AM5-Mainboards: BIOS/UEFI-Probleme mit neuen AGESA-Versionen?

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AM5-Mainboards: BIOS/UEFI-Probleme mit neuen AGESA-Versionen?
Quelle: MSI

Jüngst veröffentlichte BIOS/UEFI-Updates mit neuen AGESA-Versionen für AM5-Mainboards von MSI und Asus können Berichten zufolge zu Problemen führen.

MSI hat kürzlich ein neues BIOS/UEFI-Update für eine Handvoll seiner AM5-Mainboards der 800er-Reihe veröffentlicht, darunter Modelle mit X870E- und B850-PCHs. Basierend auf einer neuen AGESA-Version 1.2.8.0 ("AMD Generic Encapsulated Software Architecture") soll es laut den Änderungsnotizen eigentlich eine verbesserte Speicherkompatibilität bieten, verursacht stattdessen aber Probleme, wie Wccftech unter Berufung auf Forenbeiträge bei Chiphell berichtet.

Dort werden Probleme nach der Aktualisierung auf einem MSI MPG-X870E Carbon WiFi erörtert, wobei die BIOS/UEFI-Version "7E49v1A75" mit einem Veröffentlichungsdatum am 3. Dezember angegeben wird. Demnach konnte nach der Installation auf dem Mainboard weder das BIOS/UEFI-Menü aufgerufen, noch das Betriebssystem gestartet werden. Stattdessen soll das System ständig abstürzen, ebenso wie das System-Boot-Reparaturprogramm, was dem Bericht nach auf ein ernstes Stabilitätsproblem hindeutet.

Laut einer Community-geführten Verfügbarkeitsübersicht zu AGESA- und BIOS/UEFI-Veröffentlichungen ist die AGESA-Version 1.2.8.0 derzeit nur für drei MSI-Modelle verfügbar, darunter die Modelle MPG X870E Edge Ti WiFi, MPG X870E Carbon WiFi und MAG B850M Mortar. Von der Installation wird entsprechend abgeraten. Stattdessen wird empfohlen, ein paar Wochen zu warten, bevor auf ein neueres BIOS bzw. UEFI aktualisiert wird, um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen.

AM5-Mainboards: Auch AGESA 1.2.7.0 wohl nicht problemfrei

Auch die kürzlich unter anderem von Asus bereitgestellte AGESA 1.2.7.0, die Unterstützung für "Krackan Point"- und "Strix Point"-APUs hinzufügt, soll nicht fehlerfrei sein. Asus hat das ursprüngliche BIOS mit der Versionsnummer 1804 laut dem X-Kanal @unikoshardware bei einigen Modellen entfernt und durch die neuere Version 1805 ersetzt (allerdings ebenfalls mit AGESA 1.2.7.0). Bei Asrock soll es derweil mit der AGESA-Version "1.2.7.1" noch eine ansonsten unbekannte Beta-Version geben, während der Hersteller AGESA 1.2.7.0 offenbar abseits dessen übersprungen hat und direkt von 1.2.03 auf 1.2.8.0 gegangen ist. Das deutet ebenfalls darauf hin, dass es möglicherweise ein Problem mit Version 1.2.7.0 gibt.

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    • Kommentare (31)

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      • Von vicares Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wer selektiv sucht, der selektiv findet.
        Und wer klopfet, dem solle aufgetan werden...

        Schön das wir beide Bibelfest sind.
        Aber ich weiß wirklich nicht, ob Matthäus und die Bergpredigt uns
        jetzt bei dem Boot-Problem weiter bringen.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Was du beschreibst dürfte erst einmal ein stink normales Training-Problem sein: CPU initialisiert, Mainboard wechselt auf Speicher, versucht ein Training, scheitert und startet erneut. Auf Mainboards mit Segment-Anzeige könnte man den Boot-Abbruch auch präzise diagnostizieren, aber wenn er cyclet statt an einer möglicherweise komplett defekten Komponente stehen zu bleiben, und auch der 4-5 Versuchen noch keine stabilen Settings gefunden hat (was schon mal 5 Minuten dauern kann), dann liegt halt ein unlösbares Stabilitätsproblem vor. Das ist der Teil, den man mit Sicherheit aus den Beobachtungen schlussfolgern kann.
        Dachte ich zunächst auch.
        Aber dutzende Male für ca. 40 Min. und mehr, stehen lassen, keinerlei Effekt.
        Mal hängt er zwischen unendlich CPU> >><< <DRAM LED und mal einfach bei konstant DRAM.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Die Ursache dieses Problems ohne weiteren Einblick auf bewusste Designänderungen am Speichercontroller zurückzuführen, muss dagegen bloße Spekulation sein; diese wiederholt als Fakt darzustellen vermittelt nicht gerade Seriosität. Board, RAM, UEFI, CPU-Exemplar – zahlreiche Fehlerquellen können diese Symptome hervorrufen. Chipfertigung und -entwicklung sind darunter die mit Abstand teuersten und unwahrscheinlichsten. In der Vergangenheit hat AMD maximal jeden zweiten Generationswechsel Änderungen am Speichercontroller vorgenommen (Intel in teils weit größeren Abständen) und es gibt weder physisch auf Chipebene noch theoretisch bei den Spezifikationen noch praktisch bei den Tuning-Eigenschaften und schon gar nicht offiziell irgendwelche Hinweise darauf, dass sich der IOD in den aktuellen X3D auch nur einen Hauch von denen in jeder anderen 7000er oder 9000er CPU unterscheidet. Ebenso gab/gibt es keinen technischen Anlass für Änderungen an dieser Stelle.
        Habe ich ja im letzten Post relativiert, dass es nicht alle (in meinem Fall Raphaels) sind.
        Aber auffallend viele in dem von mir beobachteten Zeitraum.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Was es gibt: Eine enorm hohe Popularität des 9800X3D unter DIY-Bauern, sodass das Ding in beliebigen Suchen nach aktuellen AMD-Erfahrungen weit vorn landet – vollkommen egal ob User-Benchmarks, Casemods oder Fehlerberichte. Wenn man gar speziell nach "X3D" sucht, liegt es garantiert auf Platz 1 mit >>50 Prozent Anteil. Außerdem gibt es die alte Binsenweisheit, dass nicht alle CPUs eines Typs identische Eigenschaften haben. Es kann immer mal eine schlechte Charge geben und wenn man die erwischt, ist das ärgerlich – und ein Fall für die Gewährleistung oder, außerhalb der EU, die Garantie. Das gilt übrigens auch für KFZ-Teile, allerdings dürfte allenfalls eine handvoll Caterham-Bastler einen fehlerhaften Motor einzeln reklamieren wollen. Mercedes dagegen verkauft b2c meinem Wissen nach nur Komplettsysteme, bei denen der erste Startversuch halt schon im Werk erfolgt, wo bei Problemen direkt nachgebessert werden kann.
        Das es nicht subjektives Empfinden ist und da Du die Suche ins Spiel gebracht hast, bitteschon:

        AMD Ryzen booten en masse nicht.
        Und es hat nichts zu tun mit OC oder "falschen" RAM.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wie unschwer zu erkennen hat sich irgendetwas so verändert,
        dass die Suchanfragen bei google zu diesem Thema durch die Decke gegangen sind.
        Vervierfacht. oder anders ausgedrückt, Steigerung um 300%.

        In den letzten 3 Jahren gab es immer wieder die gleichen Peaks in den Suchtrends bei google.
        (Falls es interessiert, jeweils kurz vor und nach den Sommerferien (Juli-August)
        und (logischerweise) kurz vor und nach dem Jahreswechsel.
        Also die Zeiträume wo PC-Bauer Zeit und Geld haben, dann basteln und vor einem Problem stehen.

        Aber wovon ich spreche ist diese Kurve:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wie unschwer zu erkennen hat sich irgendetwas so verändert,
        dass die Suchanfragen bei google zu diesem Thema durch die Decke gegangen sind.
        Vervierfacht. oder anders ausgedrückt, Steigerung um 300%.

        Seit 3 Monaten scheinen sehr, sehr viele Leute die gleichen Probleme zu haben.
        Der bei weitem größte Teil der Fälle, von denen ich bis jetzt gelesen habe bezog sich auf x3D CPUs.
        Und es betrifft nicht nur die 9xxxX3D.
        Ich habe, wie viele mit dem gleichen Problem auch, einen 7800x3D.

        Und, nun ja, so weit ich es nachvollziehen konnte, haben sich alle
        (AMD, Mainboard und Ram-Hersteller) gegenseitig den schwarzen Peter zugeschoben.

        Bisher haben nicht wenige es auf den MC des x3D geschoben.
        Schlechte Charge? Keine Ahnung.

        Aber wir können wohl, glaube ich, ausschließen:

        - dass alle Mainboardhersteller (ASRock, Gigabyte, MSI, NEzT,....) plötzlich die gleichen Probleme in der Fertigung haben
        - alle RAM-Hersteller (Kingston, Corsair, Crucial, ADATA, GSkill....) nur noch fehlerhaften RAM verbauen

        Und welcher Teil der CPU ist verantwortlich für die Initialisierung des RAM
        und demzufolge "verantwortlich" wenn es scheitert?

        Ich habe daher aus diesem Portfolio an Informationen für mich folgende Punkte festgehalten,
        was denke ich zunächst mal völlig legitim und nicht "unseriös" ist:

        - ein nicht unerheblicher Anstieg an "Streiks" der CPUs den RAM zu initialiseren und damit Post verweigert
        - in den berichteten Fällen ist zuhauf von neu zusammengestellten Systemen die Rede, kein Overclock, EXPO/XMP usw.
        - in den berichteten Fällen ist zuhauf von x3D Modellen 7xxx und 9xxx die Rede
        - die Boards funktionieren (wo getestet) mit anderen CPUs problemlos
        - RAM getestet (wo möglich) und funktioniert ebenfalls

        Also was ist die Ursache für die ganzen verweigerten Starts?
      • Von vicares Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wer selektiv sucht, der selektiv findet.
        Und wer klopfet, dem solle aufgetan werden...

        Schön das wir beide Bibelfest sind.
        Aber ich weiß wirklich nicht, ob Matthäus und die Bergpredigt uns
        jetzt bei dem Boot-Problem weiter bringen.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Was du beschreibst dürfte erst einmal ein stink normales Training-Problem sein: CPU initialisiert, Mainboard wechselt auf Speicher, versucht ein Training, scheitert und startet erneut. Auf Mainboards mit Segment-Anzeige könnte man den Boot-Abbruch auch präzise diagnostizieren, aber wenn er cyclet statt an einer möglicherweise komplett defekten Komponente stehen zu bleiben, und auch der 4-5 Versuchen noch keine stabilen Settings gefunden hat (was schon mal 5 Minuten dauern kann), dann liegt halt ein unlösbares Stabilitätsproblem vor. Das ist der Teil, den man mit Sicherheit aus den Beobachtungen schlussfolgern kann.
        Dachte ich zunächst auch.
        Aber dutzende Male für ca. 40 Min. und mehr, stehen lassen, keinerlei Effekt.
        Mal hängt er zwischen unendlich CPU> >><< <DRAM LED und mal einfach bei konstant DRAM.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Die Ursache dieses Problems ohne weiteren Einblick auf bewusste Designänderungen am Speichercontroller zurückzuführen, muss dagegen bloße Spekulation sein; diese wiederholt als Fakt darzustellen vermittelt nicht gerade Seriosität. Board, RAM, UEFI, CPU-Exemplar – zahlreiche Fehlerquellen können diese Symptome hervorrufen. Chipfertigung und -entwicklung sind darunter die mit Abstand teuersten und unwahrscheinlichsten. In der Vergangenheit hat AMD maximal jeden zweiten Generationswechsel Änderungen am Speichercontroller vorgenommen (Intel in teils weit größeren Abständen) und es gibt weder physisch auf Chipebene noch theoretisch bei den Spezifikationen noch praktisch bei den Tuning-Eigenschaften und schon gar nicht offiziell irgendwelche Hinweise darauf, dass sich der IOD in den aktuellen X3D auch nur einen Hauch von denen in jeder anderen 7000er oder 9000er CPU unterscheidet. Ebenso gab/gibt es keinen technischen Anlass für Änderungen an dieser Stelle.
        Habe ich ja im letzten Post relativiert, dass es nicht alle (in meinem Fall Raphaels) sind.
        Aber auffallend viele in dem von mir beobachteten Zeitraum.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Was es gibt: Eine enorm hohe Popularität des 9800X3D unter DIY-Bauern, sodass das Ding in beliebigen Suchen nach aktuellen AMD-Erfahrungen weit vorn landet – vollkommen egal ob User-Benchmarks, Casemods oder Fehlerberichte. Wenn man gar speziell nach "X3D" sucht, liegt es garantiert auf Platz 1 mit >>50 Prozent Anteil. Außerdem gibt es die alte Binsenweisheit, dass nicht alle CPUs eines Typs identische Eigenschaften haben. Es kann immer mal eine schlechte Charge geben und wenn man die erwischt, ist das ärgerlich – und ein Fall für die Gewährleistung oder, außerhalb der EU, die Garantie. Das gilt übrigens auch für KFZ-Teile, allerdings dürfte allenfalls eine handvoll Caterham-Bastler einen fehlerhaften Motor einzeln reklamieren wollen. Mercedes dagegen verkauft b2c meinem Wissen nach nur Komplettsysteme, bei denen der erste Startversuch halt schon im Werk erfolgt, wo bei Problemen direkt nachgebessert werden kann.
        Das es nicht subjektives Empfinden ist und da Du die Suche ins Spiel gebracht hast, bitteschon:

        AMD Ryzen booten en masse nicht.
        Und es hat nichts zu tun mit OC oder "falschen" RAM.

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        Wie unschwer zu erkennen hat sich irgendetwas so verändert,
        dass die Suchanfragen bei google zu diesem Thema durch die Decke gegangen sind.
        Vervierfacht. oder anders ausgedrückt, Steigerung um 300%.

        In den letzten 3 Jahren gab es immer wieder die gleichen Peaks in den Suchtrends bei google.
        (Falls es interessiert, jeweils kurz vor und nach den Sommerferien (Juli-August)
        und (logischerweise) kurz vor und nach dem Jahreswechsel.
        Also die Zeiträume wo PC-Bauer Zeit und Geld haben, dann basteln und vor einem Problem stehen.

        Aber wovon ich spreche ist diese Kurve:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wie unschwer zu erkennen hat sich irgendetwas so verändert,
        dass die Suchanfragen bei google zu diesem Thema durch die Decke gegangen sind.
        Vervierfacht. oder anders ausgedrückt, Steigerung um 300%.

        Seit 3 Monaten scheinen sehr, sehr viele Leute die gleichen Probleme zu haben.
        Der bei weitem größte Teil der Fälle, von denen ich bis jetzt gelesen habe bezog sich auf x3D CPUs.
        Und es betrifft nicht nur die 9xxxX3D.
        Ich habe, wie viele mit dem gleichen Problem auch, einen 7800x3D.

        Und, nun ja, so weit ich es nachvollziehen konnte, haben sich alle
        (AMD, Mainboard und Ram-Hersteller) gegenseitig den schwarzen Peter zugeschoben.

        Bisher haben nicht wenige es auf den MC des x3D geschoben.
        Schlechte Charge? Keine Ahnung.

        Aber wir können wohl, glaube ich, ausschließen:

        - dass alle Mainboardhersteller (ASRock, Gigabyte, MSI, NEzT,....) plötzlich die gleichen Probleme in der Fertigung haben
        - alle RAM-Hersteller (Kingston, Corsair, Crucial, ADATA, GSkill....) nur noch fehlerhaften RAM verbauen

        Und welcher Teil der CPU ist verantwortlich für die Initialisierung des RAM
        und demzufolge "verantwortlich" wenn es scheitert?

        Ich habe daher aus diesem Portfolio an Informationen für mich folgende Punkte festgehalten,
        was denke ich zunächst mal völlig legitim und nicht "unseriös" ist:

        - ein nicht unerheblicher Anstieg an "Streiks" der CPUs den RAM zu initialiseren und damit Post verweigert
        - in den berichteten Fällen ist zuhauf von neu zusammengestellten Systemen die Rede, kein Overclock, EXPO/XMP usw.
        - in den berichteten Fällen ist zuhauf von x3D Modellen 7xxx und 9xxx die Rede
        - die Boards funktionieren (wo getestet) mit anderen CPUs problemlos
        - RAM getestet (wo möglich) und funktioniert ebenfalls

        Also was ist die Ursache für die ganzen verweigerten Starts?
      • Von KevinSimulinski Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Mercedes dagegen verkauft b2c meinem Wissen nach nur Komplettsysteme,
        Vielleicht liegt darin auch der Vorteil. Stelle mir vor, man würde sein Auto selbst zusammenschrauben - ohne es wirklich zu können.

        Leider habe ich keine Statistik bzgl. des Ausfalls von Komplettsystemen gefunden. Und bei DIY-Ausfällen wird vermutlich öfters alles Mögliche zusammengewürfelt, auch Problemanalyse bzw. Behebungsversuche werden meist sehr unstrukturiert durchgeführt, je nach Tipps der Poster.

        Allerdings muss man schon sehen, dass die vertikale Chip-Vertauschung m 9...X3D eine gravierende Änderung des Layouts war, insbesondere wenn man die Problematik der Winz-Durchkontaktierungen im Zusammenhang mit thermischen Effekten (Ausdehnung copper-to-copper) berücksichtigt.
        Zitat von Tolotos66
        Manchmal kann ein Problem die Summe vieler kleinerer Unwägbarkeiten sein.
        Ein großes Wort gelassen ausgesprochen, veritas vincit
      • Von QIX BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Bei Asrock soll es derweil mit der AGESA-Version "1.2.7.1" noch eine ansonsten unbekannte Beta-Version geben, während der Hersteller AGESA 1.2.7.0 offenbar abseits dessen übersprungen hat und direkt von 1.2.03 auf 1.2.8.0 gegangen ist. Das deutet ebenfalls darauf hin, dass es möglicherweise ein Problem mit Version 1.2.7.0 gibt.
        Die letzte ASRock Biosversion vom Nova 4.03.AS02 springt von AGESA 1.2.0.3g auf Version 1.2.7.1

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        Nach dem Reboot wird der AMD Chipsatztreiber auf 7.09.23.2230 aktualisiert, der wurde vor dem Bios Update nicht angeboten.

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      • Von Tolotos66 Lötkolbengott/-göttin
        Ich schreibe auch mal was dazu
        Vor 2 Wochen Umstieg von AM4 auf AM5. Board, CPU, RAM, der Rest blieb gleich. Alles 4x überprüft, gestartet, kein Bild. Häh? Natürlich RAM-Training (ca. 20min) abgewartet. DP und anderen Port versucht. Null. PC geöffnet, sah alles korrekt aus. GPU mit deutlichem (!) Druck Richtung PCI und siehe da, nicht mal 1mm (eher10tel) iwo reingeglitten. Angeschlossen und ein Bild Kein Start ins BIOS, kein Booten. F11 gedrückt, SSD ausgewählt und zack das BIOS wurde angezeigt. Einstellungen überprüft, above4g rein, gestartet und wieder nix. Anpressdruck vom CPU-Kühler leicht verringert, keine Besserung. Mehrmaliges Tüfteln brachte keine Veränderungen. Immer wieder "Verlorengehen" des Bootmediums. WIN 11-Stick rein, Hoppla die M.2 ist ja doch da. Neuinstallation und alle Probleme waren solved. Null Problemo mehr.
        Warum schreibe ich dies? Manchmal kann ein Problem die Summe vieler kleinerer Unwägbarkeiten sein. Der steckt oft im Detail oder vor der Mattscheibe
        Gruß T.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wer selektiv sucht, der selektiv findet.
        Was du beschreibst dürfte erst einmal ein stink normales Training-Problem sein: CPU initialisiert, Mainboard wechselt auf Speicher, versucht ein Training, scheitert und startet erneut. Auf Mainboards mit Segment-Anzeige könnte man den Boot-Abbruch auch präzise diagnostizieren, aber wenn er cyclet statt an einer möglicherweise komplett defekten Komponente stehen zu bleiben, und auch der 4-5 Versuchen noch keine stabilen Settings gefunden hat (was schon mal 5 Minuten dauern kann), dann liegt halt ein unlösbares Stabilitätsproblem vor. Das ist der Teil, den man mit Sicherheit aus den Beobachtungen schlussfolgern kann.

        Die Ursache dieses Problems ohne weiteren Einblick auf bewusste Designänderungen am Speichercontroller zurückzuführen, muss dagegen bloße Spekulation sein; diese wiederholt als Fakt darzustellen vermittelt nicht gerade Seriosität. Board, RAM, UEFI, CPU-Exemplar – zahlreiche Fehlerquellen können diese Symptome hervorrufen. Chipfertigung und -entwicklung sind darunter die mit Abstand teuersten und unwahrscheinlichsten. In der Vergangenheit hat AMD maximal jeden zweiten Generationswechsel Änderungen am Speichercontroller vorgenommen (Intel in teils weit größeren Abständen) und es gibt weder physisch auf Chipebene noch theoretisch bei den Spezifikationen noch praktisch bei den Tuning-Eigenschaften und schon gar nicht offiziell irgendwelche Hinweise darauf, dass sich der IOD in den aktuellen X3D auch nur einen Hauch von denen in jeder anderen 7000er oder 9000er CPU unterscheidet. Ebenso gab/gibt es keinen technischen Anlass für Änderungen an dieser Stelle.

        Was es gibt: Eine enorm hohe Popularität des 9800X3D unter DIY-Bauern, sodass das Ding in beliebigen Suchen nach aktuellen AMD-Erfahrungen weit vorn landet – vollkommen egal ob User-Benchmarks, Casemods oder Fehlerberichte. Wenn man gar speziell nach "X3D" sucht, liegt es garantiert auf Platz 1 mit >>50 Prozent Anteil. Außerdem gibt es die alte Binsenweisheit, dass nicht alle CPUs eines Typs identische Eigenschaften haben. Es kann immer mal eine schlechte Charge geben und wenn man die erwischt, ist das ärgerlich – und ein Fall für die Gewährleistung oder, außerhalb der EU, die Garantie. Das gilt übrigens auch für KFZ-Teile, allerdings dürfte allenfalls eine handvoll Caterham-Bastler einen fehlerhaften Motor einzeln reklamieren wollen. Mercedes dagegen verkauft b2c meinem Wissen nach nur Komplettsysteme, bei denen der erste Startversuch halt schon im Werk erfolgt, wo bei Problemen direkt nachgebessert werden kann.
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