Noctua: Direct-Die-Kit NM-DD1 erlaubt den Betrieb mit geköpften AM5-Prozessoren
Noctua hat mit dem NM-DD1 ein Direct-Die-Kit vorgestellt, mit dem man die meisten Luftkühler des Unternehmens auf geköpften AM5-CPUs montieren können soll. Durch das Köpfen und den Einsatz von Flüssigmetall sollen sich dabei Temperaturvorteile um 10 bis 15 Kelvin ergeben.
Wer seinen eigenen Ryzen-7000-Prozessor besonders gut kühlen möchte, und keinen Wert auf die Herstellergarantie legt, kann den Prozessor köpfen. Dadurch kann der genutzte CPU-Kühler direkt auf den Chips aufsitzen und die Temperaturen somit teils deutlich verbessern. Dafür sind aber wiederum spezielle Montagesysteme möglich, die nicht für alle CPU-Kühler angeboten werden. Zumindest Noctua hat nun aber ein entsprechendes Upgrade-Kit vorgestellt.
Deutlich niedrigere Temperaturen
Das Direct-Die-Kit NM-DD1 soll es laut Hersteller ermöglichen, die meisten Noctua-Kühler direkt auf einem geköpften AM5-Prozessor zu verwenden. Dazu werden Abstandshalter und längere Schrauben genutzt, mit denen das bestehende Montagesystem erweitert wird. Dadurch soll sich der fehlende Heatspreader ausgleichen lassen.
Quelle: Noctua
Das NM-DD1-Kit besteht aus Abstandshaltern und Schrauben.
Insgesamt verspricht sich das Unternehmen durch das Prozedere deutliche Leistungsvorteile: Wer einen Ryzen-7000-Prozessor köpft und Flüssigmetall einsetzt, soll um 10 bis 15 Kelvin niedrigere Chiptemperaturen erreichen. Der zusätzliche Einsatz von Noctuas Offset-Montagesystem soll außerdem noch einmal zwei Kelvin zusätzlich herausholen können.
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Das NM-DD1 soll es offenbar nicht im Handel, sondern nur direkt bei Noctua geben. Dort kann das Direct-Die-Kit über ein Bestellformular für knapp 5 Euro inklusive Versandkosten bestellt werden. Alternativ hat das Unternehmen zudem STL-Dateien für den 3D-Druck zur Verfügung gestellt. Wer einen 3D-Drucker besitzt, kann sich das Kit damit auch selbst herstellen. Lediglich passende Schrauben im Format M3x12 beziehungsweise M4x10 müssen Nutzer dann noch im Handel beschaffen.
Quelle: Noctua

Da haben Noctua und AMD die Messlatte ganz schön hoch gehängt und zum wiederholten Mal Maßstäbe gesetzt.
Alternativ hat das Unternehmen zudem STL-Dateien für den 3D-Druck zur Verfügung gestellt.
Aber trotzdem großes Lob an Noctua!
Da haben Noctua und AMD die Messlatte ganz schön hoch gehängt und zum wiederholten Mal Maßstäbe gesetzt.