Mit und ohne Kabelzwang: 3 Mäuse und 8 Tastaturen im Test
PCGH Plus: Mit Ausstattungsmerkmalen wie der Ladung per Induktionspad, einem kabellosen Betrieb sowie Staub- und Spritzwasserschutz buhlt die Peripherie-Frühjahrskollektion 2018 um die Gunst der Gamer. PCGH testet drei Mäuse und acht Tastaturen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2018.
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Die Hersteller von Peripheriegeräten für PC-Spieler sind bemüht, ihre neuen Produkte mit innovativen Features und technischen Finessen auszustatten, die sich die Zielgruppe laut eigenen Aussagen schon immer gewünscht hat. Dazu gehört sicherlich der Betrieb von Maus und Tastatur ganz ohne störendes Kabel. Während mechanische Keyboards, die (wie die hier getestete Corsair K63) per 2,4-GHz-Band und Bluetooth Kontakt mit dem Rechner aufnehmen, noch selten am Markt zu finden sind, gibt es, wie vorangegangene Tests bestätigen, eine Vielzahl von drahtlosen und uneingeschränkt für das Spielen am PC tauglichen Mäusen wie die Roccat Leadr, Logtech G603 oder Razer Lancehead. Zum Laden müssen diese Geräte jedoch alle ans Kabel respektive auf die Station.
Drei Spielermäuse im Test
Mit Logitechs im August 2017 vorgestellter Powerplay-Technik, bei der der Akku kompatibler Mäuse, beispielsweise der G903, per Inktionspad aufgeladen wird, gab es erstmalig eine Alternative zur altbewährten Ladetechnik. Die Induktionsladung per Qi-Pad ist auch das Hauptausstattungsmerkmal der Corsair Dark Core RGB SE, die wir zusammen mit Corsairs gerade auf den Markt gekommenem Induktionslade-Pad, dem MM1000, ausführlich testen. Der dritte Proband, die Razer Naga Trinity, ist zwar nicht kabellos, hat aber mit ihren drei wechselbaren Seitenteilen ein Feature auf Lager, das ebenfalls für PC-Spieler sehr nützlich ist.
Razer Naga Trinity
Bei den erstmalig zur Ausstattung einer Razer Naga gehörenden Daumenteilen steht nicht der Griffstil, sondern das Spiel-Genre im Vordergrund. Dabei bietet das mit Gummi bestückte 2-Tasten-Seitenteil sogar dem Office-Nutzer besten Grip und eine sehr gute Ergonomie.
Dank variabler Daumenteile nicht nur für MOBA- und MMO-Spieler interessant. Die Naga Trinity ist der neunte Spross der Razer Naga-Familie, dessen modulares Design mit drei Seitenaufsätzen bisher bei keiner Naga-Variante zu finden war. Anders als bei den beiden für verschiedene Griffstile optimierten Seitenteilen der Corsair Dark Core RGB SE steht bei den drei magnetisch andockenden Aufsätzen der Naga Trinity mit ihrer unterschiedlichen Zahl an Daumentasten das Spiel-Genre im Vordergrund. Das bekannte 12-Tasten-Layout wurde für Online-Rollenspiele wie World of Warcraft designt. Wer gern MOBAS oder Hack&Slay-Games wie Heroes of the Storm oder Diablo 3 spielt, findet mit dem bereits bei der Naga Hex V2 vorhandenen 7-Tasten-Daumenrad den passenden Seitenaufsatz. Für den Alltagsgebrauch - und das ist neu für ein Naga-Modell - spendiert Razer der Kabelmaus eine Daumenablage mit 2-Tasten-Layout und minimalistischer Haptik.
Auch die restliche Ausstattung der Naga Trinity kann sich sehen lassen - außer der fehlenden Möglichkeit, in der Synapse-3-Beta-Software das Angle-Snapping beeinflussen zu können, bleiben hier keine Wünsche offen. Der 5G-Sensor der Naga Trinity tastet mit bis zu 16.000 Dpi ab und die Dpi-Rate kann in fünf Stufen und 100-Dpi-Schritten in der Software festgelegt werden. Eine für die Makrofunktion sowie die RGB-Beleuchtung von Mausrad und Hecklogo zuständige ARM-CPU hat die die Naga Trinity ebenfalls zu bieten. Dazu kommt der Speicher für fünf Profile, die per Knopfdruck auf der Unterseite der Spielermaus wählbar sind.
Wie gut Ergonomie und Griffigkeit ausfallen, hängt bei der Naga Trinity weniger vom Griffstil oder der Handgröße/Fingerlänge, sondern mehr von der Wahl des Seitenaufsatzes ab. Ist dieser mit zwei oder sieben Tasten bestückt, liegt die Maus fast perfekt in der Hand. Spielt man mit 12 Tasten im Daumenbereich, kann es zum ungewollten Auslösen der Tasten kommen. Das bleibt aber der einzige echte Kritikpunkt an der Razer Naga Trinity, die zusätzlich zu einer fehlerlosen und latenzfreien Abtastung auch im 16.000-Dpi-Grenzbereich positiv auf sich aufmerksam macht.
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Folgende Produkte finden Sie im Test:
Spielemäuse
- Razer Naga Trinity
- Logitech G903 Lightspeed + Powerplay Pad
- Corsair Dark Core RGB SE und Corsair MM1000
- Coolermaster Masterkeys MK750
- Corsair K68 RGB
- Asus Cerberus Mech RGB
- Corsair K63 Wireless
- Sharkoon Skiller Mech SGK3
- Razer Black Widow Ultimate 2017
- Lioncast LK200 RGB
- Azio Retro Classic Elwood
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