Ryzen 5000: MSI erweitert Support für Curve-Optimizer und ResizeBAR für RTX 3000
MSI hat über die Feiertage weitere X570- und B550-Mainboards mit der AGESA Combo PI V2 1.1.9.0 versorgt, die den Curve-Optimizer für Ryzen 5000 verbessert und auch ResizeBAR (bei AMD SAM genannt) für Nvidia-Grafikkarten unterstützt.
Bereits vor Weihnachten haben wir darüber berichtet, dass MSI ein neues UEFI veröffentlicht hat, das AGESA ComboAM4v2PI 1.1.9.0 und damit eine neue Version des AMD Curve Optimizer beinhaltet. Damals stand das aktualisierte UEFI nur für zwei Mainboards zur Verfügung, doch weitere Updates sind bereits erschienen.
AGESA ComboAM4v2PI 1.1.9.0
Die ersten MSI-Boards, die mit AGESA ComboAM4v2PI 1.1.9.0 versorgt wurden, waren das MAG B550M Mortar und das MAG B550M Mortar Wifi. Mittlerweile hat MSI das als "Beta-BIOS" bezeichnete UEFI-Update ("7C34v1C5 (Beta version)") auch für das MEG X570 Godlike, MEG X570 Unify, MEG B550 Unify / Unify-X und MPG B550 Gaming Plus / Edge Wifi bereitgestellt. Noch offen sind damit Aktualisierungen für die X470- und B450-Mainboards. Die Updates für alle restlichen Modelle sollen im Laufe des Monats zur Verfügung gestellt werden.
In den Release-Notes findet sich bei MSI ein Hinweis auf einen verbesserten AMD Curve-Optimizer sowie eine "optimierte Re-Size BAR-Funktion mit Nvidia-Grafikkarten". Letzteres ist interessant, denn offiziell steht die Resize-BAR-Funktion bisher nur für Radeons der 6000-Serie bereit - AMD nennt die Technologie dort SAM (Smart Access Memory). Es ist bekannt, dass die Mainboard-Hersteller unter anderem daran arbeiten, den direkten und unbeschränkten Zugriff auf den Grafikspeicher durch die CPU auch bei Nvidia-GPUs zu ermöglichen. ResizeBAR soll aber auch auf aktuellen Intel-Chipsätzen ermöglicht werden. Wie genau nun die optimierte Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten bei MSI-Boards ausfällt, müssen Tests zeigen.
Mit dem Curve Optimizer will AMD Käufern von Ryzen-5000-Prozessoren noch mehr Spielraum beim Overclocking und Undervolting geben. Das Tool ist ein Teil von Precision Boost Overdrive 2 und soll deutlich detailliertere Anpassungen an den Prozessorkernen möglichen machen. AMD verspricht, dass man mit dem Curve Optimizer die Spannungs-Taktkurve einzelner Kerne auf drei bis fünf Millivolt genau einstellen kann. Dabei sollen rund 30 Stufen zur Verfügung stehen, das gesamte Änderungspotenzial liegt also grob bei 90 bis 150 Millivolt. Wer diese bestmöglich ausnutzt, der soll laut AMD die Singlecore-Leistung um bis zu zwei Prozent und die Multicore-Leistung um bis zu zehn Prozent erhöhen können. Darüber hinaus sind auch Vorteile beim Stromverbrauch und damit den Kühleigenschaften möglich.

Nur konnte ich die Einstellung zum Curve Optimizer nicht finden. Würde gerne mein 5600X undervolten.
Da ein CCX evtl. auch schwache Cores enthält kann man so viel mehr rausholen. Single Core ist der Gewinn nicht so massiv weil die eh schon gut takten out of the box, aber MC sind sie halt durch die 105W PPT eingeschränkt gerade mit vielen Cores und PBO geht hier nicht so aggressiv zu Werke und hat noch Luft nach oben.
Je mehr Cores du hast desto mehr profitierst du davon. 10% sind wohl das untere Minimum das man mit guter Kühlung erreichen kann (basierend auf meinem 5950er und meiner Kühlung).
Hallo [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Urlaub ist vorbei, oder?
Gebracht hats nicht viel, außer dass in den meisten Spielen die ich getestet habe (AC Unity, BF1, Just Cause 3, Kingdome Come und Watch Dogs 2) die Frametimes etwas besser sind. Also die (meist extremen )Spikes fallen niedriger aus.
Anno 1800 dagegen kann SAM absolut nicht leiden. Hab im Durchschnitt ohne SAM 41,9 FPS und mit SAM 29,1 FPS. Also gut ein viertel weniger.
Borderlands 2 bedankt sich mit 94,6 statt 91,3FPS.
Im Endeffekt könnte ich (bis auf Anno 1800) nicht sagen ob bei mir SAM an oder ausgeschaltet ist.
Aber wer weiß vielleicht bringt ja ein zukünftiges Treiberupdate was.