Viper Ultimate: Razer bringt kabellose Viper mit besserem Sensor

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Razer Viper Ultimate
Quelle: Razer

Mit der Viper Ultimate hat Razer eine neue Maus vorgestellt, die die erst wenige Monate alte Viper in einigen Punkten verbessern soll. So kann die Viper Ultimate kabellos verwendet werden, und im Inneren arbeitet ein neuer Sensor. Diese Verbesserungen lässt sich Razer allerdings teuer bezahlen.

Zwei Monate nach der Viper, mit der Razer erstmals optische Switches in einer Maus verbaut hat, folgt nun die Viper Ultimate. Diese ähnelt der Viper äußerlich stark, sie bietet aber unter anderem eine Wireless-Anbindung. Zahlreiche Elemente übernimmt Razer direkt von der Viper, beispielsweise die Abmessungen mitsamt der Gehäuseform. Auch die optischen Switches stammen aus dem bereits bekannten Modell.

Kabellos, neuer Sensor und stolzer Preis

Alles ist aber nicht identisch, denn abseits der kabellosen Anbindung erhält die Viper Ultimate auch einen neuen Sensor. Dieser wird von Razer als "Focus+" bezeichnet. Er soll 20.000 DPI statt 16.000 DPI sowie 650 IPS statt 450 IPS und eine anpassbare Lift-Off-Distance ermöglichen. Das derart hohe DPI-Zahlen dabei nicht unbedingt notwendig sind gibt Razer indirekt selbst zu, denn das schnellste Standardprofil nutzt lediglich 3.200 DPI.
Razer Viper Ultimate in der Docking-Station Quelle: Razer Razer Viper Ultimate in der Docking-Station
Bei der Drahtlosverbindung verspricht Razer, dass durch die "Hyperspeed"-Technik die Reaktionszeit 25 Prozent niedriger als bei der Konkurrenz sein soll. Namentlich wäre das wohl die G Pro Wireless von Logitech, die ebenso eine möglichst leichte, kabellos Gaming-Maus sein möchte.

Trotz des verbauten Akkus bewirbt Razer die Viper Ultimate mit einem Gewicht von 74 Gramm. Bei der Akkulaufzeit verspricht Razer, bei ausgeschalteter Beleuchtung, 70 Stunden Betriebszeit. Die Maus kann wahlweise per Kabel oder über eine optionale Docking-Station aufgeladen werden, induktives Laden wird aber, anders als bei Logitech, nicht unterstützt.

Ebenso interessant: Viper: Razer will E-Sport mit neuen optischen Switches revolutionieren

Die hochtrabenden Spezifikationen der Viper Ultimate will sich Razer teuer bezahlen lassen: Zusammen mit der Ladestation soll die Maus für 160 Euro in den Handel kommen. Ohne die Station sollen immer noch 140 Euro verlangt werden. Im Vergleich zur normalen Razer Viper ist das ein deutlicher Aufpreis, denn diese ist derzeit bereits für gut 80 Euro zu haben. Auch die G Pro Wireless von Logitech ist mit rund 110 Euro deutlich günstiger.

Quelle: Razer (Pressemitteilung)

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