für sich sind dagegen mit Abstand das wertloseste, was es überhaupt gibt. Ihr Eigenwert, wenn keiner welche will, liegt bei 0 und um sie zu bekommen muss man sogar draufzahlen. Das ist ein ungleich anderer Startpunkt. Hätte man das Bitcoin-System auch genutzt, um Rechenleistung zu bündeln, hätten sie einen Ausgangswert und wären wesentlich interessanter.
Das hätte mit Aktien auch funktioniert.