Kuriosität, die auch noch funktioniert: Passiver CPU-Kühler mit Aluminium-Röhren von Comptake
Der CPU-Kühler-Hersteller Comptake arbeitet aktuell an einer neuen Art von Kühler-Form. Der passive Chimney-Kühler besteht aus 48 hohlen Aluminium-Röhren. Mit der so enorm hohen Kühloberfläche können CPUs mit einer TDP von bis zu 100 Watt gekühlt werden. Ein Luftstrom sollte aber vorhanden sein.
Bisher noch weitestgehend ungenutzt im Bereich der PC-Kühlung ist der Kamin-Effekt. Warme Luft steigt nach oben. Einige Gehäuse-Hersteller setzen konsequent auf die physikalischen Gegebenheiten und konzipieren ihre Gehäuse so für eine optimale Wärmeabfuhr. Warum also nicht das System auch bei CPU-Kühlern verwenden? Der CPU-Kühler-Hersteller Comptake scheint sich genau das bei seinem neuesten Entwurf eines Passiv-Kühlers gedacht zu haben. Anstatt klassischer Kühllamellen, kommen hier senkrecht angebrachte Aluminium-Rühren zum Einsatz. Es handelt sich hierbei nicht um Heatpipes. Die Röhren sind hohl.
Insgesamt 48 nur wenige Millimeter breite Röhren befinden sich auf einer Kühlplatte. Durch die so gewonnene Kühloberfläche lässt sich sehr viel Wärme abführen. Dennoch sollte zumindest ein Lüfter für frische Luft von außen sorgen. 100 Prozent passiv lässt sich dieser Kühler nicht verwenden, zumindest in diesem Entwicklungsstadium. Der Hersteller limitiert deswegen die TDP bei 100 Watt. Im Test wurde allerdings ein Core i7-930 mit 130 Watt TDP verwendet. Als Unterstützung diente ein 80-Millimeter-Gehäuse-Lüfter. Die CPU bliebt konstant bei 50 Grad Celsius, während ein Video abgespielt wurde. Comptake glaubt, noch mehrere Monate Entwicklung für ein fertiges Produkt zu benötigen. Ein Preis steht ebenfalls nicht fest.
Quelle: Tweakers.net

man könnte ja die äußeren Röhren teilen oder sowas
Klar, vielleicht wäre es eine Idee für Lappis oder Mini ITX Syteme, aber für nen Gaming PC einfach zu wenig
Wie ich schon geschrieben hatte, hatte ich so ein Projekt mit meinem Athlon schon im Eigenbau versucht. Passiv bringt das schon mal gar nichts, weil Alu so viel zu wenig an Wärme gegenüber Kupfer abtransportiert und die effektive Kühlfläche gegenüber den heutigen CPU-Lüftern viel zu gering ist.
Meine Ursprungslösung war ein reiner Röhrenkühler, daraufhin folgte eine Version mit einem Aussengewinde auf den Röhren um die Oberfläche weiter zu vergrößern, als letztes wurde dann sogar wieder ein kräftiger Lüfter (saugend) darauf montiert. Und das alles bei einem Athlon, was soll das also heute bei einem Phoenem X6 oder gar einem Bulldozer bringen. Die Dinger schalten schneller ab als ihr denkt.
Bei einem sparsamen Intel mit 77Watt könnte das "vielleicht" etwas bringen, solange man die nicht fordert. Das gleiche ginge dann vielleicht auch bei den sparsamen Versionen der heutigen APU´s (45/65Watt), wobei ich nicht an einem passiven Einsatz glaube.
Gruß
da kann man genauso einen Klumpen Alu mit löcher durchbohrt raufkleben, ergibt wohl dieselbe Kühlleistung.
Wäre auch komisch, wenn dieses relativ simple Konzept richtige Hitzköpfe kühl halten könnte - da wären andere Hersteller schon lange mit solchen Konstruktionen auf dem Markt
Hmm, prinzipiell ne tolle Idee. Aber ein Kamineffekt entsteht ja nur bei Röhren die senkrecht stehen. Dieser Kühler funktioniert dann also nur in Gehäusen bei denen MB + CPU waagrecht eingebaut ist. Sobald das Gehäuse aber mal in einer anderen Lage aufgestellt wird funktioniert der Kamineffekt nichtmehr und die CPU überhitzt?!?