20 Jahre Asrock: Jubiläums-Mainboard mit X670E, Z690 NFT und erste eDP-Platinen angekündigt
Auf der CES hat Asrock mehrere neue Produkte angekündigt. Mit dabei sind mehrere X670E-Mainboards, das Z690 NFT sowie die beiden neuen Intel-Platinen B660 eDP und H610M-ITX eDP.
Pünktlich zur CES hat Asrock einige neue Produkte angekündigt, die das bestehende Angebot des Unternehmens ergänzen sollen. Neben einigen Mainboards für AMDs neuen AM5-Sockel gibt es auch Neuerungen fürs Intels Sockel 1700 und ein Mainboard mit WRX80-Chipsatz.
X670E, NFT und eDP
Für AMDs neue AM5-Plattform hat Asrock die Mainboards X670E Taichi, X670E Steel Legend, X670E Pro RS und die Jubiläums-Platine X670E Taichi Carrara angekündigt. Beim Taichi Carrara handelt es sich dabei um eine Jubiläums-Version angesichts des 20-jährigen Firmenbestehens von Asrock, die bisher bekannten Spezifikationen sind aber identisch zum X670E Taichi. Beide Mainboards setzen unter anderem auf ein VRM-Design mit 26 Phasen, je einen PCI-Express-5.0-Slot mit 16 und 8 Lanes sowie vier M.2-Slots.
Quelle: Asrock
Auf der CES hat Asrock unter anderem drei AMD-Mainboards angekündigt. Von links nach rechts: X670E Pro RS, X670E Taichi und X670E Taichi Carrara.
Für das X670E Steel Legend soll es hingegen nur 18 und für das X670 Pro RS nur 16 Phasen geben. Außerdem sind hier deutlich weniger Anschlüsse vorgesehen: Beide Mainboards verfügen nur über einen PCI-Express-5.0-Slot und nur vier/sechs statt acht SATA-Anschlüssen. Das X670E Pro RS soll von beworbenen vier M.2-Slots zudem nur drei mit Gen4- und einen mit Gen3-Lanes ansteuern. Bei den übrigen Platinen wirbt Asrock hingegen mit dreimal Gen4 und einmal Gen5.
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Zusätzlich hat Asrock mit dem WRX80 Creator noch ein neues Mainboard für AMDs Sockel WRX80 und drei Platinen für Intels Sockel LGA1700 angekündigt. Bei letzteren handelt es sich um das Z690 PG Riptide NFT Edition, dessen Design offenbar in Zusammenarbeit mit der Community entstanden ist.
Quelle: Asrock
Durch einen eDP-Anschluss können Displays im Gehäuse angesteuert werden.
Insbesondere für Modder spannend dürften hingegen die beiden Platinen B660 eDP und H610M-ITX eDP sein. Mit diesen will Asrock erstmals einen Embedded-Displayport-Anschluss verbauen, mit dem man LCD-Panels anschließen kann. Dazu will das Unternehmen mit den Gehäuse-Herstellern Cooler Master, In Win, Thermaltake und Silver Stone zusammenarbeiten. Diese dürften daher wohl in Zukunft passende Gehäuse mit LCD-Halterung auf den Markt bringen.
Quelle: Pressemitteilung / Wccftech

Früher (vor über 10 Jahren) hatten sie noch einen schlechten Ruf.
Aber danach wurden sie aufgrund des guten P/Ls oft empfohlen.
Dennoch hatte ich Asus auch beim letzten PC Kauf vorgezogen.
Tante Edit: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich finde gerade bei Wasserkühlung und solche geschichten ein interessanter Ansatz mit dem Bildschirm.
Heutige Boards kann man nicht mit 10 Jahre altem Zeug vergleichen. Nimm z690 als Beispiel. Der Chipsatz an sich ist teurer als frühere Generationen. Intel möchte halt auch von Generation zu Generation mehr Geld. Die Boards brauchen mind. ein 6 Layer PCB sonst kriegst Du die Signalqualität für PCIe Gen5 nicht hin(über den Nutzen lässt sich streiten). Für DDR5 DIMM Slots wird SMD statt "Thru Hole" genutzt. Die VRMs werden immer aufwendiger dank CPUs die ständig mehr aus dem Sockel lutschen. Und DrMOS oder SPS kosten mehr als die alten Discrete MosFETs. Die neuen VRM Controller kosten auch mehr als das alte Zeug. Am Ende landest Du dann eben bei einem Preis von ~190€ für ein vernünftiges Entry Level Board.
Die Frachtkosten sind deutlich höher im Vergleich zu früher. Die Preise für Rohstoffe die für viele der Komponenten benötigt werden sind zT um 80% gestiegen.
Das es am oberen Ende nun Mainboards gibt die 500€, 600€ oder gar noch mehr kosten ist ein anderes Thema. Da hört häufig die Vernunft auf und der Wahnsinn fängt an. Die ggf. 1% die das Geld dafür auf den Tisch legen sind eben eine Minderheit. Die aber in Foren wie diesen dann doch wieder überproportional vertreten sind. Was ja in der Natur der Sache liegt.
Bezüglich Tomahawk:
Die Bezeichnung benutzt MSI erst seit 2015; damals zahlte man 160 Euro. Der Einstiegspreis für das ROG Ranger aus der gleichen Generation lag bei 170 Euro. Heute kostet ein Tomahawk bis zu 290 Euro.