AMD Ryzen Threadripper 3000: Erste TRX40-Preise machen die Runde
In Australien sind die ersten Preise für Mainboards mit TRX40 zu sehen, die die Heimat für AMD Ryzen Threadripper 3000 (Castle Rock) bilden. Es wird wohl teuer - wer hätte es gedacht.
Mit Ryzen Threadripper, die im November erscheinen sollen, kommt auch ein neuer Untersatz. Dabei soll es sich um den I/O-Hub TRX40 handeln, der weiter auf den bekannten Sockel TR4 setzt. Wenngleich dem in Gerüchten nachgesagt wird, nicht mehr elektrisch zu bisherigen Modellen kompatibel zu sein. Darum soll es aber heute nicht gehen, sondern um Preise, denn davon sind welche bei australischen Händlern aufgetaucht.
Und da lässt sich bereits vermuten, dass es erwartungsgemäß nicht ganz billig wird. In Down Under sind Computerwaren generell keine zu Niedrigstpreisen gehandelten Produkte, aber umgerechnet 515 und 380 Euro für ein Asus Prime TRX40-Pro bzw. ROG Zenith II Extreme sind viel Geld. Da mag man jetzt berücksichtigen, dass solche frühen Listungen meist überteuert sind und das der eine oder andere Faktor auch noch hineinspielt, aber die Preise sind damit auch deutlich über den Vorgängern. Nimmt man zum Vergleich den gleichen Shop in Australien, so fallen 284 Euro für das Asus Prime X399-A an und 642 Euro für ROG Zenith Extreme Alpha - alles jeweils zum Tageskurs umgerechnet.
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So oder so kann man mittlerweile wohl sicher sein, dass die neue Threadripper-3000-Plattform der TRX40 wird. Vom TRX80 und WRX80 fehlt bislang jede Spur. Die beiden Plattformen sollen aber auch erst später starten und dürften dann endgültig finanziell aus dem Hausgebrauch herausfallen. Mutmaßlich haben die das Octa-Channel-Speicherinterface, während TRX40 sich wohl mit Quad-Channel begnügen muss.
Generell hatte man ohnehin leicht steigende Preise erwartet, weil AMD PCI Express 4.0 implementiert hat und das führte schon auf der Mainstream-Plattform (neben den hohen Erwartungen) zu steigenden Preisen. Da Ryzen 3000 für AM4 recht beliebt ist, verramscht natürlich auch niemand die Mainboards.
Quelle: via Twitter


MfG, Föhn.
Amd war nur mit geringeren Kosten relevant, bei selben Kosten bleibt Intel
AMD: 1105 €
Intel: 1114 €
Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn Intel das damals durchgezogen hätte und wir heute keine x86 CPU mehr hätten. Leider war der Itanium für Normalsterbliche einfach zu teuer.
Ob das Ganze "mehr" für dich auch "in deinem Nutzungsszenario von Bedeutung" ist, wäre eine komplett andere, maßgeblich von deinem Szenario abhängige und damit subjektive Frage, die nichts über die objektive Mehrausstattung der Plattform aussagt. Die gewählte Formulierung war bereits für Threadripper 2000 gegenüber Sockel 2066 angemessen und 3000 wird zumindest bei den Geschwindigkeiten überall noch was drauf setzen, möglicherweise auch bei der Anzahl der Schnittstellen.